{"id":27518,"date":"2026-09-24T15:34:37","date_gmt":"2026-09-24T13:34:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=27518"},"modified":"2026-09-24T15:34:37","modified_gmt":"2026-09-24T13:34:37","slug":"fools-privilege-eva-beresin","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/fools-privilege-eva-beresin\/","title":{"rendered":"FOOL\u2019S PRIVILEGE | Eva Beresin"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Amanita pr\u00e4sentiert die zweite Einzelausstellung von Eva Beresin aber die erste in Rom. Beresins vertraute Figurenwelt \u2013 Babys, Kinder, nackte K\u00f6rper, Hunde und Stofftiere \u2013 wird um den Narren erweitert. Historisch steht der Narr nahe an der Macht und zugleich au\u00dferhalb ihrer Regeln. Gerade weil er nicht ganz ernst genommen wird, darf er das Unpassende, Offensichtliche und mitunter auch die Wahrheit aussprechen. Diese Freiheit verbindet Beresin mit dem Baby und dem Kind: Figuren ohne Autorit\u00e4t, die beobachten, \u00fcbertreiben, spielen und Regeln unterbrechen d\u00fcrfen. In der Skulptur \u201eDetermined sights of Nature, Magic can create salvation\u201c wird diese Beziehung k\u00f6rperlich: Ein riesiges Baby lastet auf einem viel kleineren Erwachsenen. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Zentrales Motiv ist der Palazzo dei Pupazzi, in dem sich die Galerie befindet. Auf einer drapierten Leinwand wird das Geb\u00e4ude zum B\u00fchnenraum f\u00fcr Beresins Figuren. Fenster und T\u00fcren schaffen Schwellen zwischen Innen und Au\u00dfen, Beobachten und Beobachtetwerden. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Beresin setzt sich mit der Geschichte der Malerei auseinander. Renaissance-Ideen von Perspektive, Proportion und K\u00f6rperordnung werden aufgenommen und deformiert. Die Bildformate folgen dem Goldenen Schnitt, w\u00e4hrend K\u00f6rper anschwellen, schrumpfen und sich verformen. Die manieristische, an Pontormo erinnernde Spannung zwischen idealer Proportion und \u00dcbertreibung l\u00e4sst das Kindliche, Groteske und Absurde als etwas erscheinen, dem man zuh\u00f6ren sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ENG_comunicato-stampa.pdf\">Pressemitteilung (en)<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eva Beresin<\/strong> (geb. 1955 in Budapest) lebt und arbeitet in Wien. Ihre Bildsprache verbindet Beobachtung, groteske \u00dcberzeichnung und \u00fcberraschende Perspektivwechsel. Gepr\u00e4gt wurde ihr fr\u00fcher Blick durch die Budapester Kaffeeh\u00e4user und die umfangreiche Kunst- und Objektsammlung ihres Vaters. Beresin studierte an der School of Visual Arts in Budapest. 2024 widmete ihr die Albertina eine Einzelausstellung \u201eThick Air\u201c, begleitet von einer Publikation bei Hatje Cantz.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Praktische Infos <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\"><em>\u00a0<\/em><a style=\"color: #0000ff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/spazioamanita.com\/Exhibitions\/foolsprivilege\">Eva Beresin | Fool&#8217;s Privilege<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p>AUSSTELLUNGASDAUER:<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>September \u2013 13. November 2026<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dienstag bis Samstag, von 12 bis 19 Uhr<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Amanita pr\u00e4sentiert die zweite Einzelausstellung von Eva Beresin aber die erste in Rom. Beresins vertraute Figurenwelt \u2013 Babys, Kinder, nackte K\u00f6rper, Hunde und Stofftiere \u2013 wird um den Narren erweitert. Historisch steht der Narr nahe an der Macht und zugleich au\u00dferhalb ihrer Regeln. Gerade weil er nicht ganz ernst genommen wird, darf er das Unpassende, Offensichtliche und mitunter auch die Wahrheit aussprechen. 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