{"id":23750,"date":"2025-06-25T13:05:46","date_gmt":"2025-06-25T11:05:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=23750"},"modified":"2025-07-25T08:55:40","modified_gmt":"2025-07-25T06:55:40","slug":"sementeryo-melissa-peritore","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/sementeryo-melissa-peritore\/","title":{"rendered":"SEMENTERYO | Melissa Peritore"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Melissa Peritore <\/strong>geh\u00f6rt zu den K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, die f\u00fcr die neue Ausgabe des Fotografia Calabria Festivals ausgew\u00e4hlt wurden, welches dieses Jahr einl\u00e4dt, \u00fcber die tiefe Beziehung zwischen Orten und Wurzeln nachzudenken, die sowohl als pers\u00f6nliche als auch als kollektive Elemente der Identit\u00e4t verstanden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So stellt das Festival die Arbeit der in Wien lebenden italienisch-philippinischen Fotografin vor:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Fotoprojekt: \u201eSementeryo\u201c zeigt eine tiefgreifende \u00dcberschneidung von Leben und Tod in der eindrucksvollen Umgebung zweier Friedh\u00f6fe in Metro Manila (Philippinen): der Manila North und South Cemetery.<br \/>\nDie Fotografien von Melissa Peritore laden ein, den Friedhof nicht nur als einen Ort der Trauer zu betrachten, sondern auch als Zeugnis von Resilienz und Anpassung. Er wird so zu einem \u201eOrt\u201c \u2013 einem Ort verwobener Geschichten \u2013 an dem das Leben in unerwarteten Formen besteht. Sie zeigen das Paradoxon einer Gemeinschaft, die im Schatten der Sterblichkeit gedeiht und laden ein, \u00fcber die F\u00e4higkeit des Menschen nachzudenken, sich selbst an den ungew\u00f6hnlichsten Orten anzupassen.<br \/>\nSie fangen den Alltag derer ein, die sich dort aufhalten und stellen voreingenommene Meinungen \u00fcber Ort und Funktion in Frage. <br \/>\nDas Ph\u00e4nomen der Menschen, die in den Friedh\u00f6fen philippinischer Gro\u00dfst\u00e4dte leben, ist seit Jahrzenten eine komplexe und tief verwurzelte Realit\u00e4t. Die philippinischen Beh\u00f6rden haben mehrfach versucht, diese Gemeinschaften zu vertreiben, allerdings mit geringem Erfolg. Tats\u00e4chlich sind viele Familien zur\u00fcckgekehrt, nachdem sie vertrieben wurden, aufgrund von fehlenden Wohnalternativen und der Sicherheit, die diese Orte im Vergleich zu den st\u00e4dtischen Slums bieten. Der Manila North Cemetery, einer der gr\u00f6\u00dften Friedh\u00f6fe der Metropole, beherbergt nicht nur eine Million Verstorbene, sondern ist auch ein Zufluchtsort f\u00fcr 6.000 Menschen: Viele Familien leben dort seit mehreren Generationen und haben innerhalb der Mauern einen eigenen Mikrokosmos geschaffen. Die Bewohner arbeiten oft als W\u00e4chter der Gr\u00e4ber und Mausoleen, errichten Grabsteine oder k\u00fcmmern sich um die Bestattung der Toten. Sie haben eine informelle Wirtschaft geschaffen, um ihren Lebensunterhalt mit Lebensmittel- und Getr\u00e4nkekiosks und anderen kleinen Gesch\u00e4ften zu bestreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Melissa Peritore<\/strong>, italienisch-philippinische, in Wien lebende Fotografin, kombiniert digitale, analoge und Collage-Fotografie um Erfahrungen zu erforschen und in visuelle Erz\u00e4hlungen zu verwandeln. Ausgebildet am Bauer Institut in Mailand, ausgestellt bei nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem in Wien, Spanien, Norwegen, Italien und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Fotografia Calabria Festival 20252 IV Ausgabe <\/strong>widmet sich dem Thema \u201eGemeinsame Wurzeln: Orte\u201c und reflektiert \u00fcber die tiefe Beziehung zwischen Orten und Wurzeln, die sowohl als pers\u00f6nliche als auch als kollektive Identit\u00e4tselemente verstanden werden k\u00f6nnen. Die erlebten, durchquerten oder imagin\u00e4ren Orte werden zu Speichern von Erinnerungen, Verbindungen und Transformationen. St\u00e4dtische oder l\u00e4ndliche R\u00e4ume, Geb\u00e4ude, bekannte oder vergessene Landschaften repr\u00e4sentieren nicht nur physische Kontexte, sondern sind auch stumme Zeugen von Zugeh\u00f6rigkeit, Evolution und Wandel. Neben den realen und physischen Orten, existieren auch symbolische Orte, die aus Wahrnehmungen, Stereotypen oder Vorstellungen entstehen und die Art und Weise, wie ein Raum interpretiert und erlebt wird, beeinflussen k\u00f6nnen. Die ausgew\u00e4hlten Fotografien bieten eine visuelle Reise durch diese vielf\u00e4ltigen Dimensionen des Ortes und heben die gemeinsamen Wurzeln hervor, welche die Menschen mit bewohnten, verlorenen oder getr\u00e4umten Orten verbindet. Selbst der anonymste Ort offenbart eine gemeinsame Erinnerung, welche dazu beitr\u00e4gt, die kollektive Identit\u00e4t zu definieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/CS_Fotografia-Calabria-Festival-2025_Torna-il-Festival-della-fotografia-contemporanea-in-Calabria-date.pdf\">Pressemitteilung (italienisch)<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen: <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.fotografiacalabriafestival.it\">www.fotografiacalabriafestival.it<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/fotografiacalabriafestival\">Facebook<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/fotografiacalabriafestival\/?igsh=ZXh4NDd6aGdmNHZq\">Instagram<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Einlass im August:<\/span> t\u00e4glich 10.30-13.00 Uhr und 17.30-20.30 Uhr<\/p>\n<p>1. &#8211; 2. August: 10-13 Uhr und 19-22 Uhr<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Melissa Peritore geh\u00f6rt zu den K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, die f\u00fcr die neue Ausgabe des Fotografia Calabria Festivals ausgew\u00e4hlt wurden, welches dieses Jahr einl\u00e4dt, \u00fcber die tiefe Beziehung zwischen Orten und Wurzeln nachzudenken, die sowohl als pers\u00f6nliche als auch als kollektive Elemente der Identit\u00e4t verstanden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So stellt das Festival die Arbeit der in Wien lebenden italienisch-philippinischen Fotografin vor:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Fotoprojekt: \u201eSementeryo\u201c zeigt eine tiefgreifende \u00dcberschneidung von Leben und Tod in der eindrucksvollen Umgebung zweier Friedh\u00f6fe in [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23754,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[312,32,20],"class_list":["post-23750","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-arte-contemporanea","tribe_events_cat-programm","tribe_events_cat-mostre","cat_arte-contemporanea","cat_programm","cat_mostre"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23750"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23865,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23750\/revisions\/23865"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23750"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=23750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}