{"id":8518,"date":"2020-04-30T09:04:12","date_gmt":"2020-04-30T07:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=8518"},"modified":"2020-05-13T14:23:50","modified_gmt":"2020-05-13T12:23:50","slug":"inondare-il-paradiso-sinfonia-smarrita-dalla-trilogia-del-clima-di-thomas-kock","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/inondare-il-paradiso-sinfonia-smarrita-dalla-trilogia-del-clima-di-thomas-kock\/","title":{"rendered":"PARADIES FLUTEN. VERIRRTE SINFONIE | AUS DER KLIMATRILOGIE VON THOMAS K\u00d6CK"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">\ud83c\udfac<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"INONDARE IL PARADISO. sinfonia smarrita | dalla trilogia del clima di Thomas K\u00d6CK\" width=\"1170\" height=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/eUjcum0BpTU?start=6&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Das Thema Klimawandel bleibt auch in Zeiten des Coronavirus hochaktuell. Der junge \u00f6sterreichische Dramatiker <strong>Thomas K\u00f6ck<\/strong> greift es in packender Weise in seinem Teaterst\u00fcck <em>Paradies fluten<\/em>, dem ersten Teil seiner Klimatrilogie, auf. <strong>Regisseurin Teresa Pedroni<\/strong> und ihre <strong>Compagnia Diritto e Rovescio<\/strong> zeigen Ausz\u00fcge daraus in einer szenischen Lesung mit <strong>Gianluigi Fogacci, Mariella Fenoglio <\/strong>und <strong>Elena Stabile. <br \/>\n<\/strong>Eigentlich h\u00e4tte die Auff\u00fchrung am Kulturforum stattfinden sollen und zwar in Anwesenheit des Autors und mit einem Beitrag des Klimaexperten Prof. Bruno Carli. <br \/>\nDem Video ist eine kurze Einleitung durch <strong>Cosimo Pasquarelli<\/strong>, der an der Universit\u00e0 degli Studi Roma Tre Theaterwissenschaft studiert, vorangestellt.<\/p>\n<p>\u00abDas St\u00fcck hat das Ende des Planeten zum Inhalt, ein Thema von enormer Aktualit\u00e4t.\u00a0 Es ist schwierig, das Geschehen in wenigen Worten zusammenzufassen, aber es passiert dort wirklich alles M\u00f6gliche. In einer Endzeit-Situation nach einer Klimakatastrophe tauchen unterschiedliche, v\u00f6llig ersch\u00f6pfte Gestalten auf, die ein Schiffswrack schleppen, w\u00e4hrend andernorts eine in Aufl\u00f6sung begriffene b\u00fcrgerliche Familie \u00fcber Finanzimperien diskutiert. Parallel dazu treibt sich ein deutscher Architekt w\u00e4hrend des Kautschukbooms in Afrika mit der Idee, im Dschungel ein Opernhaus zu errichten, herum. Finanzwelt und Wirtschaft, Ausbeutung der Schw\u00e4chsten, Poltik, Gef\u00fchle, Familienbeziehungen \u2013 alles wird hier diskutiert. Die Themen entwickeln sich zwischen choreografisch aufbereiteten Einlagen \u00a0abgehetzter T\u00e4nzer und der Musik eines mit dem Ertrinken k\u00e4mpfenden Symphonieorchesters. K\u00f6cks Text ist voller Einf\u00e4lle, bunt, lebendig und ironisch, bis an die Grenze des Paradoxen. Ein unabl\u00e4ssiges Spiel mit Worten und Bildern, gnadenlos. Die Qualit\u00e4t des St\u00fccks liegt darin, dass der Autor darin so meisterhaft sowohl seine Gedanken einbringt als auch effektvoll umsetzt. Ich finde, der Text ist h\u00f6chst intelligent, notwendig und packend \u2013 also alles das, was \u201cTheater\u201d ausmacht. \u00bb (Teresa Pedroni)<\/p>\n<p><strong>Thomas K\u00f6ck<\/strong>, geboren 1986 in Steyr, Ober\u00f6sterreich, arbeitet als Autor, Musiker und Theatermacher. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien, war mit einem Dokumentarfilmprojekt \u00fcber Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, hat f\u00fcr ARTE einen Kurzfilm realisiert, bloggt mit KollegInnen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Seine Theatertexte wurden bislang in 11 Sprachen \u00fcbersetzt und uA am Burgtheater Wien, am Thalia Theater Hamburg am Schauspiel Leipzig, am Schauspielhaus Wien oder in der Oper Halle gespielt, sowie u. a. in Polen, Italien, Brasilien, Mexiko oder Spanien gezeigt. Die Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis \u00bbText &amp; Sprache\u00ab des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem M\u00fclheimer Dramatikerpreis, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der M\u00fclheimer Theatertage NRW.<\/p>\n<p>Das Theaterensemble <strong>Diritto e Rovescio<\/strong> wurde 1986 von Massimo und Teresa Pedroni gegr\u00fcndet. Sie erf\u00fcllten sich damit einen Wunsch, den sie schon seit den 70er-Jahren hegten, n\u00e4mlich in der Dramaturgie neue Wege zu beschreiten.<\/p>\n<p><strong>Teresa Pedroni<\/strong> ist stets auf der Suche nach neuen, herausfordernden Texten, wobei ihr Interesse sowohl italienischen und internationalen Klassikern als auch jungen Autoren gilt. Mit dem KF hat sie schon \u00f6fter zusammengearbeitet, etwa f\u00fcr das St\u00fcck \u201cDer Reigen\u201d von Arthur Schnitzler und f\u00fcr diverse Bearbeitungen von \u201cKafka Dream\u201d. Zu ihren j\u00fcngsten Arbeiten geh\u00f6ren \u201cUltimo Sapiens\u201d mit Texten von Primo Levi am Festival della Scienza in Cagliari, \u201cAvrei preferenza di no. Bartleby lo scrivano\u201d mit Roberto Herlitzka und Gianluigi Fogacci am Irruzioni Festival in Padua und \u201cSulle vie del Tango. Un sogno di Borges\u201d mit Massimo Popolizio und Javier Girotto am Teatro Palladium in Rom.<\/p>\n<p>Weitere Infos auf: <a href=\"http:\/\/www.compagniadirittoerovescio.it\">www.compagniadirittoerovescio.it<\/a><\/p>\n<p><strong>Elena Stabile<\/strong><\/p>\n<p>wurde in Salerno geboren und spielt seit ihrem 18. Lebensjahr Theater. Neben Kommunikationswissenschaften studierte sie Schauspiel am Teatro Azione in Rom und arbeitete zwei Jahren lang mit der Compagnia Dynamis. Gemeinsam mit der Compagnia Calinea Teatro entwickelte sie mehrere Theaterauff\u00fchrungen f\u00fcr Jugendliche nach M\u00e4rchen von Andersen, Ende und Calvino. Drei Jahre lang spielte sie Klassiker beim Sommertheater am Arch\u00e4ologiegel\u00e4nde in Paestum.\u00a0 Weitere Erfahrung sammelte sie am Workcenter von Jerzy Grotowski und Thomas Richards, in Tanz und Bewegung bei Oretta Bizzarri und Mariella Celia, mit der Strasberg-Methode bei Danny Lemmo. Sie ist festes Mitglied der Compagnia Diritto e Rovescio von Teresa Pedroni.<\/p>\n<p><strong>Gianluigi Fogacci<\/strong><\/p>\n<p>Nach seinem Abschluss an der \u201cBottega Gassman\u201d wurde Gianluigi Fogacci von Peter Stein f\u00fcr seinen \u201cTito Andronico\u201d von Shakespeare an das Teatro Stabile in Genua gerufen, 1997 holte ihn Gassman f\u00fcr \u00a0\u201cBugie sincere\u201d an das Teatro Stabile del Friuli. Er spielte seither in diversen Produktionen wie der \u201cMedea\u201d in der Regie von Peter Stein, \u201cProfessor Bernhardi\u201d von Schnitzler am Teatro Piccolo in Mailand oder \u201cIl ventaglio\u201d von Goldoni in der Regie von Coronato und war Hauptdarsteller in \u201cSostiene Pereira\u201d von Tabucchi in der Regie von Teresa Pedroni. Er interpretierte den Edgar im \u201cRe Lear\u201d, Brutus in \u201cGiulio Cesare\u201d, Iago in \u201cOtello\u201d und Claiban in \u201cLa Tempesta\u201d an der Seite von Giorgio Albertazzi in einer Inszenierung am <em>Globe Theatre<\/em> in Rom in der Regie von Daniele Salvo. Zuletzt war er mit \u201cLa Torre d\u2019Avorio\u201d von Ronald Harwood in der Regie von Luca Zingaretti auf Tourn\u00e9e und wirkte an zahlreichen Kino- und TV-Produktionen von Marco Bellocchio, Marcello Aliprandi, Alberto Sironi, Enrico Maria Salerno, Gianpaolo Tescari und Massimo Costa mit.<\/p>\n<p><strong>Mariella Fenoglio<\/strong><\/p>\n<p>wurde in Genua geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Scuola d\u2019Arte Drammatica des Teatro Stabile in Genua unter Luigi Squarzina. Schon im zweiten Jahre deb\u00fctierte sie in \u201cMemorandum\u201d von Vaclav Havel und danach als Hauptdarstellerin in \u201cI dodici mesi\u201d von Slavomir Mrozek, einem St\u00fcck des Teatro Stabile f\u00fcr Schulen. Von ihren zahlreichen Rollen in Theater, Kino und Fernsehen seien nur einige aus den vergangenen f\u00fcnf Jahre genannt:\u00a0 Szenische Lesung in der Rolle der Mutter Elena aus \u201cIl Corridoio\u201d von Luchino Giordana im Theater Carrozzerie Not in Rom (2019), \u201cTi seguir\u00f2 oltre mille colline &#8211; Un\u2019infanzia africana\u201d von Hanna Jansen mit der Compagnia della Luna von Nicola Piovani in der Regie von Norma Martelli am <em>Fontanonestate <\/em>am Gianicolo in Rom und am <em>Festival in una notte d\u2019estate<\/em> in Genua (2015-2016). Film- und TV-Projekte: &#8222;Dantes Project&#8220; (video, 2015-2016); &#8222;I giorni delle feste&#8220;, Regie Mario Spinocchio, mit Alessandro Haber und Francesca Rettondini (2019); &#8222;Il Cioccolatino&#8220; (short film), Regie Rosario Petix, mit Francesca Rettondini, am Top Indie Film Awards 2020 in Tokyo ausgezeichnet (2018); \u201cDon Matteo 9&#8243;, TV-Serie, Regie Monica Vullo (2015).<\/p>\n<p><strong>Thomas K\u00f6ck<\/strong>, geboren 1986 in Steyr, Ober\u00f6sterreich, arbeitet als Autor, Musiker und Theatermacher. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien, war mit einem Dokumentarfilmprojekt \u00fcber Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, hat f\u00fcr ARTE einen Kurzfilm realisiert, bloggt mit KollegInnen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Seine Theatertexte wurden bislang in 11 Sprachen \u00fcbersetzt und uA am Burgtheater Wien, am Thalia Theater Hamburg am Schauspiel Leipzig, am Schauspielhaus Wien oder in der Oper Halle gespielt, sowie uA in Polen, Italien, Brasilien, Mexiko oder Spanien gezeigt. Die Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis \u00bbText &amp; Sprache\u00ab des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem M\u00fclheimer Dramatikerpreis, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der M\u00fclheimer Theatertage NRW<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>\ud83c\udfac<\/p>\n<\/p>\n<p>Das Thema Klimawandel bleibt auch in Zeiten des Coronavirus hochaktuell. Der junge \u00f6sterreichische Dramatiker Thomas K\u00f6ck greift es in packender Weise in seinem Teaterst\u00fcck Paradies fluten, dem ersten Teil seiner Klimatrilogie, auf. 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