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SUMMARY:Stefanie Pirker\, Sirens & Sleeping Giants
DESCRIPTION:Einzelausstellung. 17. Oktober – 03. November 2024. Eintritt frei \nTäglich geöffnet: 17.00 – 20.00 Uhr. Nach Vereinbarung per E-Mail an: galleriacult@gmail.com \nVernissage: 17. Oktober\, 12 Uhr. \nKuratiert von Valentina Piredda-Sardinia und Ass. Fondo VP-Sardinia \nDie sardische Legenden- und Mythenwelt ist tief in der Geschichte der Insel verwurzelt und spiegelt ihre reiche Kultur wider. Von geheimnisvollen\, magischen Wesen bis hin zu alten Göttern und mystischen Orten\, erzählen diese Geschichten von der engen Verbindung der Menschen zur Natur und ihren Kräften. Sie sind Teil einer mündlichen Überlieferung\, die das kollektive Bewusstsein Sardiniens bis heute prägt und die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken lässt. Realität trifft auf Fiktion und die Grenze zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren verschwimmt. \nDie sogenannten „contos de‘ foghile“ (Kamingeschichten) erzählen dabei stets von den Ängsten und Hoffnungen der Bevölkerung. Schlafende Riesen aus der Nuraghenzeit\, deren Schritte die Täler formten\, oder die Janas\, kleine feenartige Wesen\, fungieren als die Beschützer der Insel. Meerjungfrauen und die Geister verschütteter Minenarbeiter\, treiben ihr Unwesen im Wasser und auf Land. Neptun hauchte seinem Sohn Torco\, beim Kentern seines Schiffes\, den Geist des Meeres ein und verwandelte ihn und seine Besatzung in mystische Meereswesen. Unter Wasser scheint hier auch das sagenumwobene Atlantis zu schlummern. \nWeitere Legenden der Insel sind mit real existierenden historischen Persönlichkeiten verbunden\, wie etwa der Banditin Donna Lucia Delitata Tedde\, die für ihre Heldentaten während des Spanischen Erbfolgekrieges verehrt wurde\, oder der eifersüchtige Marktgraf Malaspina\, der laut einer Sage aus Bosa\, seiner religiösen Frau die Finger abschnitt und diese in einem blutigen Taschentuch bei sich trug. \nStefanie Pirkers Arbeiten übertragen diese Geschichten in das Medium der Fotografie. Die Abbildungsfähigkeit und technische Reproduzierbarkeit des Mediums scheinen Themen wie Illusion und Verwandlung akzentuieren. Eine interdisziplinäre Kombination von Archivmaterial\, Collagen\, Reenactments und KI-generierten Szenerien lassen die Werke in ihrer Historizität fluide erscheinen. Neben vom romantisierenden Stil des Piktorialismus inspirierte monochrome Aufnahmen\, wirken Postkarten im Couleur der 1950er Jahre wie touristische Mitbringsel. \nDie fotografischen Neuinterpretationen hinterfragen demnach nicht nur die Visualisierbarkeit von Mythologie und ihre zeitgemäße Überlieferung\, sondern thematisieren auch die Chronologie des Mediums und die Stilistik klassischer Sehtradition. \nStefanie Pirker ist 1992 in Kitzbühel/Tirol geboren\, lebt und arbeitet seit 2011 in der Stadt Salzburg. Hier hat sie Kunstgeschichte und Geografie (M.A.\, M .Sc.) studiert und ist seit 2019 als freischaffende Künstlerin im Medium Fotografie tätig. Sie ist Mitglied der Galerie FOTOHOF mit besonderer Hinwendung zur Archivarbeit und leitet an der Universität Salzburg die Lehrveranstaltung „Explorative Fotografie: zwischen Kunst und Dokumentation“.    \nwww.weddingstudio.at/ \n——————-                                                                                                                                                                                                   \n*ARTI-COESE-FESTIVAL 2024 si realizza con il contributo di: Fondazione Alghero\, Forum Austriaco di Cultura Roma/BMEIA\, Land Salzburg\, Stadt Salzburg\, Progetti Austriamentis /Kunstschaffende \, e “ nell’Eco dell’Altro „\, col patrocinio del Comune di Bosa\, Assessorato alla Cultura e Turismo. Con il sostegno di: Società Operaia di Mutuo Soccorso Alghero Soccorso Alghero\, Associazione Senza Confini di Pelle\, Associazione Sesto Continente. Direzione artistica: Valentina Piredda-Sardinia. Assistenza eventi: Thiébaut Rapp. \n 
URL:https://www.austriacult.roma.it/de/veranstaltung/stefanie-pirker-sirens-sleeping-giants/
LOCATION:Galleria CULT Bastioni Marco Polo 39 A – Alghero
CATEGORIES:Ausstellung,Programm
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