{"id":24394,"date":"2025-10-15T15:55:35","date_gmt":"2025-10-15T13:55:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=24394"},"modified":"2025-11-11T16:23:56","modified_gmt":"2025-11-11T15:23:56","slug":"anita-garibaldi-di-gloria-kaiser-jeremias-fliedl-al-violoncello","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/anita-garibaldi-von-gloria-kaiser-jeremias-fliedl-cello\/","title":{"rendered":"ANITA GARIBALDI von Gloria Kaiser | Jeremias Fliedl (Cello)"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Es liest: Adriana Ortolani<br \/>\nKuratierung: Teresa Pedroni<strong> <br \/>\n<\/strong>Technische Assistenz: Simone Faucci<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichische Schriftstellerin <strong>Gloria Kaiser<\/strong> besch\u00e4ftigte sich viele Jahre mit dem Leben Anita Garibaldis und schrieb \u00fcber sie einen Roman, in dem sie ihren Weg von der Freiheitsk\u00e4mpferin zur Friedenssucherin nachzeichnet. In einer Lesung mit Musik am \u00d6KF Rom liest die Schauspielerin <strong>Adriana Ortolani<\/strong> aus dem Buch und wird dabei vom Cellisten<strong> Jeremias Fliedl<\/strong> mit St\u00fccken von J. S. Bach und Z. Kodaly musikalisch begleitet. <br \/>\nDie Schriftstellerin ist anwesend. In italienischer Sprache.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\u00a0<\/div>\n<p><strong>ANITA GARIBALDI von Gloria Kaiser<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201cManchmal wird gefragt, ob Anita Garibaldi wirklich gelebt hat. Ja! Es gibt im S\u00fcden Brasiliens den Ort, der ihren Namen tr\u00e4gt &#8211; \u201eAnita Garibaldi\u201c. (aus dem Buch &#8222;Anita Garibaldi&#8220; von Gloria Kaiser)<\/em><\/p>\n<p>Anita Garibaldi war die Companheira, bald die Ehefrau von Giuseppe Garibaldi. Geboren wurde sie als Ana Maria de Jesus Ribeiro 1821 in Laguna, einer Kleinstadt in Santa Catarina im S\u00fcden Brasiliens. Sie wurde im Kloster erzogen, lernte lesen und schreiben und wurde mit 16 Jahren verheiratet. Mit kritischem Geist nahm sie die wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten und Abh\u00e4ngigkeiten wahr, die in ihrer Heimatregion gelebt werden mussten &#8211; st\u00e4ndig mehr Steuern, mehr Abgaben und Einschr\u00e4nkungen. Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit f\u00fcr ihre Heimatregion \u2013 das wurde ihr Wunschbild, das sie verwirklichen wollte.<br \/>\nSie schloss sich Giuseppe Garibaldi an, wurde Freiheitsk\u00e4mpferin und folgte Garibaldi auf seinem Marsch in den S\u00fcden Brasiliens und weiter bis nach Uruguay. Der Marsch wurde st\u00e4ndig unterbrochen von K\u00e4mpfen gegen die brasilianischen Kaisertreuen. Anita erlebte Verzweifelte, Verwundete, Tote \u2013 es war grauenhaft f\u00fcr sie.\u00a0<\/p>\n<p>Anitas Wunschbild wandelte sich, sie wurde von der Freiheitsk\u00e4mpferin zur Friedenssucherin. Sie folgte zwar weiter dem Marsch Garibaldis, von Uruguay \u00fcber den Ozean nach Europa, nach Genua, nach Nizza, nach Rom, doch ihr innerer Marsch hatte als Richtung ihre Heimat, den S\u00fcden Brasiliens, Laguna. Ersch\u00f6pft von der Sinnlosigkeit des K\u00e4mpfens und des Leidens lie\u00df sie mit 28 Jahren, im August 1849, in Santo Alberto bei Ravenna, ihren Lebensfaden aus der Hand gleiten, und bewirkte auf diese Weise eine Unterbrechung des K\u00e4mpfens.<\/p>\n<p>Buchtipp: Gloria Kaiser, Anita Garibaldi, Haymon Verlag, 2001 (nur auf Deutsch erh\u00e4ltlich).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gloria Kaiser<\/strong>, Autorin, lebt in Graz und (lebte) in Salvador, Brasilien.<br \/>\nPublikationen: Romane, literarische Biografien (ins Englische, Portugieische und Georgische \u00fcbersetzt), unter anderem \u201eDona Leopoldina. Die Habsburgerin auf Brasiliens Thron\u201c und \u201eAnita Garibaldi\u201c.<br \/>\nMembro Correspondente da Academia de Letras da Bahia, Membro Correspondente do Instituto Geogr\u00e1fico e Hist\u00f3rico da Bahia.\u00a0Forschung an der Library of Congress, Washington DC, Biblioteca Vaticana Rom, Campanella Collection Thomas Cooper Librar\u00fd, University of South Carolina, Nazionale Maricana, Venedig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jeremias Fliedl<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr seine \u201etechnische Brillanz\u201c (<em>Concerti<\/em>) und seinen \u201ebeseelte Expressivit\u00e4t\u201c (<em>Klassik Heute<\/em>) gelobt, hat sich Jeremias Fliedl als einer der gefragtesten Cellisten \u00d6sterreichs etabliert. Er trat bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche Salzburg, der Schubertiade Hohenems und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auf und war als Solist unter anderem mit dem Brussels Philharmonic, dem Orchestra Sinfonica di Milano, der Bremer Philharmonie, dem M\u00fcnchener Kammerorchester und den Zagreber Solisten zu h\u00f6ren. In der Saison 2025\/26 deb\u00fctiert er mit dem Thessaloniki State Symphony Orchestra, dem Danish Chamber Orchestra, dem Orchestra della Toscana, dem Wiener Kammerorchester und dem Orchestre National de Lyon und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Thomas Sanderling, \u00c1d\u00e1m Fischer und Thomas Guggeis zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern z\u00e4hlen Veronika Eberle, Daniel M\u00fcller-Schott, Julian Rachlin, Timothy Ridout, Benjamin Schmid u. a. Fliedl war der letzte Sch\u00fcler von Heinrich Schiff und studierte anschlie\u00dfend bei Clemens Hagen und Julian Steckel. Er ist Preistr\u00e4ger des Liezen Wettbewerbs, des Svir\u00e9l Wettbewerbs, des Antonio Janigro Wettbewerbs und zudem als erster \u00f6sterreichischer Cellist Preistr\u00e4ger des Queen Elisabeth Wettbewerbs. Jeremias\u00a0Fliedl spielt das \u201eex Gendron, Lord Speyer\u201c, ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1693, das ihm privat zur Verf\u00fcgung gestellt wird. <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.jeremiasfliedl.com\"><span style=\"color: #0000ff;\">www.jeremiasfliedl.com<\/span><\/a><\/span><\/p>\n<p><strong><br \/>\nNew Austrian Sound of Music (NASOM)\u00a0<\/strong>ist das Programm, mit dem das \u00f6sterreichische Bundesministerium f\u00fcr europ\u00e4ische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) seit 20 Jahren die Exzellenz \u00f6sterreichischer Musik f\u00f6rdert, die von jungen aufstrebenden Musikern zum Ausdruck gebracht wird und damit die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass das \u00f6sterreichische Musikschaffen jenseits von Traditionen lebendiger, moderner und kulturell vielf\u00e4ltiger ist als je zuvor. Die Bands und Musiker, die in dieses Programm aufgenommen werden, werden alle zwei Jahre von einer Fachjury und in Zusammenarbeit mit verschiedenen \u00f6sterreichischen Universit\u00e4ten ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Es liest: Adriana Ortolani<br \/>\nKuratierung: Teresa Pedroni<br \/>\nTechnische Assistenz: Simone Faucci<\/p>\n<p>Die \u00f6sterreichische Schriftstellerin Gloria Kaiser besch\u00e4ftigte sich viele Jahre mit dem Leben Anita Garibaldis und schrieb \u00fcber sie einen Roman, in dem sie ihren Weg von der Freiheitsk\u00e4mpferin zur Friedenssucherin nachzeichnet. In einer Lesung mit Musik am \u00d6KF Rom liest die Schauspielerin Adriana Ortolani aus dem Buch und wird dabei vom Cellisten Jeremias Fliedl mit St\u00fccken von J. S. Bach und Z. Kodaly musikalisch begleitet.<br \/>\nDie Schriftstellerin ist anwesend. 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