{"id":22014,"date":"2024-10-22T11:44:50","date_gmt":"2024-10-22T09:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=22014"},"modified":"2024-10-22T12:58:45","modified_gmt":"2024-10-22T10:58:45","slug":"e-a-questo-punto-che-nasce-il-bisogno-di-fare-storia-constanze-ruhm","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/e-a-questo-punto-che-nasce-il-bisogno-di-fare-storia-constanze-ruhm\/","title":{"rendered":"\u00c8 A QUESTO PUNTO CHE NASCE IL BISOGNO DI FARE STORIA | Constanze Ruhm"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich des Efebo D&#8217;Oro Film Festivals in Palermo pr\u00e4sentiert die \u00f6sterreichische Regisseurin <strong>Constanze Ruhm<\/strong> ihren j\u00fcngsten Film <em>\u00c8 a questo punto che nasce il Bisogno di fare Storia <\/em>(Experimental-Doku, Austria\/Portual 2024, 96 min).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Constanze Rum ist au\u00dferdem Mitglied der Jury im Bewerb \u201cProspettive\u201d, der Erstlings- oder Zweitlingswerken gewidmet ist, und Dozentin einer \u00f6ffentlichen Masterclass mit den Student:innen der Accademia di Belle Arti in Palermo.<span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.efebodoro.it\">www.efebodoro.it<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><u>Zum Film<\/u>:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die italienische Feministin, Autorin und Mitbegr\u00fcnderin von Rivolta Femminile, <strong>Carla Lonzi<\/strong>, widmete ihre letzten Lebensjahre der Recherche \u00fcber eine Gruppe franz\u00f6sischer Protofeministinnen des 17. Jahrhunderts, bekannt als \u201eDie Prezi\u00f6sen\u201c. Dieses Projekt blieb nach ihrem vorzeitigen Tod im Jahr 1982 unvollendet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1992 erschien die Publikation ARMANDE, SONO IO!, die Lonzis Aufzeichnungen, Gedanken und Entw\u00fcrfe zur Geschichte dieser protofeministischen Gruppe dokumentiert. Der Film von Constanze Ruhm nimmt dieses unvollendete Vorhaben auf und berichtet von der Entstehungsgeschichte eines unwahrscheinlichen Fundes im Souterrain eines feministischen Zentrums in Rom: Eine junge Filmemacherin entdeckt im Zuge ihrer Recherchen im Archiv eine verrottete Kiste, die Filmmaterial enth\u00e4lt, dessen Alter nach einer forensischen Untersuchung auf (unm\u00f6gliche) 360 Jahre datiert wird. W\u00e4hrend der Film die Entstehungsgeschichte dieses Fundes erz\u00e4hlt und ein fiktiver feministischer Radiosender namens RADIO DAFNE die Handlung kommentiert, wendet er seinen Blick zugleich auf Bruchst\u00fccke eines dunklen historischen Spiegels, die Unterdr\u00fcckung und Gewalt an Frauen \u00fcber die Zeiten hinweg wiedergeben. Diese Fragmente werden in den Gegenentwurf einer Hommage an feministische, vor allem italienische K\u00fcnstlerinnen seit dem 17. Jahrhundert bis heute integriert, welche alle in unterschiedlichen Beziehungen zu Carla Lonzi stehen \u2013 darunter Suzanne Santoro, Maria Grazia Chinese, Stephanie Oursler, Adriana Monti, Annabella Miscuglio, das r\u00f6mische Collettivo femminista cinema sowie Sappho, Artemisia Gentileschi und die venezianische Barockkomponistin Barbara Strozzi.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die filmische Erz\u00e4hlung verwebt diese Elemente innerhalb einer Zeitreise, in der die Darstellerinnen verschiedene Rollen einnehmen. In diesem zerfallenden Zeitkontinuum trifft Carla Lonzi in Palermo auf die Schauspielerin Armande aus dem 17. Jahrhundert: \u201e\u00c8 a questo punto che nasce il bisogno di fare storia\u201c, es ist an diesem Punkt, dass der Wunsch entsteht, Geschichte zu schreiben \u2013 und zwar aus feministischer Perspektive. Aus jener zeigt sich \u201eGeschichte\u201c als unvollendeter Prozess im stetigen Wandel, dessen Fragmente am Ende von den Frauen zu einem neuen Bild zusammengesetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Constanze Ruhm<\/strong> (*1965 in Wien, \u00d6sterreich) ist eine \u00f6sterreichische zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstlerin und Filmemacherin. Sie studierte visuelle Mediengestaltung bei Peter Weibel an der Hochschule f\u00fcr Angewandte Kunst Wien, wechselte Anfang der 1990er Jahre an die St\u00e4delschule in Frankfurt und kam dort verst\u00e4rkt mit film- und medientheoretischen Diskursen in Deutschland und Frankreich in Kontakt. 1996\/97 hatte sie eine Gastprofessur f\u00fcr Visuelle Medien an der Hochschule f\u00fcr Gestaltung Offenbach am Main. 2005\/2006 \u00fcbernahm sie eine Professur f\u00fcr Film und Video an der Merz Akademie in Stuttgart. Seit 2006 hat Constanze Ruhm eine Professur an der Akademie der bildenden K\u00fcnste Wien im Fachbereich Kunst und Digitale Medien inne. Constanze Ruhm lebt und arbeitet in Wien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr Infos auf:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.sixpackfilm.com\/de\/catalogue\/2957\/\">\u00c8 A QUESTO PUNTO CHE NASCE IL BISOGNO DI FARE STORIA | sixpackfilm<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.constanzeruhm.net\">www.constanzeruhm.net<\/a><\/span><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich des Efebo D&#8217;Oro Film Festivals in Palermo pr\u00e4sentiert die \u00f6sterreichische Regisseurin Constanze Ruhm ihren j\u00fcngsten Film \u00c8 a questo punto che nasce il Bisogno di fare Storia (Experimental-Doku, Austria\/Portual 2024, 96 min).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Constanze Rum ist au\u00dferdem Mitglied der Jury im Bewerb \u201cProspettive\u201d, der Erstlings- oder Zweitlingswerken gewidmet ist, und Dozentin einer \u00f6ffentlichen Masterclass mit den Student:innen der Accademia di Belle Arti in Palermo. <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.efebodoro.it\">www.efebodoro.it<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Film:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die italienische Feministin, Autorin und [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":22017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[32,8],"class_list":["post-22014","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-programm","tribe_events_cat-kino","cat_programm","cat_kino"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/22014","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22014"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/22014\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22042,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/22014\/revisions\/22042"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22014"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22014"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=22014"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}