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Lesung

MEINE FRAUEN | Yuliia Iliukha

MEINE FRAUEN | Yuliia Iliukha

10. April 2026 | 19:00
Rom – ÖSTERREICHISCHES KULTURFORUM, Viale Bruno Buozzi 113
Freier Eintritt nach Anmeldung: events.rom-kf@bmeia.gv.at

Auch 2026 wird es erneut eine Kooperation mit der Kulturabteilung der ukrainischen Botschaft in Rom geben. Geplant ist eine Lesung mit Texten der ukrainischen Schriftstellerin und Journalistin Yuliia Iliukha. Sie stammt aus Charkiw und arbeitete dort für Printmedien und fürs Fernsehen.

Sie kuratierte das soziopoetische, multimediale Projekt „The Mark of Home“, das sich der Rehabilitation ukrainischer Kriegsveteranen durch kreative Ansätze widmet. Ihr jüngstes Buch mit dem Titel „Meine Frauen“ (Tannhäuser 2024) beschäftigt sich mit Frauen im Krieg. Seit 2022 lebt Yuliia Iliukha mit ihrem Sohn in Österreich.

 

An der Veranstaltung werden auch die beiden Übersetzer*innen der Autorin teilnehmen: Prof. Alois Woldan und Marina Sorina (ins Italienische bzw. ins Deutsche).

Die musikalische Begleitung am Klavier übernimmt Zhanna Stankovych.

 

Übersetzungen in Deutsch und Italienisch der Publikationen von Yuliia Iliukha:

(Italienisch)

Yuliia Iliukha. Le mie donne / Tradotto in italiano da Marina Sorina. — Le Mezzelane Casa Editrice, 2024 (Italien)

(Deutsch)

Yuliia Iliukha. Das letzte Ahornblatt / Übersetzt ins Deutsche von Alois Woldan. — Edition Thanhäuser, 2024 (Österreich)

Yuliia Iliukha. Meine Frauen / Übersetzt ins Deutsche von Chrystyna Nazarkewytsch und Harald Fleischmann. — Edition Thanhäuser, 2024 (Österreich)

 

Yuliia Iliukha ist eine ukrainische Dichterin, Prosaautorin und Journalistin aus der Region Charkiw in der Ukraine. Ihre Gedichte und Prosawerke wurden in verschiedenste Sprachen übersetzt, unter anderem ins Englische, Deutsche, Italienische, Bulgarische, Griechische, Katalanische, Polnische, Schwedische, Portugiesische, Französische, Litauische und Spanische.

Iliukha erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Internationalen Ukrainisch-Deutschen Literaturpreis, benannt nach Oles Honchar, den internationalen Literaturpreis «Koronatsiya Slova 2018», den International Chapbook Prize 2023 der Literaturzeitschrift 128 LIT (USA), den Rotahorn-Literaturpreis 2024 (Österreich) und den Preis BBC Book of the Year 2024.

Die englische Übersetzung der Sammlung ihrer kurzen Prosatexte Meine Frauen (My Women) wurde in die Shortlist des Literaturpreises der BERD 2025 aufgenommen.

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine 2014 hat sie sich dem ehrenamtlichen Engagement gewidmet; zusammen mit einer Freundin hat sie mehr als 500 individuelle Erste-Hilfe-Kits für ukrainische Soldaten gesammelt und vorbereitet.

 

Marina Sorina ist in Charkiw in der Ukraine geboren und lebt seit 1995 in Italien. Sie absolvierte ein Studium der Fremdsprachen und promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Verona.

Seit 2012 arbeitet sie als Reiseführerin, Übersetzerin und Dolmetscherin und unterrichtet parallel Sprachkurse. Von 2014 bis 2025 war sie assoziiertes Mitglied von “Malve di Ucraina APA”, seit Januar 2025 ist sie Präsidentin des Kulturvereins “Ora Ucraina”, der sich der Verbreitung der ukrainischen Kultur und der sozialen Förderung der in Verona lebenden Ukrainer*innen.

Sie ist als Übersetzerin von Prosa- und Gedichtbüchern vom Ukrainischen ins Italienische tätig. Außerdem ist sie Autorin zweier Romane und verschiedener Erzählungen, die in Italien ab 2006 veröffentlicht wurden. Sie arbeitet als Autorin mit den Online-Ausgaben der Zeitungen „Heraldo“ und „Tutta Europa 2030“ zusammen.

 

Alois Woldan, 1954 in Linz geboren, lebt in Salzburg. Er studierte Slawistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck. Anschließend war er als Lektor in Moskau und Wrocław tätig und absolvierte Studienaufenthalte im ehemaligen Jugoslawien, in Polen und in der Ukraine.

Derzeit ist er Professor für slawische Literaturen am Institut für Slawistik der Universität Wien. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Arbeiten zu polnischen, russischen und ukrainischen Literaturbeziehungen.

Zu seinen jüngsten Publikationen zählt der Sammelband »Österreichische Beiträge zum XVI. Internationalen Slawistenkongress« (Mithg., 2018).