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SUMMARY:SERATA AUSTRIACA AL FOGGIA FILM FESTIVAL in streaming
DESCRIPTION:“Cavalcade” (von Johann Lurf)\, “Sabaudia” (von Lotte Schreiber) und “The Woman Who Turned Into A Castle” (von Kathrin Steinbacher) sind die drei österreichischen Kurzfilme\, die am Foggia Film Festival außer Konkurrenz präsentiert werden. Dir. Georg Schnetzer vom Kulturforum wird den “Österreich-Tag” mit einer Videobotschaft eröffnen. Die Filme werden von der Journalistin Dalila Campanile in einer Podiumsdiskussion vorgestellt\, an der sich auch Andrea de Meo Arbore\, Architekturhistoriker (anwesend) und Antonio Lombardi\, Philosophiehistoriker (online)\, beteiligen. \n  \nCAVALCADE\, von JOHANN LURF \nKönnen wir unseren Augen trauen? Johann Lurfs Kurzfilme erkunden häufig das rätselhafte Terrain zwischen dem Realen und dem Wahrgenommenen. Ansichten und Töne zu verstehen\, die unserer Umgebung entnommen wurden\, wird mit Hilfe von subtilen\, wunderschönen Trompe-l’œil-Effekten zur Herausforderung für unsere Sinne. Mit Cavalcade hat Lurf dafür erstmals direkt in den physischen Raum interveniert. Der Künstler hat ein Wasserrad mit eineinhalb Metern Durchmesser entworfen und gebaut\, dessen Vorderfront in mehrere Ringe mit Mustern in unterschiedlichen Formen und Farben unterteilt ist. Wir können es von einem einzigen Blickpunkt aus zuerst in Ruhe\, dann in Bewegung und wieder in Ruhe betrachten\, während es in Stroboskoplicht erstrahlt. Bewegung im und gegen den Uhrzeigersinn durchweben einander auf verwirrende\, magische Weise. \nJohann Lurf ist einer der jüngsten Vertreter des österreichischen Experimentalfilms. Er studiert an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Harun Farocki. Seine Filme werden weltweit auf Festival gezeigt.   \n  \nSABAUDIA\, von LOTTE SCHREIBER \nSabaudia entstand als Vorzeigestadt-Stadt für italienischen Rationalismus und erstarrte zur architektonischen Faschismus-Utopie. Selbst linke Intellektuelle wie Pier Paolo Pasolini entwickelten über die Jahre eine Bewunderung für Mussolinis Propaganda-Bauten\, deren faschistische Architektur der ursprünglichen italienischen Landschaft und deren Menschen nichts hätte anhaben können. Aus dem Off zitiert Lotte Schreiber die Sätze Pasolinis\, der mit Blick auf Sabaudia und ein Strandhaus\, in dem er seine Sommerurlaube verbrachte\, erklärte: „An Sabaudia ist nichts Faschistisches zu entdecken\, abgesehen von ein paar Fassaden.“ \nImmer wieder überprüft die Filmemacherin diese Behauptung\, indem sie verschiedenen Bewohnern Sabaudias aufmerksam – wie bei einem Standbild – mit der Kamera ins Gesicht blickt. \nLotte Schreiber lebt und arbeitet in Wien als Filmemacherin und Künstlerin. Sie studierte Architektur an der TU-Graz\, University of Edinburgh und Federico II. Neapel. Seit 2000 realisiert sie zahlreiche Projekte im Bereich Film\, Audiovisuelle Installationen und Kunst am Bau. \n  \nTHE WOMAN WHO TURNED INTO A CASTLE\, von KATHRIN STEINBACHER   \nEin junger Geist im Körper einer alten Frau. So empfindet sich die Protagonistin in The Woman Who Turned Into A Castle\, nachdem sie aus einem vierzigjährigen Schlaf gerissen wurde: nicht durch den Kuss eines Prinzen\, sondern durch ärztlich verabreichtes Dopamin. „They forced me back to life. They made my body move again.“ Kathrin Steinbachers Animationsfilm rückt die subjektive Wahrnehmung einer psychisch Kranken ins Bild. \nKathrin Steinbacher ist eine österreichische Filmregisseurin für Animationsfilme und Illustratorin. Ihr Film In Her Boots wurde für einen Bafta Award nominiert (2020). Sie lebt und arbeitet in London\, wo sie ihr Bachelor Studium in Illustration Animation an der Kingston University und ihr Master Studium in Animation am Royal College of Art abschloss. Ihre Filme Freedom (2017) und The Woman Who Turned Into A Castle (2018) wurden bereits auf internationalen Filmfestivals gespielt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. \nProgramm auf: www.foggiafilmfestival.it/ \nLivestreaming über facebook: https://www.facebook.com/foggiafilmfestival.it/  \n 
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