{"id":5314,"date":"2018-11-02T17:28:58","date_gmt":"2018-11-02T16:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/?post_type=tribe_events&#038;p=5314"},"modified":"2019-09-03T16:23:14","modified_gmt":"2019-09-03T14:23:14","slug":"viaggio-nel-colosseo-magico-fascino-di-un-monumento","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/viaggio-nel-colosseo-magico-fascino-di-un-monumento\/","title":{"rendered":"Viaggio nel Colosseo \u2013 Gerhard Gutruf"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung ist von 6. Dezember 2018 bis 3. M\u00e4rz 2019 ge\u00f6ffnet.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/VIAGGIO-INVITO.pdf\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Einladung<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische K\u00fcnstler <strong>Gerhard Gutruf<\/strong> zeigt im Museo dei Fori Imperiali in Rom in einer Einzelausstellung Werke, die exklusiv vom <strong>Kolosseum<\/strong> inspiriert sind: 32 Arbeiten in unterschiedlichen Techniken und verschiedenen Formaten, die in einen spannungsvollen Dialog mit den zweitausend Jahre alten Ausstellungsobjekten des Museums treten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit seinem einj\u00e4hrigen Rom-Aufenthalt \u2013 Gutruf erhielt 1970 das begehrte Rom-Stipendium \u2013 studierte, zeichnete, druckte und malte er das Kolosseum. F\u00fcr ihn ist es die vollkommenste Verk\u00f6rperung Roms: es war funktionell, ist noch als Ruine gro\u00dfartig und Furcht erregend zugleich. Dabei werden auch innovative, modern anmutende Aspekte der r\u00f6mischen Antike ins Bewusstsein ger\u00fcckt und Rom \u2013 mit dem Kolosseum als zentralem Monument \u2013 als eigentlicher Geburtsort europ\u00e4ischer Identit\u00e4t definiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Presseaussendung-deutsch-XI.18-1.pdf\"><u>Pressetext<\/u><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Biografie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gerhard Gutruf<\/strong> ist ein radikaler Einzelg\u00e4nger der internationalen Kunstszene, der seine Vision einer sehr pers\u00f6nlichen neuen Klassizit\u00e4t dem Mainstream aktueller, oft schriller Kunstmarkt-Tendenzen entgegensetzt. Brigitte Borchhardt-Birbaumer schrieb im Katalog zur gro\u00dfen Peking-Ausstellung 2000: \u201eIn vielen L\u00e4ndern ist Gutruf einer der wenigen zeitgen\u00f6ssischen bildenden K\u00fcnstler aus unserem Land, die bekannt und von Bedeutung sind.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gutruf entwickelt seine Bildwelten im Spannungsfeld von utopischen Ideen und der Sucht nach den zentralen Motiven ausgew\u00e4hlter Meisterwerke europ\u00e4ischer Kunst. Seine kreative Methode ist jener von wissenschaftlich-strukturanalytischen Testreihen \u00e4hnlich \u2013 er arbeitet nebeneinander in unterschiedlichen H\u00f6henlagen der Abstraktion, in vielen Techniken, an verschiedenen Themenkreisen: von der Studie vor der Natur \u00fcber oft liebevoll ironische Variationen ber\u00fchmter Bilder und Bauten bis hin zum bildnerischen \u00c4quivalent raum-zeitlicher Problematiken. Seine Gem\u00e4lde und Zeichnungen werden als virtuos und gleichzeitig puristisch charakterisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geboren 1944 in Nikitsch\/Burgenland. 1966 Diplom f\u00fcr Malerei und Abgangspreis der Akademie der Bildenden K\u00fcnste. 1970\/71 lebte er dank eines Stipendiums in Rom. Seither unternimmt er j\u00e4hrlich Studienreisen nach Italien. 1974 Ausstellung im Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden K\u00fcnste. 1976 pr\u00e4sentierte er sein Bild Hommage \u00e0 Vermeer \u2013 eine Variation des Atelierbildes <em>Die Malkunst<\/em> von Johannes Vermeer \u2013 in der Galerie W\u00fcrthle in Wien. Schon 1979 widmete ihm die \u00d6sterreichische Galerie Belvedere Wien eine Personale. Eine seiner zahlreichen sp\u00e4teren Studienreisen f\u00fchrte Gutruf 1990 nach Mexiko. Anl\u00e4sslich eines Atelierbesuches regte der damals 90-j\u00e4hrige Maler Rufino Tamayo eine Gutruf-Ausstellung in Mexiko-Stadt an, die 1993 im Museo Nacional de la Estampa realisiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach weiteren Einzelausstellungen u. a. in Guadalajara, 1987 Kairo, 1997 Addis Abeba, Ljubljana, Bratislava, Ascona, Pretoria, im Museu da Electriciade in Lissabon, in Coimbra und Viseu wurde Gutruf vom Doyen der chinesischen Malerei Liu Xun eingeladen, im Jahr 2000 im International Yi Yuan Museum in Peking auszustellen. Die Schau wurde vom chinesischen Kulturminister Pan er\u00f6ffnet. \u201eThe exhibition of Austrian painter Gutruf has unexpectedly fascinated Chinese painters and audience\u201c stellte Beijing Daily am 14. Juni 2000 fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgten weitere Ausstellungen in der Schweiz, in Istanbul, in Tschechien, im Museo Municipal de Arte Contempor\u00e1neo in Madrid, in Kiew und im Ningbo Museum of Art in China. 2009 und 2010 zeigte er seine Werke in den Niederlanden, unter anderem im Vermeer-Centrum Delft im Mai 2010 als erste Einzelschau eines lebenden K\u00fcnstlers. 2012 wurde Gutruf vom Bundeskanzleramt eingeladen, eine Auswahl seiner Arbeiten im Palais Porcia in Wien zu pr\u00e4sentieren. 2013 widmete er dem antiken Wahrzeichen Roms die <em>Colosseo<\/em>-Schau im Italienische Kulturinstitut in Wien. 2014 und 2015 realisierte Gutruf zwei Ausstellungen in Z\u00fcrich, von November 2015 bis J\u00e4nner 2016 die umfangreiche Retrospektive <em>Perspektiven <\/em>im Europ\u00e4ischen Kulturzentrum Remagen in Deutschland. Im November 2016 fand die gro\u00dfe Einzelschau <em>Different Perspectives<\/em> in der Zhejiang Saili Art Gallery in Hangzhou in China statt, derzeit l\u00e4uft eine Ausstellung im Shanshui Pavillion in Ningbo in China.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gutruf erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis des Wiener Kunstfonds, den Theodor K\u00f6rner Preis, den Berufstitel Professor, das \u00d6sterr. Ehrenkreuz f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, 2002 das Schaechter Scholarship f\u00fcr Advanced Studies New York und im September 2015 den Cavaliere dell\u00b4Ordine della Stella d\u00b4Italia.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung ist von 6. Dezember 2018 bis 3. 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