{"id":23151,"date":"2025-03-19T15:49:52","date_gmt":"2025-03-19T14:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=23151"},"modified":"2025-03-19T15:49:52","modified_gmt":"2025-03-19T14:49:52","slug":"cafe-elektric-gerhard-gruber-pianoforte","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/cafe-elektric-gerhard-gruber-klavier\/","title":{"rendered":"CAF\u00c9 ELEKTRIC | Gerhard Gruber (Klavier)"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cEs ist nie der Film allein, es ist immer die Dreiheit Film &#8211; Musik &#8211; Publikum, und deshalb ist jeder Abend auch ein eigenes Erlebnis.\u201d Gerhard Gruber<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische Musiker Gerhard Gruber, der zu den renommiertesten Interpreten von Stummfilmen geh\u00f6rt, bringt \u201cCaf\u00e9 Elektric\u201d ins \u00d6sterreichische Kulturforum, eine \u00f6sterreichische Produktion aus dem Jahr 1928 unter der Regie von Gustav Ucicky mit Marlene Dietrich und Willi Forst in den Rollen der Protagonisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Grubers Zugang zur musikalischen Untermalung des Stummfilmkinos ist die Improvisation, die er in direktem und in sich st\u00e4ndig weiterentwickelndem Dialog mit den Geschehnissen auf der Leinwand w\u00e4hrend des gesamten Films zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interview mit Gerhard Gruber von Marco Bellano (2008, auf Italienisch und Deutsch)<br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.silentfilmpianist.com\/venues-veranstaltungsorte\/padova-2009\">www.silentfilmpianist.com\/venues-veranstaltungsorte\/padova-2009<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00dcber den Film<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1925 erm\u00f6glichte Marlene Dietrich eine Heiratsvereinbarung, trotz ihres Ehemannes Rudolf Sieber und der 1924 geborenen Maria \u201cGeld zu verdienen\u201d. Das Kind kam in die Obhut von Dietrichs Mutter, Josefine von Losch. Nach kurzen Auftritten in Berliner Kinoproduktionen, interpretierte Dietrich 1927 kleinere Rollen in Wien, zu Anfang jene der Ballerina Ruby im St\u00fcck <em>Broadway<\/em> an den Wiener Kammerspielen. Hier traf sie auf Willi Forst, dem es trotz der Einw\u00e4nde der Produktion gelang, der noch weitgehend unbekannten Schauspielerin eine Rolle in der Verfilmung von <em>Caf\u00e9 Elektric<\/em> unter der Regie von Gustav Ucicky zu verschaffen.<br \/>\nDer Film basiert auf einem Theatererfolg von Felix Fischer, <em>Die Liebesb\u00f6rse<\/em>. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Dieb und Zuh\u00e4lter Ferdl (Forst), der nicht nur die junge Hansi (Nina Vanna) verf\u00fchrt, sondern auch die reiche und einflussreiche Erni G\u00f6ttlinger (Dietrich), die f\u00fcr Ferdl sogar ihren Vater, den Industriellen G\u00f6ttlinger, ausraubt. Auch dessen Angestellter, Max St\u00f6ger (Igo Sym), wird in die kriminellen Machenschaften verwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere Forst brilliert in der Rolle des verdorbenen und skrupellosen Kriminellen. Mit ihrer Interpretation der Erni, einer verf\u00fchrerischen jungen Frau aus gutem Haus, machte Dietrich mehr auf sich aufmerksam als die Hauptdarstellerin Ninna Vanna. Sie lie\u00df sich auf eine Aff\u00e4re mit Forst ein und bewahrte auch die ihr vom polnischen Schauspieler Igo Sym geschenkte \u201cSingende S\u00e4ge\u201d auf, von dem sie das Spiel darauf gelernt hatte: Sie nahm sie zu Dreharbeiten mit und benutzte sie bei Auff\u00fchrungen zum Unterhalten der US-Truppen. Das Instrument wird heute unter den von der Schauspielerin hinterlassenen Gegenst\u00e4nden aufbewahrt.<br \/>\n(Italienischer Originaltext von Silke Ronneburg, Quelle: <a href=\"https:\/\/festival.ilcinemaritrovato.it\/film\/cafe-electric\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">https:\/\/festival.ilcinemaritrovato.it\/film\/cafe-electric\/<\/span><\/a>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zum Musiker<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gerhard Gruber<\/strong> (*1951), der sich auf Jazzimprovisation spezialisiert hat, ist seit 1988 als Klavierbegleiter von Stummfilmen aktiv, und hat schon mehr als 650 Filme live begleitet. Diese Auff\u00fchrungen fanden weltweit statt, darunter: Los Angeles, Washington, Neu-Delhi, Mumbai, Pune, Tokyo, Hobart, Rotorua\/NZ, Pauda, Bordeaux, Hamburg, M\u00fcnchen, Wien, Montona. In \u00d6sterreich gilt er als f\u00fchrender Vertreter seines Fachs. <br \/>\n<span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.filmmusik.at\">filmmusik.at<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cEs ist nie der Film allein, es ist immer die Dreiheit Film &#8211; Musik &#8211; Publikum, und deshalb ist jeder Abend auch ein eigenes Erlebnis.\u201d Gerhard Gruber<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische Musiker Gerhard Gruber, der zu den renommiertesten Interpreten von Stummfilmen geh\u00f6rt, bringt \u201cCaf\u00e9 Elektric\u201d ins \u00d6sterreichische Kulturforum, eine \u00f6sterreichische Produktion aus dem Jahr 1928 unter der Regie von Gustav Ucicky mit Marlene Dietrich und Willi Forst in den Rollen der Protagonisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Grubers Zugang zur musikalischen Untermalung [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23152,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[32,8],"class_list":["post-23151","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-programm","tribe_events_cat-kino","cat_programm","cat_kino"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23151"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23153,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/23151\/revisions\/23153"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23151"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=23151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}