{"id":27647,"date":"2026-10-20T16:39:09","date_gmt":"2026-10-20T14:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=27647"},"modified":"2026-10-20T16:39:14","modified_gmt":"2026-10-20T14:39:14","slug":"omaggio-a-ingeborg-bachmann-in-4-film","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/hommage-an-ingeborg-bachmann-in-vier-filmen\/","title":{"rendered":"Hommage an Ingeborg Bachmann in vier Filmen"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann widmet das Efebo d\u2019Oro Film Festival der \u00f6sterreichischen Schriftstellerin eine filmische Hommage. Gezeigt werden Werke von Werner Schroeter, Michael Haneke und Ruth Beckermann, die sich auf eigenst\u00e4ndige Weise mit Bachmanns Leben und Literatur auseinandersetzen. Erg\u00e4nzt wird die Retrospektive durch Regina Schillings neuen Dokumentarfilm <em>Ingeborg Bachmann \u2013 Jemand, der einmal ich war<\/em>, der Archivaufnahmen mit der eindringlichen Pr\u00e4senz der Schauspielerin Sandra H\u00fcller verbindet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag 7. November | 18:00 <br \/>\n<\/strong><strong>MALINA <br \/>\n<\/strong>Werner Schroeter \/ AT, DE \/ 1991 \/ 125\u2019<\/p>\n<p>Ingeborg Bachmann meets Elfriede Jelinek meets Werner Schroeter: Eine radikale Mischung, die allerdings einen erstaunlich disziplinierten Film, ganz auf Isabelle Huppert zugeschnitten, ergibt: Eine namenlose Schriftstellerin lebt mit einem Mann namens Malina zusammen, eher eine Vernunft- denn eine Liebesgemeinschaft. Eines Tages trifft sie Ivan, an den sie Hals \u00fcber Kopf ihr Herz verliert \u2013 und damit immer mehr zur Gefangenen ihrer Tr\u00e4ume und \u00c4ngste wird. Georg See\u00dflen: \u00bbSchroeters Kamera richtet sich unnachsichtig auf das Verfallen eines menschlichen Wesens, das durch einen absoluten Anspruch des Gef\u00fchls auf eine ebenso absolute Einsamkeit zur\u00fcckgeworfen wird. (\u2026) Ihr bleibt blo\u00df ein Verschwinden, das nur der Tod sein kann.\u00ab (Florian Widegger, Filmarchiv Austria)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dienstag 10. November | 22:30<br \/>\n<\/strong><strong>DIE GETR\u00c4UMTEN <br \/>\n<\/strong>Ruth Beckermann \/ AT \/ 2016 \/ 89\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die dramatische, leidenschaftliche und zugleich unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan beginnt 1948. F\u00fcr Bachmann ist Celan die Liebe ihres Lebens, bleibt ihr jedoch stets ein Fremder. W\u00e4hrend er als Jude aus Czernowitz den Holocaust erlebt und seine Eltern verloren hat, w\u00e4chst Bachmann in K\u00e4rnten in einem nationalsozialistisch gepr\u00e4gten Umfeld auf. Liebe und Freundschaft, Zweifel und Distanz pr\u00e4gen ihre Beziehung bis zu Celans Suizid 1971 in Paris. Die \u00f6sterreichische Regisseurin Ruth Beckermann verdichtet diese Geschichte zu einem ber\u00fchrenden, theoretischen Melodram, das durch die Kraft der Worte eine ganze Welt entstehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Mittwoch 11. November | \u00a020:30 <br \/>\n<\/strong><strong>INGEBORG BACHMANN \u2013 JEMAND, DER EINMAL ICH WAR <br \/>\n<\/strong>Regina Schilling \/ DE, AT 2026 \/ 95\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Regisseurin begibt sich gemeinsam mit der Schauspielerin Sandra H\u00fcller auf die Spuren der gro\u00dfen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die fast zwanzig Jahre in Rom lebte. In einer imagin\u00e4ren Alltagsszene aus ihren letzten Lebenstagen taucht H\u00fcller tief in Bachmanns Worte ein und verleiht ihnen eine intensive, eindringliche Pr\u00e4senz. Aus improvisierten Szenen, Archivmaterial, Tageb\u00fcchern und Briefen entsteht das Portr\u00e4t einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Dichterin: gepr\u00e4gt von Krieg, literarischem Ruhm und schmerzhaften Liebesbeziehungen. Eine freie Frau, die sich jeder Kategorisierung entzog und zeitlebens darum rang, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag 14. November | 22:30 <br \/>\n<\/strong><strong>DREI WEGE ZUM SEE <br \/>\n<\/strong>Michael Haneke \/ AT, BRD \/ 1976 \/ 97\u2019<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was ist eigentlich \u201cHeimat\u201d? Die internationale Star-Fotografin Elisabeth Matrei besucht ihren Vater f\u00fcr ein paar Tage in Klagenfurt. Lange Spazierg\u00e4nge um den W\u00f6rthersee f\u00f6rdern ungel\u00f6ste Konflikte zu Tage: von Kindheitserinnerungen bis hin zur ungl\u00fccklichen Liebesbeziehung mit einem weiteren \u201cHeimatlosen\u201d aus altem Adelsgeschlecht. So wie sie den See nie zu erreichen scheint, scheint sie auch von einem selbstbestimmten Leben entfernt zu sein \u2013 es bleiben nur kurze Momente des Gl\u00fccks. Haneke greift die Fragmentierung der Vorlage auf, \u00fcbersetzt und steigert sie in seiner selten gezeigten Fernseharbeit und verkn\u00fcpft sie mit seinem eigenen Lebensthema von der Welt, die aus den Fugen gerarten ist. (Florian Widegger, Filmarchiv Austria)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Praktische Infos <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.efebodoro.it\/\">https:\/\/www.efebodoro.it\/<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>Ticketinformationen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>6,50 \u20ac \u2013 regul\u00e4rer Eintritt<\/li>\n<li>5,00 \u20ac \u2013 erm\u00e4\u00dfigter Eintritt<\/li>\n<li>10,00 \u20ac \u2013 Tageskarte (regul\u00e4r)<\/li>\n<li>8,00 \u20ac \u2013 Tageskarte (erm\u00e4\u00dfigt)<\/li>\n<li>35,00 \u20ac \u2013 Abonnement (regul\u00e4r)<\/li>\n<li>30,00 \u20ac \u2013 Abonnement (erm\u00e4\u00dfigt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Erm\u00e4\u00dfigung gilt f\u00fcr folgende Personengruppen: Personen \u00fcber 65 Jahre, Personen unter 25 Jahren, Studierende der Accademia di Belle Arti Palermo, des Centro Sperimentale di Cinematografia \u2013 Standort Sizilien sowie anderer Filmschulen, Studierende an Universit\u00e4ten, Mitglieder des Goethe-Instituts und des Institut Fran\u00e7ais sowie Mitglieder der ANDE Palermo und des Soroptimist Palermo.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 100. 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