{"id":21929,"date":"2024-10-08T16:24:04","date_gmt":"2024-10-08T14:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=21929"},"modified":"2024-10-11T12:02:40","modified_gmt":"2024-10-11T10:02:40","slug":"nimbus-limbus-omnibus-gelitin-gelatin","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/nimbus-limbus-omnibus-gelitin-gelatin\/","title":{"rendered":"NIMBUS LIMBUS OMNIBUS | GELITIN\/GELATIN"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wiener Kollektiv GELITIN\/GELATIN, bekannt f\u00fcr seine provokanten, unkonventionellen und befreienden Werke, ist Protagonist der vierten Ausgabe von FOROF. 2022 von Giovanna Caruso Fendi ins Leben gerufen, will FOROF Kunst auf innovative Weise zu vermitteln \u2013 in einer st\u00e4ndigen Beziehung zwischen Geschichte, Arch\u00e4ologie und zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten Mal in Rom realisieren <strong>Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither<\/strong> und <strong>Tobias Urban<\/strong> ein noch nie dagewesenes Ausstellungsprojekt mit besonderem Ortsbezug, das von Bartolomeo Pietromarchi kuratiert und im Dialog mit der Ausgrabungsst\u00e4tte Basilika Ulpia konzipiert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGelitin\/Gelatin haben eine eindrucksvolle Installation konzipiert, eine Art Ritual oder Prozession, inspiriert durch den r\u00e4tselhaften Titel, der an eine alte magische Formel oder ein Ritual zu erinnern scheint \u2013 idealerweise auch an den Satz, den der Magistrat w\u00e4hrend der \u201emanumissio\u201c ausspricht. Die Ausstellung bietet somit eine Reflexion \u00fcber das Thema der \u201aBefreiung\u2018, verstanden als \u00dcbergang von einem Zustand in den anderen. [\u2026]\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung ist als eine einzige Installation mit zwei Kernen konzipiert, die das Gew\u00f6lbe des FOROF umgestaltet. Der erste Teil besteht aus einer Vielzahl an Objekten, Skulpturen und Requisiten, die von den K\u00fcnstlern \u00fcber einen Zeitraum von 25 Jahren geschaffen und in ihren Ausstellungen und Performances verwendet wurden. Aufgebaut wie ein gro\u00dfer Speicher, der gleichsam Archiv der Erinnerung ist, erinnert er an die r\u00f6mischen Katakomben. Besucherinnen und Besucher steigen in den Untergrund hinab und entdecken einen Weg, der von unz\u00e4hligen Skulpturen aus wiederverwerteten Materialien, Assemblagen, Collagen, kleinen Plastilinbildern, Styropors\u00e4ulen, zerlegten und umfunktionierten M\u00f6beln, Kerzenst\u00e4ndern, Spiegeln, Keramikvasen und Gipsskulpturen bev\u00f6lkert ist. Das Ergebnis ist eine enorme Anh\u00e4ufung, die jedes einzelne Objekt in einen Teil eines artikulierten Werks verwandelt und den eigentlichen arch\u00e4ologischen Raum einleitet. In Dialog mit den \u00dcberresten der Pflasterung der Basilika Ulpia sind eine Reihe von Skulpturen zu sehen, die 2019 geschaffen wurden und zum ersten Mal in Italien gezeigt werden. Die intensive Bezugnahme auf die klassische r\u00f6mische Skulptur kippt das traditionelle Konzept des Portr\u00e4ts und bietet eine kraftvolle psychologische Vision, die die Themen Positiv\/Negativ, Innen\/Au\u00dfen, Original\/Kopie erforscht und die Essenz einer kontinuierlichen Transformationen in einem \u201aNimbus Limbus Omnibus\u2018 einf\u00e4ngt.\u201c \u00a0(aus der Pressemitteilung).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>GELITIN\/GELATIN<\/strong> ist das K\u00fcnstlerkollektiv von Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban. Die vier K\u00fcnstler lernten sich 1978 in einer Summer School kennen. Trotz ihrer langen gemeinsamen Geschichte begann das Kollektiv erst 1993, seine Arbeiten gemeinsam auszustellen. Derzeit leben und arbeiten die Mitglieder der Gruppe in Wien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Projekte reichen von Performance und Installation bis hin zu Skulptur und neuen Medien. Trotz dieser formalen Vielfalt sind ihre Arbeiten durch ein zentrales Ziel vereint: das Hinterfragen der traditionellen Beziehung zwischen Kunst und Publikum. Tats\u00e4chlich l\u00e4dt GELITIN\/GELATIN das Publikum h\u00e4ufig dazu ein, sich aktiv an der Kreation der Kunstwerke zu beteiligen. Zuschauer und Zuschauerinnen werden so von passiven Beobachtenden zu Mitwirkenden. Die k\u00fcnstlerische Praxis von GELITIN\/GELATIN reicht bis zur Zerst\u00f6rung des Kunstwerks selbst, wodurch die Grenzen zwischen Sch\u00f6pfung und Zerst\u00f6rung verwischt werden. Mit ihrem einzigartigen Ansatz, der K\u00fchnheit, Verspieltheit und Sozialkritik verbindet, haben sie sich im Laufe der Jahre zu einer wegweisenden Kraft in der zeitgen\u00f6ssischen Kunstszene entwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Internationale Biennalen und Ausstellungen: Manifesta 11, Archi Triennale des Nagoya City Art Museums in Japan, Anzengruber Biennale in Wien, Moskow Biennale of Contemporary Art in Russland, Yugoslav Biennal of Young Artist in Serbia, Gwangju Biennale in S\u00fcdkorea, Shanghai Biennale China, Liverpool Biennale im Vereinigten K\u00f6nigreich. Im Jahr 2001 vertraten GELITIN\/GELATIN \u00d6sterreich auf der 49. Biennale in Venedig. Ausstellungen im MoMA PS1, in New York, Mus\u00e9e d\u2019Art Moderne de Paris, Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam, Palais de Tokyo in Paris sowie in zahlreichen \u00f6sterreichischen Museen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.gelitin.net\/projects\">www.gelitin.net\/projects<\/a><\/span><\/p>\n<p><em>Informationen zur Ausstellung<\/em><\/p>\n<p><u>\u00d6ffnungszeiten:<\/u><\/p>\n<p>Mittwoch bis Sonntag, F\u00fchrung zu jeder vollen Stunde | 12:00-19:00, letzter Einlass 18:00<\/p>\n<p><u>Tickets:<\/u><\/p>\n<p>Vollpreis 12,00\u20ac \u2013 erm\u00e4\u00dfigt 6,00 \u20ac<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"tel:+39%20351%20626%202553\">+39 351 626 2553<\/a>\u00a0|\u00a0<a style=\"color: #0000ff;\" href=\"mailto:info@forof.it\">info@forof.it<\/a>\u00a0|\u00a0<a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.forof.it\/\">www.forof.it<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wiener Kollektiv GELITIN\/GELATIN, bekannt f\u00fcr seine provokanten, unkonventionellen und befreienden Werke, ist Protagonist der vierten Ausgabe von FOROF. 2022 von Giovanna Caruso Fendi ins Leben gerufen, will FOROF Kunst auf innovative Weise zu vermitteln \u2013 in einer st\u00e4ndigen Beziehung zwischen Geschichte, Arch\u00e4ologie und zeitgen\u00f6ssischer Kunst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum ersten Mal in Rom realisieren Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban ein noch nie dagewesenes Ausstellungsprojekt mit besonderem Ortsbezug, das von Bartolomeo Pietromarchi kuratiert und im Dialog [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":21930,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[32,20],"class_list":["post-21929","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-programm","tribe_events_cat-mostre","cat_programm","cat_mostre"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/21929","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21929"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/21929\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21941,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/21929\/revisions\/21941"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21929"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21929"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=21929"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}