{"id":5346,"date":"2018-11-02T20:46:51","date_gmt":"2018-11-02T19:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/?post_type=tribe_events&#038;p=5346"},"modified":"2019-09-03T16:26:42","modified_gmt":"2019-09-03T14:26:42","slug":"die-meisterin","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/die-meisterin\/","title":{"rendered":"&#8220;Die Meisterin&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Christa Prameshuber liest aus ihrem Buch \u201cDie Meisterin\u201d, in dem sie ihre Gro\u00dftante Mia Beyerl portr\u00e4tiert. Deren Geschichte steht f\u00fcr viele Frauenleben des 20. Jahrhunderts, die so noch nie erz\u00e4hlt worden sind. Der Abend wird von Simonetta Carusi moderiert, die musikalische Begleitung \u00fcbernehmen Doris Lamprecht (Mezzosopran) und Claudio D\u00b4Antoni (Klavier).<\/p>\n<p>Mia Beyerl wusste schon fr\u00fch, dass sie Operns\u00e4ngern werden wollte. 1919 zog sie daher voller Neugierde und Vorfreude von Linz nach Wien, um an der Staatsakademie Gesang und Klavier zu studieren, da ihr eigentlicher Traum Dirigentin zu werden, Frauen zum damaligen Zeitpunkt noch versagt war. W\u00e4hrend der Weltwirtschaftskrise 1929 f\u00fchrte eine Diphtherieerkrankung zu einem abrupten Ende ihrer vielversprechenden Karriere. Doch Mia gab sich nicht geschlagen und begann sich beruflich als Gesangsp\u00e4dagogin in Linz zu etablieren. Mit ihrem exzentrischen und schillernden Auftreten und der Unabh\u00e4ngigkeit, die sie weithin ausstrahlte, wagten sich ernsthafte Heiratskandidaten nie an sie heran und sie blieb unverheiratet und kinderlos, jedoch finanziell unabh\u00e4ngig. Aus der Sicht ihrer Gro\u00dfnichte, die mit ihr aufwuchs, werden die humorvollen Momente des Zusammenspiels zweier unterschiedlicher Generationen verwoben mit der Geschichte einer bemerkenswerten Frau.<\/p>\n<p><strong>Biografien<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christa Prameshuber <\/strong>Geboren 1961 in Linz, Studium der Geografie in Innsbruck, danach Umzug nach Genf mit beruflichen Stationen an der \u00f6sterreichischen Vertretung bei den Vereinten Nationen und der Internationalen Organisation f\u00fcr Migration. Anschlie\u00dfend f\u00fcnf Jahre Aufenthalt in Paris als interkulturelle Trainerin. Im Jahr 2000 R\u00fcckkehr nach Genf und 15 Jahre als Expertin f\u00fcr Internationale Mobilit\u00e4t in einer amerikanischen Personalberatung t\u00e4tig. Seit Juni 2015 widmet sie sich dem Schreiben und lebt nun bei Z\u00fcrich. Nach dem fr\u00fchen Tod der Mutter bei den Gro\u00dfeltern und einer extravaganten Gro\u00dftante aufgewachsen, deren Leidenschaften sich nachhaltig auf sie \u00fcbertrugen, n\u00e4mlich eine Abenteuer- und Reiselust sowie eine gro\u00dfe Liebe zur Oper und klassischen Musik, Kunst und Literatur. \u201eDie Meisterin\u201c ist das erste Werk der Autorin. Sie arbeitet derzeit an einer zweiten Frauen-Biografie.<\/p>\n<p><strong>Doris Lamprecht<\/strong> (Mezzosopran) erhielt ihre Ausbildung am Pariser Conservatoire bei Jane Berbi\u00e9, an der \u00c9cole d\u2019Art Lyrique de l\u2019Op\u00e9ra de Paris sowie bei Christa Ludwig und Ruben Lifschitz. Seit 1995 gastiert sie v.a. auf franz\u00f6sischen B\u00fchnen und arbeitete mit Dirigenten wie u.a. Harnoncourt, Christie, Nagano, Santi, Plasson oder Steinberg. An der Pariser Op\u00e9ra Comique sang sie die Urauff\u00fchrung von Aperghis\u2019 \u201eLes Boulingrins\u201c, Komponisten wie York H\u00f6ller oder Philippe Manoury komponierten f\u00fcr sie. In Paris feierte Doris Lamprecht au\u00dferdem gro\u00dfe Erfolge u.a. in \u201ePlat\u00e9e\u201c (Rameau), \u201eCarmen\u201c (Bizet), \u201eManon\u201c (Massenet), \u201eDie tote Stadt\u201c (Korngold), \u201eLa Fille du R\u00e9giment\u201c (Donizetti), \u201eLes Mousquetaires au Couvent\u201c (Varney) und als Marthe (Gounod \u201eFaust\u201c). Dazu kommen zahlreiche Auftritte in Barcelona, Genf, Stra\u00dfburg, M\u00fcnchen, Berlin, Angers, Nantes, Nancy, Montpellier, Lione, Rennes, Peking e am Matsumoto Festival in Japan.<\/p>\n<p><strong>Claudio A. D\u2019Antoni <\/strong>Klavierstudium, Absolvent des DAMS, Forschungsdoktorat in &#8222;Critica, teoria e storia della letteratura e delle arti&#8220; und Stipendiat des <em>Minist\u00e8re des Affaires Culturelles du Luxembourg<\/em> (<em>Conservatoire Europ\u00e9en<\/em>), Teilnahme an den Lehrg\u00e4ngen von Charles Rosen und Th\u00e8odore Paraskivesco. Mehrere \u00dcbertragungsreihen und Aufnahmen f\u00fcr Radio Vatikan. Ver\u00f6ffentlichungen in Fachzeitschriften wie &#8222;Otto\/Novecento&#8220; (Unicatt), Nuova Rivista Musicale Italiana (ERI-RAI), Rivista di Letteratura Italiana. Diverse Essays wie: <em>Rachmaninov \u2013 Personalit\u00e0 e poetica<\/em> (Bardi, 2003),<em> Le Romanze di Rachmaninov<\/em> (www.ilmiolibro.it, 2009), <em>Grammatica musicale <\/em>(Carisch, 2013), Buchver\u00f6ffentlichung <em>Comunicazione artistica<\/em> (Scienze e Lettere, 2017); Zahlreiche Aufnahmen, unter anderem die CD <em>Autori italiani del primo \u2018900<\/em> (Ducale, 1997). Lehrauftrag am Konservatorium, AJ77 f\u00fcr Klavier. Preistr\u00e4ger zahlreicher nationaler und internationaler Bewerbe f\u00fcr Klavier und Literatur (Turin 2012, Cingari 2007).<\/p>\n<p><strong>Francesca Terranova<\/strong> Mitarbeiterin an der Facolt\u00e0 di scienze linguistiche, letterarie e della traduzione della Sapienza &#8211; Universit\u00e0 di Roma, lehrt \u00dcbersetzen und Dolmetschen aus dem Deutschen am Bachelor-Studiengang an der Scuola Superiore per Mediatori Linguistici Gregorio VII und \u00fcbersetzt aus dem Deutschen f\u00fcr diverse italienische Verlage.<br \/>\nAn der \u00dcbersetzung haben die <strong>Deutschlernenden des 3. Studienjahres der SSML Gregorio VII.<\/strong> mitgearbeitet.<\/p>\n<p><strong>Simonetta Carusi<\/strong> (*1964 Neapel), Germanistin und \u00dcbersetzerin. Forschungsdoktorat in Vergleichender Literaturwissenschaft, Lehrauftrag f\u00fcr Deutsche Literatur an der Universit\u00e0 di Chieti-Pescara. Sie besch\u00e4ftigte sich im Besonderen mit W. Irving, E. Allan Poe, J. Fante, G.E. Lessing, F. Schiller, H. von Kleist, H. Heine, F. Kafka, P. Handke, und ver\u00f6ffentlichte <em>Il mito americano nella letteratura austriaca. <\/em><em>Dal mondo asburgico a Peter Handke<\/em> (Universit\u00e0 degli Studi di Napoli \u201cL\u2019Orientale\u201d, 2008); \u00dcbersetzung von G.E. Lessing, <em>Osservazioni sparse sull\u2019epigramma<\/em> (ed. Liguori, 2009). Autorin diverser Essays, die in Fachzeitschriften publiziert wurden, unter anderem <em>Il mito americano. <\/em><em>\u201cAltrove\u201d e Heimat nell\u2019opera di Peter Handke<\/em> (1998); <em>La teoria dell\u2019epigramma di Lessing <\/em>(1998); <em>Mi\u00df Sara Sampson e il romanzo borghese inglese<\/em> (2000); <em>L\u2019America immaginaria di Franz Kafka: una proposta di lettura per Der Verschollene <\/em>(2006); <em>Edgar Allan Poe e la letteratura tedesca. Tre esempi: Kafka, Heine e Arno Schmidt<\/em> (2010). Weiters ver\u00f6ffentlichte sie eine Gedichte-Sammlung von Heinrich Heine (<em>Poesie Scelte<\/em>, Mimesis 2016), aktuell arbeitet sie an einer \u00dcbersetzung des <em>Faust <\/em>von Nikolaus Lenau und an einer Essaysammlung von Stefan Zweig.\u00a0<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Christa Prameshuber liest aus ihrem Buch \u201cDie Meisterin\u201d, in dem sie ihre Gro\u00dftante Mia Beyerl portr\u00e4tiert. Deren Geschichte steht f\u00fcr viele Frauenleben des 20. Jahrhunderts, die so noch nie erz\u00e4hlt worden sind. 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