{"id":25723,"date":"2026-03-23T16:36:09","date_gmt":"2026-03-23T15:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=25723"},"modified":"2026-04-10T10:31:03","modified_gmt":"2026-04-10T08:31:03","slug":"le-mie-donne-yuliia-iliukha","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/le-mie-donne-yuliia-iliukha\/","title":{"rendered":"MEINE FRAUEN | Yuliia Iliukha"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Auch 2026 wird es erneut eine Kooperation mit der Kulturabteilung der ukrainischen Botschaft in Rom geben. Geplant ist eine Lesung mit Texten der ukrainischen Schriftstellerin und Journalistin <strong>Yuliia Iliukha<\/strong>. Sie stammt aus Charkiw und arbeitete dort f\u00fcr Printmedien und f\u00fcrs Fernsehen.<\/p>\n<p>Sie kuratierte das soziopoetische, multimediale Projekt \u201eThe Mark of Home\u201c, das sich der Rehabilitation ukrainischer Kriegsveteranen durch kreative Ans\u00e4tze widmet. Ihr j\u00fcngstes Buch mit dem Titel \u201eMeine Frauen\u201c (Tannh\u00e4user 2024) besch\u00e4ftigt sich mit Frauen im Krieg. Seit 2022 lebt Yuliia Iliukha mit ihrem Sohn in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An der Veranstaltung werden auch die beiden \u00dcbersetzer*innen der Autorin teilnehmen: Prof. <strong>Alois Woldan<\/strong> und <strong>Marina Sorina<\/strong> (ins Italienische bzw. ins Deutsche).<\/p>\n<p>Die musikalische Begleitung am Klavier \u00fcbernimmt <strong>Zhanna Stankovych<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>\u00dcbersetzungen in Deutsch und Italienisch der Publikationen von Yuliia Iliukha:<\/u><\/p>\n<p>(Italienisch)<\/p>\n<p>Yuliia Iliukha. Le mie donne \/ Tradotto in italiano da Marina Sorina. \u2014 Le Mezzelane Casa Editrice, 2024 (Italien)<\/p>\n<p>(Deutsch)<\/p>\n<p>Yuliia Iliukha. Das letzte Ahornblatt \/ \u00dcbersetzt ins Deutsche von Alois Woldan. \u2014 Edition Thanh\u00e4user, 2024 (\u00d6sterreich)<\/p>\n<p>Yuliia Iliukha. Meine Frauen \/ \u00dcbersetzt ins Deutsche von Chrystyna Nazarkewytsch und Harald Fleischmann. \u2014 Edition Thanh\u00e4user, 2024 (\u00d6sterreich)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Yuliia Iliukha<\/strong> ist eine ukrainische Dichterin, Prosaautorin und Journalistin aus der Region Charkiw in der Ukraine. Ihre Gedichte und Prosawerke wurden in verschiedenste Sprachen \u00fcbersetzt, unter anderem ins Englische, Deutsche, Italienische, Bulgarische, Griechische, Katalanische, Polnische, Schwedische, Portugiesische, Franz\u00f6sische, Litauische und Spanische.<\/p>\n<p>Iliukha erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Internationalen Ukrainisch-Deutschen Literaturpreis, benannt nach Oles Honchar, den internationalen Literaturpreis \u00abKoronatsiya Slova 2018\u00bb, den International Chapbook Prize 2023 der Literaturzeitschrift 128 LIT (USA), den Rotahorn-Literaturpreis 2024 (\u00d6sterreich) und den Preis BBC Book of the Year 2024.<\/p>\n<p>Die englische \u00dcbersetzung der Sammlung ihrer kurzen Prosatexte <em>Meine Frauen (My Women)<\/em> wurde in die Shortlist des Literaturpreises der BERD 2025 aufgenommen.<\/p>\n<p>Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine 2014 hat sie sich dem ehrenamtlichen Engagement gewidmet; zusammen mit einer Freundin hat sie mehr als 500 individuelle Erste-Hilfe-Kits f\u00fcr ukrainische Soldaten gesammelt und vorbereitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Marina Sorina<\/strong> ist in Charkiw in der Ukraine geboren und lebt seit 1995 in Italien. Sie absolvierte ein Studium der Fremdsprachen und promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universit\u00e4t Verona.<\/p>\n<p>Seit 2012 arbeitet sie als Reisef\u00fchrerin, \u00dcbersetzerin und Dolmetscherin und unterrichtet parallel Sprachkurse. Von 2014 bis 2025 war sie assoziiertes Mitglied von \u201cMalve di Ucraina APA\u201d, seit Januar 2025 ist sie Pr\u00e4sidentin des Kulturvereins \u201cOra Ucraina\u201d, der sich der Verbreitung der ukrainischen Kultur und der sozialen F\u00f6rderung der in Verona lebenden Ukrainer*innen.<\/p>\n<p>Sie ist als \u00dcbersetzerin von Prosa- und Gedichtb\u00fcchern vom Ukrainischen ins Italienische t\u00e4tig. Au\u00dferdem ist sie Autorin zweier Romane und verschiedener Erz\u00e4hlungen, die in Italien ab 2006 ver\u00f6ffentlicht wurden. Sie arbeitet als Autorin mit den Online-Ausgaben der Zeitungen \u201eHeraldo\u201c und \u201eTutta Europa 2030\u201c zusammen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alois Woldan<\/strong>, 1954 in Linz geboren, lebt in Salzburg. Er studierte Slawistik und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck. Anschlie\u00dfend war er als Lektor in Moskau und Wroc\u0142aw t\u00e4tig und absolvierte Studienaufenthalte im ehemaligen Jugoslawien, in Polen und in der Ukraine.<\/p>\n<p>Derzeit ist er Professor f\u00fcr slawische Literaturen am Institut f\u00fcr Slawistik der Universit\u00e4t Wien. Er ver\u00f6ffentlichte zahlreiche wissenschaftliche und popul\u00e4rwissenschaftliche Arbeiten zu polnischen, russischen und ukrainischen Literaturbeziehungen.<\/p>\n<p>Zu seinen j\u00fcngsten Publikationen z\u00e4hlt der Sammelband \u00bb\u00d6sterreichische Beitr\u00e4ge zum XVI. Internationalen Slawistenkongress\u00ab (Mithg., 2018).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Auch 2026 wird es erneut eine Kooperation mit der Kulturabteilung der ukrainischen Botschaft in Rom geben. Geplant ist eine Lesung mit Texten der ukrainischen Schriftstellerin und Journalistin Yuliia Iliukha. Sie stammt aus Charkiw und arbeitete dort f\u00fcr Printmedien und f\u00fcrs Fernsehen.<\/p>\n<p>Sie kuratierte das soziopoetische, multimediale Projekt \u201eThe Mark of Home\u201c, das sich der Rehabilitation ukrainischer Kriegsveteranen durch kreative Ans\u00e4tze widmet. Ihr j\u00fcngstes Buch mit dem Titel \u201eMeine Frauen\u201c (Tannh\u00e4user 2024) besch\u00e4ftigt sich mit Frauen im Krieg. 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