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SUMMARY:SEMENTERYO | Melissa Peritore
DESCRIPTION:Melissa Peritore gehört zu den Künstlerinnen und Künstlern\, die für die neue Ausgabe des Fotografia Calabria Festivals ausgewählt wurden\, welches dieses Jahr einlädt\, über die tiefe Beziehung zwischen Orten und Wurzeln nachzudenken\, die sowohl als persönliche als auch als kollektive Elemente der Identität verstanden werden. \nSo stellt das Festival die Arbeit der in Wien lebenden italienisch-philippinischen Fotografin vor: \nDas Fotoprojekt: „Sementeryo“ zeigt eine tiefgreifende Überschneidung von Leben und Tod in der eindrucksvollen Umgebung zweier Friedhöfe in Metro Manila (Philippinen): der Manila North und South Cemetery.\nDie Fotografien von Melissa Peritore laden ein\, den Friedhof nicht nur als einen Ort der Trauer zu betrachten\, sondern auch als Zeugnis von Resilienz und Anpassung. Er wird so zu einem „Ort“ – einem Ort verwobener Geschichten – an dem das Leben in unerwarteten Formen besteht. Sie zeigen das Paradoxon einer Gemeinschaft\, die im Schatten der Sterblichkeit gedeiht und laden ein\, über die Fähigkeit des Menschen nachzudenken\, sich selbst an den ungewöhnlichsten Orten anzupassen.\nSie fangen den Alltag derer ein\, die sich dort aufhalten und stellen voreingenommene Meinungen über Ort und Funktion in Frage. \nDas Phänomen der Menschen\, die in den Friedhöfen philippinischer Großstädte leben\, ist seit Jahrzenten eine komplexe und tief verwurzelte Realität. Die philippinischen Behörden haben mehrfach versucht\, diese Gemeinschaften zu vertreiben\, allerdings mit geringem Erfolg. Tatsächlich sind viele Familien zurückgekehrt\, nachdem sie vertrieben wurden\, aufgrund von fehlenden Wohnalternativen und der Sicherheit\, die diese Orte im Vergleich zu den städtischen Slums bieten. Der Manila North Cemetery\, einer der größten Friedhöfe der Metropole\, beherbergt nicht nur eine Million Verstorbene\, sondern ist auch ein Zufluchtsort für 6.000 Menschen: Viele Familien leben dort seit mehreren Generationen und haben innerhalb der Mauern einen eigenen Mikrokosmos geschaffen. Die Bewohner arbeiten oft als Wächter der Gräber und Mausoleen\, errichten Grabsteine oder kümmern sich um die Bestattung der Toten. Sie haben eine informelle Wirtschaft geschaffen\, um ihren Lebensunterhalt mit Lebensmittel- und Getränkekiosks und anderen kleinen Geschäften zu bestreiten. \n  \nMelissa Peritore\, italienisch-philippinische\, in Wien lebende Fotografin\, kombiniert digitale\, analoge und Collage-Fotografie um Erfahrungen zu erforschen und in visuelle Erzählungen zu verwandeln. Ausgebildet am Bauer Institut in Mailand\, ausgestellt bei nationalen und internationalen Wettbewerben\, unter anderem in Wien\, Spanien\, Norwegen\, Italien und Großbritannien. \n  \nFotografia Calabria Festival 20252 IV Ausgabe widmet sich dem Thema „Gemeinsame Wurzeln: Orte“ und reflektiert über die tiefe Beziehung zwischen Orten und Wurzeln\, die sowohl als persönliche als auch als kollektive Identitätselemente verstanden werden können. Die erlebten\, durchquerten oder imaginären Orte werden zu Speichern von Erinnerungen\, Verbindungen und Transformationen. Städtische oder ländliche Räume\, Gebäude\, bekannte oder vergessene Landschaften repräsentieren nicht nur physische Kontexte\, sondern sind auch stumme Zeugen von Zugehörigkeit\, Evolution und Wandel. Neben den realen und physischen Orten\, existieren auch symbolische Orte\, die aus Wahrnehmungen\, Stereotypen oder Vorstellungen entstehen und die Art und Weise\, wie ein Raum interpretiert und erlebt wird\, beeinflussen können. Die ausgewählten Fotografien bieten eine visuelle Reise durch diese vielfältigen Dimensionen des Ortes und heben die gemeinsamen Wurzeln hervor\, welche die Menschen mit bewohnten\, verlorenen oder geträumten Orten verbindet. Selbst der anonymste Ort offenbart eine gemeinsame Erinnerung\, welche dazu beiträgt\, die kollektive Identität zu definieren. \nPressemitteilung (italienisch) \nWeitere Informationen: www.fotografiacalabriafestival.it \nFacebook \nInstagram \nEinlass im August: täglich 10.30-13.00 Uhr und 17.30-20.30 Uhr \n1. – 2. August: 10-13 Uhr und 19-22 Uhr
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LOCATION:San Lucido (CS)
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