{"id":9847,"date":"2021-02-09T09:35:42","date_gmt":"2021-02-09T08:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=9847"},"modified":"2021-02-26T10:53:08","modified_gmt":"2021-02-26T09:53:08","slug":"serata-austriaca-al-foggia-film-festival-in-streaming","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/serata-austriaca-al-foggia-film-festival-in-streaming\/","title":{"rendered":"SERATA AUSTRIACA AL FOGGIA FILM FESTIVAL in streaming"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>\u201c<strong>Cavalcade<\/strong>\u201d (von Johann Lurf), \u201c<strong>Sabaudia<\/strong>\u201d (von Lotte Schreiber) und \u201c<strong>The Woman Who Turned Into A Castle<\/strong>\u201d (von Kathrin Steinbacher) sind die drei \u00f6sterreichischen Kurzfilme, die am Foggia Film Festival au\u00dfer Konkurrenz pr\u00e4sentiert werden. Dir. <strong>Georg Schnetzer<\/strong> vom Kulturforum wird den \u201c\u00d6sterreich-Tag\u201d mit einer Videobotschaft er\u00f6ffnen. Die Filme werden von der Journalistin <strong>Dalila Campanile<\/strong> in einer Podiumsdiskussion vorgestellt, an der sich auch <strong>Andrea de Meo Arbore<\/strong>, Architekturhistoriker (anwesend) und <strong>Antonio Lombardi<\/strong>, Philosophiehistoriker (online), beteiligen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>CAVALCADE, von JOHANN LURF<\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir unseren Augen trauen? Johann Lurfs Kurzfilme erkunden h\u00e4ufig das r\u00e4tselhafte Terrain zwischen dem Realen und dem Wahrgenommenen. Ansichten und T\u00f6ne zu verstehen, die unserer Umgebung entnommen wurden, wird mit Hilfe von subtilen, wundersch\u00f6nen Trompe-l&#8217;\u0153il-Effekten zur Herausforderung f\u00fcr unsere Sinne. Mit Cavalcade hat Lurf daf\u00fcr erstmals direkt in den physischen Raum interveniert. Der K\u00fcnstler hat ein Wasserrad mit eineinhalb Metern Durchmesser entworfen und gebaut, dessen Vorderfront in mehrere Ringe mit Mustern in unterschiedlichen Formen und Farben unterteilt ist. Wir k\u00f6nnen es von einem einzigen Blickpunkt aus zuerst in Ruhe, dann in Bewegung und wieder in Ruhe betrachten, w\u00e4hrend es in Stroboskoplicht erstrahlt. Bewegung im und gegen den Uhrzeigersinn durchweben einander auf verwirrende, magische Weise.<\/p>\n<p><strong>Johann Lurf<\/strong> ist einer der j\u00fcngsten Vertreter des \u00f6sterreichischen Experimentalfilms. Er studiert an der Akademie der bildenden K\u00fcnste Wien bei Harun Farocki. Seine Filme werden weltweit auf Festival gezeigt. \u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SABAUDIA, von LOTTE SCHREIBER<\/strong><\/p>\n<p>Sabaudia entstand als Vorzeigestadt-Stadt f\u00fcr italienischen Rationalismus und erstarrte zur architektonischen Faschismus-Utopie. Selbst linke Intellektuelle wie Pier Paolo Pasolini entwickelten \u00fcber die Jahre eine Bewunderung f\u00fcr Mussolinis Propaganda-Bauten, deren faschistische Architektur der urspr\u00fcnglichen italienischen Landschaft und deren Menschen nichts h\u00e4tte anhaben k\u00f6nnen. Aus dem Off zitiert Lotte Schreiber die S\u00e4tze Pasolinis, der mit Blick auf Sabaudia und ein Strandhaus, in dem er seine Sommerurlaube verbrachte, erkl\u00e4rte: &#8222;An Sabaudia ist nichts Faschistisches zu entdecken, abgesehen von ein paar Fassaden.&#8220;<\/p>\n<p>Immer wieder \u00fcberpr\u00fcft die Filmemacherin diese Behauptung, indem sie verschiedenen Bewohnern Sabaudias aufmerksam \u2013 wie bei einem Standbild \u2013 mit der Kamera ins Gesicht blickt.<\/p>\n<p><strong>Lotte Schreiber<\/strong> lebt und arbeitet in Wien als Filmemacherin und K\u00fcnstlerin. Sie studierte Architektur an der TU-Graz, University of Edinburgh und Federico II. Neapel. Seit 2000 realisiert sie zahlreiche Projekte im Bereich Film, Audiovisuelle Installationen und Kunst am Bau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>THE WOMAN WHO TURNED INTO A CASTLE, von KATHRIN STEINBACHER<\/strong> \u00a0<\/p>\n<p>Ein junger Geist im K\u00f6rper einer alten Frau. So empfindet sich die Protagonistin in The Woman Who Turned Into A Castle, nachdem sie aus einem vierzigj\u00e4hrigen Schlaf gerissen wurde: nicht durch den Kuss eines Prinzen, sondern durch \u00e4rztlich verabreichtes Dopamin. \u201eThey forced me back to life. They made my body move again.\u201c Kathrin Steinbachers Animationsfilm r\u00fcckt die subjektive Wahrnehmung einer psychisch Kranken ins Bild.<\/p>\n<p><strong>Kathrin Steinbacher<\/strong> ist eine \u00f6sterreichische Filmregisseurin fu\u0308r Animationsfilme und Illustratorin. Ihr Film In Her Boots wurde fu\u0308r einen Bafta Award nominiert (2020). Sie lebt und arbeitet in London, wo sie ihr Bachelor Studium in Illustration Animation an der Kingston University und ihr Master Studium in Animation am Royal College of Art abschloss. Ihre Filme Freedom (2017) und The Woman Who Turned Into A Castle (2018) wurden bereits auf internationalen Filmfestivals gespielt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Programm auf: <a href=\"http:\/\/www.foggiafilmfestival.it\/2020\/?id=1760\">www.foggiafilmfestival.it\/<\/a><\/p>\n<p>Livestreaming \u00fcber facebook: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/foggiafilmfestival.it\/\">https:\/\/www.facebook.com\/foggiafilmfestival.it\/<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>\u201cCavalcade\u201d (von Johann Lurf), \u201cSabaudia\u201d (von Lotte Schreiber) und \u201cThe Woman Who Turned Into A Castle\u201d (von Kathrin Steinbacher) sind die drei \u00f6sterreichischen Kurzfilme, die am Foggia Film Festival au\u00dfer Konkurrenz pr\u00e4sentiert werden. Dir. Georg Schnetzer vom Kulturforum wird den \u201c\u00d6sterreich-Tag\u201d mit einer Videobotschaft er\u00f6ffnen. Die Filme werden von der Journalistin Dalila Campanile in einer Podiumsdiskussion vorgestellt, an der sich auch Andrea de Meo Arbore, Architekturhistoriker (anwesend) und Antonio Lombardi, Philosophiehistoriker (online), beteiligen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>CAVALCADE, von JOHANN LURF<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir unseren Augen trauen? [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9848,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[8],"class_list":["post-9847","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-kino","cat_kino"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/9847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/9847\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9847"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=9847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}