{"id":11597,"date":"2022-03-28T14:37:24","date_gmt":"2022-03-28T12:37:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=11597"},"modified":"2022-04-06T15:49:57","modified_gmt":"2022-04-06T13:49:57","slug":"cosi-voglio-sfuggire-a-me-stesso-i-viaggi-in-italia-di-sigmund-freud-marina-dangelo","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/cosi-voglio-sfuggire-a-me-stesso-i-viaggi-in-italia-di-sigmund-freud-marina-dangelo\/","title":{"rendered":"&#8220;So will ich mir entfliehen&#8220; \u2013  Sigmund Freuds Italienreisen\u201d | Marina D&#8217;Angelo"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Italien war f\u00fcr Freud anfangs das Land, das Gen\u00fcsse und Bildung vereinte, sp\u00e4ter auch ein Ort, an dem alle Sehns\u00fcchte und \u00c4ngste sich entfalteten. <strong>Marina D\u2019Angelo<\/strong> machte die faszinierende Art der Freud\u2019schen Reisebeschreibung zum Kern einer umfassenden Studie seiner insgesamt 25 Italienreisen (Psychosozial-Verlag, 2020), bei ihrem Vortrag in Rom wird sie die Ergebnisse in anschaulicher Weise zusammenfassen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Freud bei einem \u201ePunsch mit Lethe\u201c den Sorgen der Wiener Heimat nach Rom zu entfliehen tr\u00e4umt oder von der \u201edurch den Verlust von Italien freigewordenen Libido\u201c berichtet, blicken wir eindrucksvoll in seine Innenwelt auf Reisen. D\u2019Angelo erschlie\u00dft Freuds Reiseeindr\u00fccke und ihren Kontext aus psychoanalytischer und literarischer Sicht. Gleichzeitig zeigt sie auch anhand bisher unver\u00f6ffentlichter Freud-Texte, wie sich die Reisen wiederum auf die Entstehung der Psychoanalyse auswirkten: von den 17 \u201eitalienischen\u201c Tr\u00e4umen der Traumdeutung \u00fcber die Entdeckung der Fehlleistung, die Bedeutung Roms und Pompejis als plastische Darstellung des Unbewussten, die Essays der angewandten Psychoanalyse \u00fcber Leonardo und den Moses des Michelangelo bis zur Erfahrung des \u201eUnheimlichen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. phil. Marina D\u2019Angelo<\/strong>, Studium der Philosophie (Univ. Palermo), Master in Italienisch als Fremdsprache und F\u00f6rderung der italienischen Sprache und Kultur im Ausland (Univ. Ca\u2019 Foscari, Venedig), Promotion in Internationalen Literaturen und Geschichte der Medizin an der Eberhard-Karls-Universit\u00e4t T\u00fcbingen. Ehemalige Ausbildungskandidatin der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (Zulassung 1998, Vorkolloquium im Oktober 2001, Kandidatin bis 2003, danach Ruhen der Ausbildung f\u00fcr etliche Jahre aufgrund des Psychotherapeutengesetztes).\u00a0 Sie ist Dozentin f\u00fcr italienische Sprache und Kultur u.a. am Italienischen Kulturinstitut Stuttgart. Forschungsschwerpunkte: Italian Studies und Geschichte der Psychoanalyse.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Italien war f\u00fcr Freud anfangs das Land, das Gen\u00fcsse und Bildung vereinte, sp\u00e4ter auch ein Ort, an dem alle Sehns\u00fcchte und \u00c4ngste sich entfalteten. 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