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SUMMARY:“JACOPO“ - ein Dokufilm von Angela Huemer
DESCRIPTION:JACOPO (2017\, AT) 60 min.\nRegie: Angela Huemer\n \nWas bleibt\, wenn jemand stirbt? Liebe\, Erinnerung\, eine Statue?\n\n\n\nOrnella Denticis Bruder Jacopo starb im März 1945 18-jährig im Konzentrationslager Gusen bei Mauthausen. Irgendwo dort\, wo bald nach dem Krieg ein kleines Dorf entstand\, liegen wohl seine sterblichen Überreste. Um ihn weiterleben zu lassen\, benannte Ornella ihren Sohn\, den sie 1946 gebar\, Jacopo. Wie sein Onkel studierte er Physik und schrieb Gedichte. Im August 1966\, knapp 20 Jahre alt\, ertrinkt er beim Tauchen vor der kleinen\, abgelegenen Insel Linosa\, südlich von Sizilien. Ein Jahr danach ließ Ornella eine Gedenkstatue auf Linosa errichten\, die heute noch steht und die Erinnerung an Jacopo lebendig macht. Ornella wünscht sich\, dass „etwas von diesen Männern bleibt“. Sie gab Regisseurin Angela Huemer die Gedichte ihres Bruders und zeigte ihr die Fotos ihres Sohnes – als Ansporn für einen Film\, der über diese persönliche Geschichte hinausgeht. \nIn der Dokumentation von Angela Huemer kommen eine Reihe von Weggefährten des im Konzentrationslager ermordeten Jacopo zu Wort. Eine Freundin aus der Heimatstadt Voghera\, in der ihm eine Straße und ein Foto am Partisanendenkmal am Ortsfriedhof gewidmet sind\, beschreibt ihn als intelligenten\, lebensfrohen und vielversprechenden Jugendlichen. In Gusen wird das Gedenken an ihn von Armando Gasiani\, einem Mithäftling\, hochgehalten. Jedes Jahr fährt er nach Gusen und Mauthausen\, wo es eine KZ-Gedenkstätte gibt. \n\nRudi Haunschmied\, der nahe Gusen geboren und aufgewachsen ist\, beschäftigt sich seit seiner Jugend mit der Geschichte des KZ. Er zeigt im Film die wenigen Reste\, das davon übrig geblieben sind. Martha Gammer\, die das Museum leitet\, beschreibt den Mut und die Kraft\, die die früheren Häftlinge und die Familien der Ermordeten aufbringen\, um es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. \nAngela Huemer\, geboren in Salzburg\, Mag. phil. in Publizistik- u. Kommunikationswissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Master of Science in Broadcasting and Film Production an der Boston University. Gaststipendiatin an der Kunsthochschule für Medien\, Köln. Erarbeitung des Dokumentarfilm- und Ausstellungsprojekts „Bibi“. \nAngela Huemer lebt in Köln und Salzburg und arbeitet als freischaffende Journalistin\, Dokumentarfilmerin und Übersetzerin. \nInfo: Accademia di Danimarca: http://www.acdan.it/calendario_pubblico.html
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