{"id":11142,"date":"2021-11-16T14:43:55","date_gmt":"2021-11-16T13:43:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=11142"},"modified":"2021-11-17T10:52:30","modified_gmt":"2021-11-17T09:52:30","slug":"shelter-anja-ronacher","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/shelter-anja-ronacher\/","title":{"rendered":"ANJA RONACHER | Shelter"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Galerie CULT in Alghero zeigt eine Einzelausstellung der \u00f6sterreichischen Fotok\u00fcnstlerin Anja Ronacher. Kuratorin Valentina Piredda-Sardinia beschreibt ihre Arbeiten folgenderma\u00dfen: \u00abDie K\u00fcnstlerin zeigt eine Reihe von Fotoarbeiten aus dem Louvre in Paris in analoger Technik. Ihre Aufmerksamkeit gilt in erster Linie Objekten, die m\u00f6glicherweise als Votivgaben oder f\u00fcr Orakelriten bestimmt waren und aus lang zur\u00fcckliegenden Zeiten \u2013 speziell aus der mesopotamischen Kultur \u2013 stammen. Bei den kleinen Architekturmodellen aus Lehm finden wir Analogien zu den Erz\u00e4hlungen von Ogotemmeli in Marcel Griaules Buch \u201cDieu d\u2019eau\u201d.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen Arbeiten, in denen sie sich diesmal vom f\u00fcr sie typischen schwarzen Hintergrund entfernt, verbindet sie wiederum den Grundsatz der Aneignung mit der \u201cR\u00fcckgabe\u201d oder \u201cAbgeltung\u201d und gibt so \u00fcber das Medium der Fotografie dem Objekt\/Subjekt seinen urspr\u00fcnglichen Wert zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Museumsexponate aus Lehm erleben so eine Revitalisierung mit den Mitteln der Dunkelkammer. Oder \u2013 anders ausgedr\u00fcckt \u2013 die K\u00fcnstlerin versucht \u00fcber ihre Fotos, sich von der kolonialistischen Ausbeutung, auch der musealen, zu befreien.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Biografie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anja Ronacher<\/strong> ( Salzburg 1979, \u00d6sterreich) studierte Fotografie am Royal College of Art in London und an der estnischen Kunstakadamie in Tallinn, sowie B\u00fchnengestaltung an der Universit\u00e4t f\u00fcr Angewandte Kunst in Wien. Zuletzt wurden ihre Arbeiten in Einzelausstellungen in der Galerie Krinzinger Projekte in Wien und in der Leto Gallery in Warschau und in Gruppenausstellungen im Litauischen Nationalmuseum und in der Sharjah Art Foundation in den Arabischen Emiraten gezeigt. Die K\u00fcnstlerin lebt und arbeitet in Wien (www.anjaronacher.com)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anja Ronacher gewann heuer das Residency-Stipendium f\u00fcr Sardinien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung wird vom Land Salzburg und vom \u00d6sterreichischen Kulturforum Rom unterst\u00fctzt. Es ist Teil der Reihe <em>Kunstschaffende &#8211; Austriamentis 2021 <\/em>und wurde in Zusammenarbeit mit Mauro Porcu, Museo Casa Manno, Alghero; Museo Casa Deriu, Comune di Bosa; TACS; Ass. Fondo VP-Sardinia, Alghero und Ass. Salpare, Roma, realisiert.<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Galerie CULT in Alghero zeigt eine Einzelausstellung der \u00f6sterreichischen Fotok\u00fcnstlerin Anja Ronacher. Kuratorin Valentina Piredda-Sardinia beschreibt ihre Arbeiten folgenderma\u00dfen: \u00abDie K\u00fcnstlerin zeigt eine Reihe von Fotoarbeiten aus dem Louvre in Paris in analoger Technik. 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