
JUNISCHNEE | Ljuba Arnautović
JUNISCHNEE | Ljuba Arnautović
14. Juni 2026
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Ljuba Arnautović wurde eingeladen, “Junischnee“ beim Salerno Letteratura festival vorzustellen. Der Roman, «eine Familiengeschichte, die den Atem verschlägt» (so die italienische Zeitung La Stampa) wurde von Alessandro Luzzi ins Italienische übersetzt und ist 2026 im Verlag Keller erschienen.
„Wie die große Weltpolitik Charaktere formt, Schicksale durcheinanderwirbelt und Familiengeschichten über Generationen hinweg prägt, das erzählt Ljuba Arnautovic in einer klaren, poetischen Sprache, ohne Sentimentalität.“ Katharina Menhofer, Ö1, 15.02.21
„Ljuba Arnautovic erzählt mit ihrer Familiengeschichte das Drama des 20. Jahrhunderts in Wien, Moskau und im Gulag. Ein poetischer Roman über Schicksal und politische Willkür.“
So beschreiben die Hanser Literaturverlage den Roman:
„1934 schickt Eva, die in Wien dem Republikanischen Schutzbund angehört, ihre Söhne Slavko und Karl fort, um sie vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Die „Schutzbundkinder“ machen Ferien auf der Krim und kommen dann in ein luxuriöses Heim in Moskau. Bis Hitler den Pakt mit Stalin bricht. Slavkos Spuren verlieren sich, Karl wird aufgegriffen, kommt in eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche und schließlich als „Volksfeind“ ins Arbeitslager. Im Gulag lernt er seine zukünftige Frau Nina kennen – die Mutter der Autorin. Karl will nach Wien zurück, sobald es die Umstände erlauben, seine Frau zwingt er damit in die Fremde … Ljuba Arnautovic erzählt anschaulich, poetisch und mitreißend, wie Menschenverachtung und politische Willkür im 20. Jahrhundert das Schicksal der Menschen bestimmten – das Schicksal ihrer eigenen Familie.“
Junischnee | Ljuba Arnautovic | Hanser
„Eine Geschichte, die mit Distanz und zugleich voller Empathie ein noch fast unbekanntes Kapitel der Geschichte erzählt.“ Cornelia Zetzsche, BR2, 25.04.21
Ljuba Arnautovic, geboren 1954 in Kursk (UdSSR), lebt in Wien. Nach dem Studium der Sozialpädagogik arbeitete sie für das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, als Russischübersetzerin und Rundfunkjournalistin. Ihr erster Roman, Im Verborgenen, stand auf der Shortlist Debüt für den Österreichischen Buchpreis. Bei Zsolnay erschienen die Romane Junischnee (2021) und Erste Töchter (2024). Ljuba Arnautović – Offizielle Seite
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