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SUMMARY:PARADIES FLUTEN. VERIRRTE SINFONIE | AUS DER KLIMATRILOGIE VON THOMAS KÖCK
DESCRIPTION:🎬 \n \nDas Thema Klimawandel bleibt auch in Zeiten des Coronavirus hochaktuell. Der junge österreichische Dramatiker Thomas Köck greift es in packender Weise in seinem Teaterstück Paradies fluten\, dem ersten Teil seiner Klimatrilogie\, auf. Regisseurin Teresa Pedroni und ihre Compagnia Diritto e Rovescio zeigen Auszüge daraus in einer szenischen Lesung mit Gianluigi Fogacci\, Mariella Fenoglio und Elena Stabile. \nEigentlich hätte die Aufführung am Kulturforum stattfinden sollen und zwar in Anwesenheit des Autors und mit einem Beitrag des Klimaexperten Prof. Bruno Carli. \nDem Video ist eine kurze Einleitung durch Cosimo Pasquarelli\, der an der Università degli Studi Roma Tre Theaterwissenschaft studiert\, vorangestellt. \n«Das Stück hat das Ende des Planeten zum Inhalt\, ein Thema von enormer Aktualität.  Es ist schwierig\, das Geschehen in wenigen Worten zusammenzufassen\, aber es passiert dort wirklich alles Mögliche. In einer Endzeit-Situation nach einer Klimakatastrophe tauchen unterschiedliche\, völlig erschöpfte Gestalten auf\, die ein Schiffswrack schleppen\, während andernorts eine in Auflösung begriffene bürgerliche Familie über Finanzimperien diskutiert. Parallel dazu treibt sich ein deutscher Architekt während des Kautschukbooms in Afrika mit der Idee\, im Dschungel ein Opernhaus zu errichten\, herum. Finanzwelt und Wirtschaft\, Ausbeutung der Schwächsten\, Poltik\, Gefühle\, Familienbeziehungen – alles wird hier diskutiert. Die Themen entwickeln sich zwischen choreografisch aufbereiteten Einlagen  abgehetzter Tänzer und der Musik eines mit dem Ertrinken kämpfenden Symphonieorchesters. Köcks Text ist voller Einfälle\, bunt\, lebendig und ironisch\, bis an die Grenze des Paradoxen. Ein unablässiges Spiel mit Worten und Bildern\, gnadenlos. Die Qualität des Stücks liegt darin\, dass der Autor darin so meisterhaft sowohl seine Gedanken einbringt als auch effektvoll umsetzt. Ich finde\, der Text ist höchst intelligent\, notwendig und packend – also alles das\, was “Theater” ausmacht. » (Teresa Pedroni) \nThomas Köck\, geboren 1986 in Steyr\, Oberösterreich\, arbeitet als Autor\, Musiker und Theatermacher. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien\, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen\, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim\, hat für ARTE einen Kurzfilm realisiert\, bloggt mit KollegInnen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Seine Theatertexte wurden bislang in 11 Sprachen übersetzt und uA am Burgtheater Wien\, am Thalia Theater Hamburg am Schauspiel Leipzig\, am Schauspielhaus Wien oder in der Oper Halle gespielt\, sowie u. a. in Polen\, Italien\, Brasilien\, Mexiko oder Spanien gezeigt. Die Texte wurden mehrfach ausgezeichnet\, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis »Text & Sprache« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis\, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage NRW. \nDas Theaterensemble Diritto e Rovescio wurde 1986 von Massimo und Teresa Pedroni gegründet. Sie erfüllten sich damit einen Wunsch\, den sie schon seit den 70er-Jahren hegten\, nämlich in der Dramaturgie neue Wege zu beschreiten. \nTeresa Pedroni ist stets auf der Suche nach neuen\, herausfordernden Texten\, wobei ihr Interesse sowohl italienischen und internationalen Klassikern als auch jungen Autoren gilt. Mit dem KF hat sie schon öfter zusammengearbeitet\, etwa für das Stück “Der Reigen” von Arthur Schnitzler und für diverse Bearbeitungen von “Kafka Dream”. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören “Ultimo Sapiens” mit Texten von Primo Levi am Festival della Scienza in Cagliari\, “Avrei preferenza di no. Bartleby lo scrivano” mit Roberto Herlitzka und Gianluigi Fogacci am Irruzioni Festival in Padua und “Sulle vie del Tango. Un sogno di Borges” mit Massimo Popolizio und Javier Girotto am Teatro Palladium in Rom. \nWeitere Infos auf: www.compagniadirittoerovescio.it \nElena Stabile \nwurde in Salerno geboren und spielt seit ihrem 18. Lebensjahr Theater. Neben Kommunikationswissenschaften studierte sie Schauspiel am Teatro Azione in Rom und arbeitete zwei Jahren lang mit der Compagnia Dynamis. Gemeinsam mit der Compagnia Calinea Teatro entwickelte sie mehrere Theateraufführungen für Jugendliche nach Märchen von Andersen\, Ende und Calvino. Drei Jahre lang spielte sie Klassiker beim Sommertheater am Archäologiegelände in Paestum.  Weitere Erfahrung sammelte sie am Workcenter von Jerzy Grotowski und Thomas Richards\, in Tanz und Bewegung bei Oretta Bizzarri und Mariella Celia\, mit der Strasberg-Methode bei Danny Lemmo. Sie ist festes Mitglied der Compagnia Diritto e Rovescio von Teresa Pedroni. \nGianluigi Fogacci \nNach seinem Abschluss an der “Bottega Gassman” wurde Gianluigi Fogacci von Peter Stein für seinen “Tito Andronico” von Shakespeare an das Teatro Stabile in Genua gerufen\, 1997 holte ihn Gassman für  “Bugie sincere” an das Teatro Stabile del Friuli. Er spielte seither in diversen Produktionen wie der “Medea” in der Regie von Peter Stein\, “Professor Bernhardi” von Schnitzler am Teatro Piccolo in Mailand oder “Il ventaglio” von Goldoni in der Regie von Coronato und war Hauptdarsteller in “Sostiene Pereira” von Tabucchi in der Regie von Teresa Pedroni. Er interpretierte den Edgar im “Re Lear”\, Brutus in “Giulio Cesare”\, Iago in “Otello” und Claiban in “La Tempesta” an der Seite von Giorgio Albertazzi in einer Inszenierung am Globe Theatre in Rom in der Regie von Daniele Salvo. Zuletzt war er mit “La Torre d’Avorio” von Ronald Harwood in der Regie von Luca Zingaretti auf Tournée und wirkte an zahlreichen Kino- und TV-Produktionen von Marco Bellocchio\, Marcello Aliprandi\, Alberto Sironi\, Enrico Maria Salerno\, Gianpaolo Tescari und Massimo Costa mit. \nMariella Fenoglio \nwurde in Genua geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Scuola d’Arte Drammatica des Teatro Stabile in Genua unter Luigi Squarzina. Schon im zweiten Jahre debütierte sie in “Memorandum” von Vaclav Havel und danach als Hauptdarstellerin in “I dodici mesi” von Slavomir Mrozek\, einem Stück des Teatro Stabile für Schulen. Von ihren zahlreichen Rollen in Theater\, Kino und Fernsehen seien nur einige aus den vergangenen fünf Jahre genannt:  Szenische Lesung in der Rolle der Mutter Elena aus “Il Corridoio” von Luchino Giordana im Theater Carrozzerie Not in Rom (2019)\, “Ti seguirò oltre mille colline – Un’infanzia africana” von Hanna Jansen mit der Compagnia della Luna von Nicola Piovani in der Regie von Norma Martelli am Fontanonestate am Gianicolo in Rom und am Festival in una notte d’estate in Genua (2015-2016). Film- und TV-Projekte: „Dantes Project“ (video\, 2015-2016); „I giorni delle feste“\, Regie Mario Spinocchio\, mit Alessandro Haber und Francesca Rettondini (2019); „Il Cioccolatino“ (short film)\, Regie Rosario Petix\, mit Francesca Rettondini\, am Top Indie Film Awards 2020 in Tokyo ausgezeichnet (2018); “Don Matteo 9″\, TV-Serie\, Regie Monica Vullo (2015). \nThomas Köck\, geboren 1986 in Steyr\, Oberösterreich\, arbeitet als Autor\, Musiker und Theatermacher. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim theatercombinat wien\, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen\, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim\, hat für ARTE einen Kurzfilm realisiert\, bloggt mit KollegInnen auf nazisundgoldmund.net gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label ghostdance konzertante readymades. Seine Theatertexte wurden bislang in 11 Sprachen übersetzt und uA am Burgtheater Wien\, am Thalia Theater Hamburg am Schauspiel Leipzig\, am Schauspielhaus Wien oder in der Oper Halle gespielt\, sowie uA in Polen\, Italien\, Brasilien\, Mexiko oder Spanien gezeigt. Die Texte wurden mehrfach ausgezeichnet\, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis »Text & Sprache« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis\, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage NRW
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