{"id":10599,"date":"2021-06-14T11:08:47","date_gmt":"2021-06-14T09:08:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/?post_type=tribe_events&#038;p=10599"},"modified":"2021-07-06T17:41:10","modified_gmt":"2021-07-06T15:41:10","slug":"il-cambiamento-oltre-il-visibile-installazione-video-di-anna-witt","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/il-cambiamento-oltre-il-visibile-installazione-video-di-anna-witt\/","title":{"rendered":"IL CAMBIAMENTO OLTRE IL VISIBILE | Anna Witt"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><strong>25. Juni \u2013 25. Juli 2021 | Ausstellung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anna Witts Installation ist das Ergebnis eines Projekts, das im Fr\u00fchjahr dieses Jahres in Forcella, einem der \u00e4ltesten Stadtviertel der s\u00fcditalienischen Metropole, seinen Ausgang nahm. Die K\u00fcnstlerin \u00a0sprach dabei mit Menschen verschiedener Generationen, wobei sie sich besonders f\u00fcr das Leben und den Alltag der Frauen interessierte. Als Gespr\u00e4chsort und Kulisse f\u00fcr die sp\u00e4tere Performance diente das Hypog\u00e4um der Kirche S. Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco. Im Dialog mit der Vergangenheit sp\u00fcrten die Teilnehmerinnen der Rolle der Frauen in der neapolitanischen Gesellschaft heute nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Projekt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchling dieses Jahres reiste die in Wien lebende deutsche K\u00fcnstlerin Anna Witt nach Neapel, um das soziale Gef\u00fcge der Stadt zu erkunden und die Arbeit von Kulturorganisationen kennen zu lernen, die Bildungs- und Partizipationsprojekte f\u00fcr M\u00e4dchen und Jungen aus sozialschwachen Stadtteilen f\u00f6rdern. Im Herzen Forcellas, eines der \u00e4ltesten Stadtviertel der s\u00fcditalienischen Metropole, begegnete Witt den Verantwortlichen des Vereins Amici di Carlo Fulvio Velardi ONLUS und des Kulturzentrums &#8222;Casa di Vetro&#8220;. Sie sprach mit Menschen verschiedener Generationen, wobei sie sich besonders f\u00fcr das Leben und den Alltag der Frauen interessierte. In den Gespr\u00e4chen mit ihnen hallte die Erinnerung an das Wirken von Frauen nach, die die italienische Geschichte gepr\u00e4gt haben, von den Patriotinnen Eleonora Pimentel Fonseca und Luisa Sanfelice \u00fcber die Politikerin Lina Merlin, die als erste Frau in den italienischen Senat gew\u00e4hlt wurde, bis zur P\u00e4dagogin Maria Montessori. Die Gespr\u00e4che zwischen Witt und einer Gruppe von Frauen und M\u00e4dchen aus Forcella m\u00fcndeten in ein k\u00fcnstlerisches Projekt, das Anna Witt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen gestaltete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Gespr\u00e4chsort und Kulisse f\u00fcr die sp\u00e4tere Performance diente das Hypog\u00e4um der Kirche S. Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco, einem geheimnisvollen, verborgenen Ort, der seit Jahrhunderten dem Totenkult gewidmet ist. Im Dialog mit der Vergangenheit sp\u00fcrten die Teilnehmerinnen der Rolle der Frauen in der neapolitanischen Gesellschaft heute nach: Wof\u00fcr haben die vergangenen Generationen gek\u00e4mpft? Was haben wir heute erreicht?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gesammelte Material wurde von der K\u00fcnstlerin in Zusammenarbeit mit den Teilnehmerinnen in eine Reihe von Performances \u00fcbersetzt, die die Frauen selbst in den Stra\u00dfen von Forcella, im Hypog\u00e4um von Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco und im Palazzo Marigliano, einem vornehmen Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert, realisierten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Filmmaterial der Performances hat Anna Witt eine Videoinstallation geschaffen, die vom 25. Juni bis 25. Juli im Hypog\u00e4um von Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco zu sehen ist und eine Art Fortsetzung des Dialogs mit dem Ort, aber auch mit den Menschen, die ihn besuchen werden, darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Eine Produktion des Goethe-Instituts Neapel mit Unterst\u00fctzung des \u00d6sterreichischen Kulturforums Rom. <\/em><em>Unter der Leitung von Maria Teresa Annarumma und in Zusammenarbeit mit Associazione Amici di Carlo Fulvio Velardi ONLUS und Complesso Museale di Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bios<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anna Witt<\/strong> wurde 1981 in Wasserburg (D) geboren. Sie studierte zun\u00e4chst an der Akademie der bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen, bevor sie 2005 an die Kunstakademie in Wien wechselte. Dort studierte sie bis 2008 in der Klasse von Monica Bonvicini Performative Kunst und Bildhauerei. Neben zahlreichen Einzelausstellungen in Europa beteiligte sich Anna Witt an internationalen Gruppenausstellungen wie der 6. Berlin Biennale 2010 oder im Seoul Museum of Art (SeMA) 2019. 2018 erhielt sie den Otto Mauer Preis der Erzdi\u00f6zese Wien und nahm seit 2014 an zahlreichen Artist-in-Residence-Programmen teil. <strong>2020 war Anna Witt Preistr\u00e4gerin der Outstanding Artist Awards des \u00f6sterreichischen Bundesministeriums Kunst, Kultur, \u00f6ffentlicher Dienst und Sport in der Kategorie Medienkunst.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anna Witt war auch zu Gast in der Gespr\u00e4chsreihe \u00a0\u201cMezz\u2019ora con\u2026\u201d des \u00d6sterreichischen Kulturforums Rom im Fr\u00fchjahr 2021. Hier geht\u00b4s zum Interview: <a href=\"https:\/\/www.austriacult.roma.it\/de\/veranstaltung\/mezzora-con\/\">MEZZ\u00b4ORA CON\u2026 | Anna Witt \u2013 Forum Austriaco di Cultura Roma (austriacult.roma.it)<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Maria Teresa Annarumma<\/strong> arbeitete 15 Jahre lang als Anw\u00e4ltin bevor sie ihre berufliche T\u00e4tigkeit der zeitgen\u00f6ssischen Kunst widmete. 2008 begann sie ihre Zusammenarbeit mit Craigie Horsfield im Rahmen des \u201eNapoli Conversation Project\u201c. Sie war Curatorial Fellow des Independent Study Program am Whitney Museum in New York und Gastkuratorin am MacBa in Barcelona. Sie arbeitet mit K\u00fcnstlern, Kuratoren und Theoretikern in Italien, Spanien und den Vereinigten Staaten, schreibt f\u00fcr Kataloge und Fachzeitschriften. Sie ist Mitglied der \u201eSixteen Beaver Group\u201c (New York) und der \u201eAssemblea del Mondo che Verr\u00e0\u201c. Dar\u00fcber hinaus betreibt Maria Teresa Annarumma den Blog <a href=\"https:\/\/www.mariateresaannarumma.com\/\">greengloves.org<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<\/p>\n<p>25. Juni \u2013 25. Juli 2021 | Ausstellung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anna Witts Installation ist das Ergebnis eines Projekts, das im Fr\u00fchjahr dieses Jahres in Forcella, einem der \u00e4ltesten Stadtviertel der s\u00fcditalienischen Metropole, seinen Ausgang nahm. Die K\u00fcnstlerin \u00a0sprach dabei mit Menschen verschiedener Generationen, wobei sie sich besonders f\u00fcr das Leben und den Alltag der Frauen interessierte. 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