{"id":18169,"date":"2024-05-22T15:24:10","date_gmt":"2024-05-22T13:24:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=18169"},"modified":"2024-06-04T16:45:25","modified_gmt":"2024-06-04T14:45:25","slug":"arte-amore-abbandono-la-pittrice-erika-giovanna-klien-da-vienna-a-new-york-stefano-franchini-elena-goatelli","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/arte-amore-abbandono-la-pittrice-erika-giovanna-klien-da-vienna-a-new-york-stefano-franchini-elena-goatelli\/","title":{"rendered":"Kunst, Liebe, Verlassenheit. Die Malerin Erika Giovanna Klien zwischen Wien und New York | Stefano Franchini, Elena Goatelli"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Malerin <strong>Erika Giovanna Klien<\/strong> gilt heute als Hauptvertreterin des Wiener Kinetismus, die diese Kunstrichtung auch au\u00dferhalb Europas bekannt machte. Der Wissenschaftler <strong>Stefano Franchini<\/strong> befasst sich in einem Forschungsprojekt am IISG in Rom mit dieser fast vergessenen K\u00fcnstlerin, w\u00e4hrend Regisseurin <strong>Elena Goatelli<\/strong> einen Spielfilm \u00fcber E.G. Klien dreht.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die im Jahre 1900 im Trentino am Rande der \u00f6sterreichisch-ungarischen Monarchie geborene Malerin <strong>Erika Giovanna Klien<\/strong> studierte von 1919 bis 1925 in Wien. Unter der Leitung ihres Dozenten und Mentors Franz Cizek eignete sie sich mit erstaunlicher Schnelligkeit und Sicherheit die \u00e4sthetischen und theoretischen Prinzipien der europ\u00e4ischen Avantgarden ihrer Zeit an, wie den Deutschen Expressionismus, den Franz\u00f6sischen Kubismus, den Italienischen Futurismus und den Russischen Konstruktivismus, und es gelang ihr, daraus eine pers\u00f6nliche und h\u00f6chst originelle Verbindung zu schaffen: den Wiener Kinetismus. Gemeinsam mit den f\u00fchrenden K\u00fcnstlern jener Zeit stellte sie in Europa und den USA aus und 1929 emigrierte sie in die USA. Die Ursachen f\u00fcr ihre Abreise sind bis heute unklar und h\u00e4ngen vielleicht mit der Geburt eines unehelichen Kindes im November 1928 zusammen: eine komplexe Angelegenheit, in der sich Privatleben und Weltgeschichte verflechten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts wirtschaftlicher Schwierigkeiten verbindet E. G. Klien in New York ihr k\u00fcnstlerisches Engagement mit einer engagierten Lehrt\u00e4tigkeit an den renommiertesten Instituten der Stadt und entwickelt eine richtungweisende Reflexion \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Kunst und P\u00e4dagogik. Gesundheitlich geschw\u00e4cht und fast in Vergessenheit geraten, stirbt die \u00f6sterreichisch-amerikanische K\u00fcnstlerin 1957 in New York.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das interdisziplin\u00e4re Forschungsprojekt, das vom Istituto Italiano di Studi Germanici in Rom finanziert und von der Trentino Film Commission unterst\u00fctzt wird, will durch die Produktion eines Spielfilms sowie einer Monografie den Prozess der Wiederentdeckung dieser K\u00fcnstlerin, der in den 1970er Jahren begann, weiterf\u00fchren. Im Rahmen des Vortrags werden die vorl\u00e4ufigen Ergebnisse der noch laufenden Forschungsarbeiten pr\u00e4sentiert und ein der K\u00fcnstlerin gewidmeter Kurzfilm vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Stefano Franchini<\/strong> ist Forscher am Istituto Italiano di Studi Germanici (IISG) in Rom, wo er sich mit Ideengeschichte befasst, mit Schwerpunkt auf historischer Anthropologie, der Geschichte des Judentums und der Geschichte der Kindheit. Derzeit leitet er am IISG zwei Forschungsprojekte, die auf umfangreichen Archivrecherchen basieren: &#8222;Erika Giovanna Klien (1900-1957). Materialien zu einer Wiederentdeckung&#8220; und &#8222;Die Philosophische Gruppe Berlin 1927-1932. Bestandteile, Programm, Bedeutung&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Elena Goatelli<\/strong> ist Regisseurin und Drehbuchautorin von Dokumentarfilmen mit einem besonderen Schwerpunkt auf biografischen und k\u00fcnstlerischen Themen. Nach ihrem Abschluss in Amerikanischer Literatur an der Ca&#8216; Foscari begann sie in Spanien f\u00fcr Canal + in der Dokumentarfilmabteilung Produce + zu arbeiten. Seit \u00fcber zwanzig Jahren arbeitet sie nun im Bereich des Dokumentarfilms und hat bei f\u00fcnf Spielfilmen Regie gef\u00fchrt, die auf nationalen und internationalen Festivals ausgezeichnet wurden. Derzeit arbeitet sie an dem Film <em>Looking for Erika<\/em> \u00fcber die \u00f6sterreichisch-amerikanische K\u00fcnstlerin Erika Giovanna Klien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Malerin Erika Giovanna Klien gilt heute als Hauptvertreterin des Wiener Kinetismus, die diese Kunstrichtung auch au\u00dferhalb Europas bekannt machte. 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