{"id":9170,"date":"2020-09-25T14:51:39","date_gmt":"2020-09-25T12:51:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=9170"},"modified":"2020-10-16T09:26:27","modified_gmt":"2020-10-16T07:26:27","slug":"profughi-austriaci-nella-bari-del-1944-pasquale-gallo","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/profughi-austriaci-nella-bari-del-1944-pasquale-gallo\/","title":{"rendered":"PROFUGHI AUSTRIACI NELLA BARI DEL 1944 | PASQUALE GALLO"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam mit dem \u00d6sterreichischen Historischen Institut l\u00e4dt das Kulturforum Rom zur Buchvorstellung von Pasquale Gallos Neuerscheinung \u201cProfughi austriaci nella Bari del 1944\u201d (\u00d6sterreichische Fl\u00fcchtlinge im Bari des Jahres 1944) . Unter Leitung von Franz Haas (Universit\u00e4t Mailand) diskutieren Luciano Monzali (Universit\u00e4t Bari) und Camilla Miglio (La Sapienza).\u00a0\u00a0Die Veranstaltung wird mittels Livestreaming \u00fcbertragen:\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/icon-youtube.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9196\" src=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/icon-youtube.jpg\" alt=\"\" width=\"26\" height=\"31\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den \u00f6sterreichischen Fl\u00fcchtlingen im Bari des Jahres 1944 befinden sich drei ber\u00fchmte \u00f6sterreichische Schriftsteller im Exil: Franz Theodor Csokor, Alexander Sacher-Masoch und Hermann Hakel. Der vorliegende Band untersucht, inwieweit dieser ihr Aufenthalt in Bari Niederschlag in ihren Werken gefunden hat. Im Besonderen interessierte den Autor das Bild, das die damalige befreite Stadt und ihre Bewohner in dem \u201eanderen\u201c Blick der Verfolgten des Nazifaschismus abgegeben haben musste, als sie hier gesund und sicher gelandet waren. Kurz zusammengefasst: Das Ziel war eine fiktive literarische Zusammenschau und Momentaufnahme des Bari jenes Jahres, bevor der Krieg und pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde sie wieder in das Heimatland f\u00fchrten. Zur\u00fcck in Wien, hatten die drei Schriftsteller die schwierige Aufgabe, den P.E.N. Club wiederzugr\u00fcnden und der zeitgen\u00f6ssischen \u00f6sterreichischen Literatur demokratische und antifaschistische W\u00fcrde zur\u00fcckzugeben, deren Geburtshelfer in gewissem Sinn Bari war. Die Forschungsergebnisse, die rund um das Jahr 1944 kreisen, versuchen durch knappe biografische Rekonstruktionen die existenzielle Dimension, die literarische Produktion und das Alltagsleben der drei nach diversen Schicksalsschl\u00e4gen aus dem Anschluss-Wien von 1938 ins alliierte Bari von 1944 katapultieren \u00f6sterreichischen Intellektuellen ans Licht zu holen, die sozusagen im ersten befreiten Zipfel Europas angekommen waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pasquale Gallo<\/strong> unterrichtet Deutschsprachige Literatur am Dipartimento di Lettere Lingue Arti, Italianistica e culture comparate der Universit\u00e4t Bari \u201cAldo Moro\u201d. Sein wissenschaftliches Interesse galt anfangs der Literatur der Ex-DDR mit der Monografie \u201cIl teatro dialettico di Heiner M\u00fcller\u201d (1987) und diversen Essays \u00fcber weitere ostdeutschen Autoren. In der Folge widmete er sich der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts mit der Ver\u00f6ffentlichung der B\u00e4nde \u201cL\u2019orso danzante. Una immagine circense in P. Fleming, G. E. Lessing e H. Heine\u201d (1992) und der Herausgabe von Essays \u00fcber das deutsche M\u00e4rchen der Aufkl\u00e4rung \u201cFabula Docet\u201d (2002). Seit etwa 15 Jahren richtet sich seine Aufmerksamkeit auf die deutsche interkulturelle Literatur, er gab dazu zun\u00e4chst den Band \u201cDie Fremde. Forme di interculturalit\u00e0 nella letteratura tedesca contemporanea\u201d (1998) heraus und redigierte in der Folge verschiedene Beitr\u00e4ge \u00fcber ausl\u00e4ndische Autoren, die das Deutsche als ihre literarische Sprache gew\u00e4hlt hatten. Gegenw\u00e4rtig forscht er zum Thema \u201cLa Shoah in Puglia 1940-945\u201d. Dar\u00fcber hinaus hat Gallo an Tagungen und Studientagen im In- und Ausland mitgewirkt, darunter \u201cLa settimana della poesia tedesca\u201d (Bari 2005; 2007; 2010) und \u201cLa comunicazione interculturale di lingua tedesca\u201d (Bari 2008, Macerata 2009, Bari 2014, Bari 2017).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Franz Haas<\/strong>, geboren 1955 in Diesendorf (Nieder\u00f6sterreich) studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien und lebt seit 1984 in Rom. Er unterrichtete Deutsch an den Universit\u00e4ten Bari, Neapel und Rom, wurde 1992 Professor f\u00fcr deutschsprachige Literatur in Udine und unterrichtet seit 1997 an der Universit\u00e4t Mailand. Seine Forschungsbereiche sind die zeitgen\u00f6ssische \u00f6sterreichische Literatur, die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts und die vergleichende Literaturwissenschaft.\u00a0 I suoi campi d\u2019interesse sono la Letteratura austriaca contemporanea, la Letteratura tedesca del XX secolo e la Letteratura comparata. Come critico letterario, dal 1992 scrive prevalentemente per la \u201eNeue Z\u00fcricher Zeitung\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Luciano Monzali<\/strong>, geboren 1966 in Modena, ist seit 2014 Professor f\u00fcr \u201cStoria delle relazioni internazionali, delle societ\u00e0 e delle istituzioni europee\u201d und seit 2018 Professor f\u00fcr \u201cRelazioni internazionali\u201d am \u201cDipartimento di Scienze Politiche\u201d der Universit\u00e4t Bari.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Camilla Miglio<\/strong>, 1964 in Bari geboren, ist Germanistin und \u00dcbersetzerin. Ihr Fachgebiet ist die zeitgen\u00f6ssische deutschsprachige Literatur, des 20. Jahrhunderts und der Goethezeit, im Besonderen M\u00e4rchen und Dichtung. Im Bereich Komparistik besch\u00e4ftigt sie sich mit Geschichte, Theorie und Lyrik. Von 2001 bis 2010 unterrichtete sie an der Universit\u00e4t \u201cOrientale\u201d in Neapel, seit 2010 lehrt sie Deutschsprachige Literatur und Literarisches \u00dcbersetzen vom Deutschen ins Italienische an der &#8222;Sapienza&#8220; in Rom, seit 2013 als ordentliche Professorin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>EINTRITT nur mit ANMELDUNG an\u00a0<\/strong><\/em><a href=\"mailto:iscrizione.forumaustriaco@gmail.com\"><strong>prenotazione.forumaustriaco@gmail.com<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bitte geben Sie Vor- und Nachnamen (maximal 2 Besucher) und die gew\u00fcnschte Veranstaltung an. Anmeldefrist bis 12.00 Uhr des Veranstaltungstages.<\/em><br \/>\n<em>Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens ber\u00fccksichtigt und sind erst g\u00fcltig, sobald sie durch ein Mail des KF best\u00e4tigt werden.\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>ZUGANGSMODALIT\u00c4TEN<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Maskenpflicht am Eingang; Temperaturmessung \u2013 kein Eintritt \u00fcber 37,5\u00b0 C.; Mindestabstand von 1 Meter zu anderen Besuchern.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemeinsam mit dem \u00d6sterreichischen Historischen Institut l\u00e4dt das Kulturforum Rom zur Buchvorstellung von Pasquale Gallos Neuerscheinung \u201cProfughi austriaci nella Bari del 1944\u201d (\u00d6sterreichische Fl\u00fcchtlinge im Bari des Jahres 1944) . 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