{"id":22648,"date":"2024-12-18T14:12:23","date_gmt":"2024-12-18T13:12:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=22648"},"modified":"2025-01-28T09:37:29","modified_gmt":"2025-01-28T08:37:29","slug":"gottlieb-wallisch-in-concerto-introduzione-di-thomas-gayda","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/gottlieb-wallisch-thomas-gayda\/","title":{"rendered":"Gottlieb Wallisch | Thomas Gayda"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische Pianist <strong>Gottlieb Wallisch<\/strong> widmet sich seit Jahren der Auff\u00fchrung und Ersteinspielung von Werken verfemter Komponisten. So entstanden CDs mit Einspielungen von Hans G\u00e1l, Erich Zeisl oder Jarom\u00edr Weinberger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei seinem Konzert in Rom wird er \u2013 neben Werken der Wiener Klassik und von Arnold Sch\u00f6nberg &#8211; den Wiener Komponisten <strong>Wilhelm Grosz<\/strong> \u00a0(*1894 in Wien, \u20201939 in New York City) in den Mittelpunkt stellen. Grosz war ein \u00f6sterreichischer Musiker, dessen kurzes Schaffen als Komponist, Dirigent, Pianist und Musikwissenschaftler sowohl der klassischen als auch der Unterhaltungsmusik gewidmet war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Macht\u00fcbergabe an die Nationalsozialisten 1933 musste er als Jude Deutschland verlassen, wo er als k\u00fcnstlerischer Leiter einer Schallplattengesellschaft und als Dirigent gearbeitet hatte. Die Auff\u00fchrung seiner Musik wurde als \u201eentartet\u201c verboten. Nach Wien zur\u00fcckgekehrt, musste er 1934 erneut vor antisemitischen Angriffen mit seiner Familie nach England fl\u00fcchten. Dort gewann sein Talent f\u00fcr die Unterhaltungsmusik sogleich Anerkennung, in den Folgejahren produzierte er eine Reihe erfolgreicher Schlager, die zum Teil unter Pseudonymen den Weg in das nationalsozialistische Deutschland fanden. Kurz vor seinem Tod \u00fcbersiedelte er nach New York.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Einf\u00fchrung in das Programm gibt der Musikwissenschaftler <strong>Thomas Gayda<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Programm<\/u>:<\/p>\n<p><strong>W.A.Mozart (1756-1791): <\/strong><\/p>\n<p><strong>Rondo in a-moll, KV 511<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wilhelm Grosz (1894-1939):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aus den \u201eThree Pieces for Piano, op.33\u201c:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nr. 1. Phantastic Scherzo<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nr. 2 Viennese Elegy<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wilhelm Grosz:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Isle of Capri\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Arnold Schoenberg (1874-1951):<\/strong><\/p>\n<p><strong>Klavierst\u00fcck op. 11\/2 (Konzertm\u00e4\u00dfige Interpretation von Ferruccio Busoni)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wilhelm Grosz:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Symphonische Variationen \u00fcber ein eigenes Thema, op. 9<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.gottliebwallisch.com\/\"><strong>Gottlieb Wallisch<\/strong><\/a><\/span> wurde 1978 in Wien geboren und verfolgt seit vielen Jahren eine internationale Laufbahn als Konzertpianist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er deb\u00fctierte im Alter von zw\u00f6lf Jahren im Wiener Musikverein, als 17-J\u00e4hriger f\u00fchrte er mit der Sinfonia Varsovia das 5. Klavierkonzert von Beethoven auf. Seitdem ist Wallisch in den wichtigsten S\u00e4len und Festivals der Welt zu Gast. Auch die Liste der Orchester, mit denen er spielte, f\u00fchrt gro\u00dfe Namen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Wiener Symphoniker und das Royal Liverpool Philharmonic.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben seiner Konzertt\u00e4tigkeit auf dem modernen Fl\u00fcgel widmet sich Gottlieb Wallisch intensiv der Interpretation auf historischen Klavieren. Seine Gesamteinspielung aller Beethoven-Klavierkonzerte auf historischen Hammerfl\u00fcgeln mit dem Orchester Wiener Akademie wurde von den Kritiken gefeiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 2010 bis 2016 leitete Gottlieb Wallisch eine Klavierklasse an der Haute \u00c9cole de Musique de Gen\u00e8ve, 2016 wurde er als Professor an die Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin berufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.europa-verlag.com\/Autor\/1235\/ThomasGayda.html\"><strong>Thomas Gayda<\/strong><\/a><\/span>, Autor und Publizist, hat sich als promovierter Musikhistoriker ma\u00dfgeblich dem Gebiet \u201eMusik und Exil\u201c verschrieben und u.a. die CD-Edition \u201eEntartete Musik\u201c f\u00fcr das Klassik-Label DECCA federf\u00fchrend realisiert, bei der zahlreiche Werke verfolgter und vergessener Komponisten ins Konzert- und Opernrepertoire zur\u00fcckgef\u00fchrt werden konnten.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00f6sterreichische Pianist Gottlieb Wallisch widmet sich seit Jahren der Auff\u00fchrung und Ersteinspielung von Werken verfemter Komponisten. 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