{"id":16907,"date":"2024-02-23T16:13:30","date_gmt":"2024-02-23T15:13:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=16907"},"modified":"2024-03-11T11:11:48","modified_gmt":"2024-03-11T10:11:48","slug":"longing-for-future-2","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/longing-for-future-2\/","title":{"rendered":"LONGING FOR FUTURE"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p>Zeitgleich mit der Architekturbiennale 2023 in Venedig fanden an mehreren Standorten Ausstellungen unter dem Titel <strong>TIME SPACE EXISTENCE<\/strong>, organisiert vom European Cultural Centre (ECC), statt. Eine davon widmete sich aktuell brennenden Fragen zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlich relevanten Zukunftsmodellen unter dem eigenen Titel <strong><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/longing-for-future\/\">LONGING FOR FUTURE<\/a><\/span>.<\/strong><\/p>\n<p>Es beteiligen sich sechs Architekt*innen, Mitglieder des K\u00fcnstlerhaus Wien und deren Partner*innen: <strong>Andrea Graser, Thomas Hoppe, Mladen Jadri\u0107, Tanja Pru\u0161nik, Sne Veselinovi\u0107<\/strong> und <strong>Josef Weichenberger<\/strong> gemeinsam mit dem Fotografen <strong>Leo Fellinger<\/strong>.<\/p>\n<p>Bis 30. April 2024 ist die kleine, aber feine Schau am Kulturforum Rom zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Andrea Graser<\/strong><\/p>\n<p>Noesis_#i, 2022<\/p>\n<p>In Kooperation mit dem K\u00fcnstler Friedrich Biedermann<\/p>\n<p>Das Kunstwerk &#8222;Noesis_#i, 2022&#8220; ist ein Denkmodell der Wirklichkeit. Im Kontext der objektorientierten Ontologie von Licht \u00fcbernimmt das Licht als dynamisches Material die zentrale Rolle im Beziehungsgeflecht von Architektur, Raum und Mensch. Licht hat keinen Ma\u00dfstab, dennoch tritt es in Noesis-#i eingeflochten in gebaute Strukturen in Erscheinung und wird zum zentralen Handlungstr\u00e4ger im Hier und Jetzt.<\/p>\n<p><strong>Josef Weichenberger und Leo Fellinger<\/strong><\/p>\n<p>FRANCIS: metamorphosis of a building<\/p>\n<p>&#8222;Think twice before tear down&#8220; (Josef Weichenberger, Architekt)<\/p>\n<p>Die Stadt als Rohstoffquelle: Mit der Konversion eines B\u00fcrogeb\u00e4udes in Wien zeigen Josef Weichenberger Architects (in Kooperation mit Delugan Meissl Associated Architects; Auftraggeber: 6B47 Real Estate GmbH), welche Chancen f\u00fcr St\u00e4dtebau und Umwelt in der Transformation bestehender Geb\u00e4ude stecken. Stahl und Beton werden betrachtet als graues Gold, dessen Wertbest\u00e4ndigkeit ein zweites Leben und somit ein Maximum an Ressourcenschonung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><strong>Mladen Jadric<\/strong><\/p>\n<p>Intimate Projects<\/p>\n<p>&#8222;Die Arbeit an der Philosophie ist &#8211; wie vielfach die Arbeit in der Architektur &#8211; eigentlich mehr die Arbeit an einem selbst. An der eigenen Auffassung. Daran, wie man die Dinge sieht (und was man von ihnen verlangt).&#8220; (Vorlesungen zur A\u0308sthetik, Ludwig Wittgestein)<\/p>\n<p>Das Familienhaus polarisiert als Ph\u00e4nomen schon lange die Gesellschaft. Wegen dem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Fl\u00e4chenverbrauch und dem Verkehrsaufwand wird es oft verurteilt.<\/p>\n<p>Auch der Klimawandel stellt die Nachhaltigkeit des Einfamilienhauses infrage. Doch obwohl immer wieder totgesagt, bleibt das Familienhaus, gemeinsam mit einem Schatten des paradiesischen Gartens, ein Lebenstraum der meisten Menschen. Ohne Familienh\u00e4user w\u00fcrde die Geschichte der Architektur auf ein sehr d\u00fcnnes Buch schrumpfen. Pandemien und Kriege zeugen aber auch von der Vitalit\u00e4t des eigenen Heimes. Gute Wohnverh\u00e4ltnisse haben sich als Retter der Arbeitswelt in der letzten Pandemie erwiesen. Auch der Begriff &#8222;Familie&#8220; k\u00f6nnte heute viel breiter aufgefasst werden: Nachbarschaften, Co-Living, Arbeitskreise haben viel von den Eigenschaften einer engverbundenen, gemeinsam sozialisierten Gruppe \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Drei vorgestellte Projekte reflektieren drei verschiedenen Lebensrhythmen dreier Familien zwischen ihrer Privatheit und der \u00d6ffentlichkeit. Drei unterschiedliche Ambiente, offene und geschlossene R\u00e4ume, bieten eine Reihe von Nutzungsm\u00f6glichkeiten, die durch Selbstbestimmung gelebt werden. Ein Palimpsest der Situationen transkribiert im Raum.<\/p>\n<p><strong>Architektin Sne Veselinovic ZT GmbH<\/strong><\/p>\n<p>Evangelisches Realgymnasium Donaustadt, Wien, 2012\u20132015<\/p>\n<p>Ein Ziel des architektonischen Entwurfes war es das p\u00e4dagogische Konzept des \u201eOffenen Lernens\u201c in ein anspruchsvolles, in vielerlei Hinsicht offenes Raumprogramm zu \u00fcbersetzen. Das realisierte Schulgeb\u00e4ude ist in modularen Unterrichtsclustern organisiert, durch mannigfaltige Verkn\u00fcpfungen mit dem Au\u00dfenraum verwoben und nicht zuletzt auch zur Stadt und zur Gesellschaft hin offen.<\/p>\n<p><strong>Tanja Pru\u0161nik<\/strong><\/p>\n<p>Stummer Diener seiner Herrin?<\/p>\n<p>Tanja Pru\u0161nik zeigt performative Selbstfotografien. Patriarchale Spielformen und Gesten im Kunstbetrieb werden mit intimen, eindr\u00fccklichen Bildern einer k\u00fcnstlerisch-feministischen Versuchsanordnung unterzogen. Die Selbstfotografie verbunden mit dem Modus des Selbstausl\u00f6sens als emanzipatorische Metapher k\u00fcnstlerischer Produktionsweisen, von Frauenbewegungen beeinflusst, die der Feminismus k\u00fcnstlerisch als auch politisch aktivierte.<\/p>\n<p><strong>Thomas Hoppe<\/strong><\/p>\n<p>Feiermauer<\/p>\n<p>Als Reaktion auf zahlreiche, teils verheerende Gro\u00dfbr\u00e4nde wurde am 13. Dezember 1829 in Wien erstmals eine Gesetzessammlung im Sinne einer Bauordnung erlassen. Das Verhindern von \u00dcberschreiten von Grundst\u00fcckgrenzen ist bis zum heutigen Tag tief in der DNA des Gesetzestextes verwurzelt.<\/p>\n<p>Durch das Projekt werden die trennenden, massiven W\u00e4nde transformiert und zu perforierten, durchl\u00e4ssigen Bauteilen, welche die Kommunikation in der Nachbarschaft f\u00f6rdern und das Stadtbild nachhaltig ver\u00e4ndern. Aus den Wiener Feuermauern werden Feiermauern.<\/p>\n<p>Die angeh\u00e4ngten Balkone ragen \u00fcber die Grundgrenze und die Mauern werden, f\u00fcr die bisher nur &#8222;dahinter&#8220; lebenden Menschen als vertikaler Lebensraum erschlossen. Die Feiermauern werden mit einer W\u00e4rmed\u00e4mmung ausgestattet, wodurch der CO2-Fu\u00dfabdruck der Stadt reduziert wird. Der durch die neuen Bewohner betreute Bewuchs sorgt \u00fcber die K\u00fchlung und Erh\u00f6hung der Luftfeuchtigkeit f\u00fcr einen mikroklimatischen Mehrwert, der in Zukunft &#8222;Grenz\u00fcbergreifenden Gemeinschaften&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Mail-Anhang-Rom-V8.pdf\">Einladung K\u00fcnstlerhaus<\/a><\/span><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>Zeitgleich mit der Architekturbiennale 2023 in Venedig fanden an mehreren Standorten Ausstellungen unter dem Titel TIME SPACE EXISTENCE, organisiert vom European Cultural Centre (ECC), statt. 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