BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Forum Austriaco di Cultura Roma - ECPv5.12.4//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Forum Austriaco di Cultura Roma
X-ORIGINAL-URL:https://www.austriacult.roma.it/de
X-WR-CALDESC:Events for Forum Austriaco di Cultura Roma
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20220327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20221024T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20221024T180000
DTSTAMP:20260520T111405
CREATED:20220929T101602Z
LAST-MODIFIED:20220930T091740Z
UID:12334-1666634400-1666634400@www.austriacult.roma.it
SUMMARY:EVA MENASSE
DESCRIPTION:In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum lädt das Goethe-Institut zu einer Lesung mit Eva Menasse ein. Gesprächspartner David Amster\, Lektor OeAD an der Universität Neapel “L’Orientale”. Moderation: Valentina Di Rosa\, Professorin für zeitgenössische deutschsprachige Literatur an der Universität “L’Orientale”. Menasse stellt ihre zuletzt auf Italienisch erschienenen Bücher »Tiere für Fortgeschrittene« (Kiepenheuer & Witsch\, Animali per esperti\, Übersetzung von  Francesca Gabelli\, Bompiani 2019)  und »Lässliche Todsünden«  (Kiepenheuer & Witsch\, Peccati capitali veniali\,  übersetzt von den  StudentInnen der Universität Roma 3\, unter Leitung von Prof. Susanne Lippert) vor. Die Veranstaltung findet in italienischer und deutscher Sprache statt\, mit konsekutiver Übersetzung \nEva Menasse\, geboren 1970 in Wien\, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen (»Lässliche Todsünden«\, »Quasikristalle«\, »Tiere für Fortgeschrittene«)\, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Preise (Auswahl): Heinrich-Böll-Preis\, Friedrich-Hölderlin-Preis\, Jonathan-Swift-Preis\, Österreichischer Buchpreis\, Mainzer Stadtschreiber-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Sie lebt seit über 20 Jahren in Berlin. \nValentina Di Rosa\, Germanistin\, Übersetzerin\, Wissenschaftlerin für moderne und zeitgenössische Lyrik\, lehrt Deutsche Literatur und Literarische Übersetzung (Deutsch/Italienisch) am Institut für Literatur-\, Sprach- und Vergleichswissenschaft (DLLC) der Universität „L’Orientale“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie hat ein großes Repertoire an Texten (Lyrik\, Belletristik\, Theater\, Sachbücher) von Autoren und Autorinnen der modernen und zeitgenössischen Literatur ins Italienische übersetzt\, darunter Else Lasker-Schüler\, Christoph Hein\, Heiner Müller\, Durs Grünbein\, Raoul Schrott\, Ingo Schulze\, Lutz Seiler. Seit 2009 leitet sie in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut\, dem Italienischen Institut für Philosophische Studien und dem Literarischen Colloquium Berlin das Internationale Forschungslabor für Literatur des 21. Jahrhunderts „scrittureletturetedesche. Laborgespräche mit deutschsprachigen AutorInnen der Gegenwart“ (bis 2013 mit Sergio Corrado). \nDavid Amster (Wien 1994) ist Lektor für deutsche Sprache\, österreichische Kultur und Literatur an der Universität Neapel „L’Orientale“. Seit Abschluss seines Studiums an der Universität Wien ist er in der Sprach- und Kulturvermittlung tätig und hat dabei in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen verschiedene Zielgruppen von jung bis alt unterrichtet. Sein besonderes Interesse gilt der Fremdsprachendidaktik unter Rückgriff auf die Muttersprachen der Lernenden. Durch die Organisation und Teilnahme an mehreren Schul- und Studierendenaustausche bzw. internationalen Projekten\, wie dem Comenius-Programm und Erasmus +\, konnte er sein sprachen- und kulturbezogenes Wissen vertiefen und erweitern. \nTiere für Fortgeschrittene (Animali per esperti\, Übersetzung Francesca Gabelli) \nRaupen\, die sich ihr eigenes Grab schaufeln\, Haie\, die künstlich beatmet werden\, Enten\, die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten\, Schafe\, die ihre Wolle von selbst abwerfen. Jede von Eva Menasses Erzählungen geht von einer kuriosen Tiermeldung aus und widmet sich doch ganz der Gattung Mensch. Wie in ihrem ersten\, hochgelobten Erzählungsband »Lässliche Todsünden« studiert sie ihre Objekte mit einem liebevollen und unerbittlichen Forscherinnenblick. Jahrelang hat Eva Menasse Tiermeldungen gesammelt\, die ihr\, wie umgekehrte Fabeln\, etwas über menschliche Verhaltensweisen zu verraten schienen. Wer daran Vergnügen hat\, kann teilhaben am Gestaltungsprinzip ihrer Erzählungen\, indem er Mustern und Motiven nachspürt. Alle anderen Leser werden sich\, wie bei Menasses bisherigen Büchern\, von ihrem erzählerischen Talent mitreißen lassen\, einer Mischung aus pointiertem Witz\, Geheimnis und melancholischem Ernst. (Kiepenheuer & Witsch) \nLässliche Todsünden (Peccati capitali veniali\, Übersetzung durch die StudentInnen der Universität Roma 3\, unter Leitung von Prof. Susanne Lippert. 2022 erhielt Dafne Graziano für ihre Übersetzung des Kapitels „Hochmut“ den Förderpreis des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises.)   \nIn einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Sie spürt den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit\, Wollust und Hochmut\, Zorn\, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten. Wie schon in ihrem Debütroman »Vienna« erzählt sie mit der ihr eigenen Mischung aus Poesie und Komik Geschichten\, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Auf Gott können wir längst verzichten. Doch haben wir damit auch die Sünde abgeschafft? Anhand der alten Lehre von den sieben Todsünden widmet sich Eva Menasse den großen Themen der Literatur: Liebe und Hass\, Schuld und Vergebung. Denn die Menschen verfehlen einander auch heute aus denselben Gründen wie vor Jahrhunderten. Leidenschaftlich und liebevoll geht die Autorin mit ihren Figuren ins Gericht. Hinter den Fassaden\, da\, wo die Sünden sind\, steckt schließlich der menschliche Kern. Und so wie die einzelnen Todsünden einander berühren und ineinander übergehen\, tun es auch diese Geschichten. Orte und Figuren tauchen auf und kehren wieder\, Zusammenhänge erschließen sich quer durch die Kapitel – wie in »Vienna« erschafft Eva Menasse mit unverwechselbarem Witz und erzählerischer Rasanz ein großes Ganzes. (Kiepenheuer & Witsch) \nBisher auf Italienisch erschienen: »Tutto il resto è di primaria importanza« (Frassinelli 2006; Originaltitel: »Vienna«)\, »Animali per esperti« (Bompiani 2019; Originaltitel: »Tiere für Fortgeschrittene«)\, »Peccati capitali veniali« (Mimesis\, 2021; Originaltitel »Lässliche Todsünden«). \nIn Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Neapel\, der Universität Neapel “L’Orientale” und dem Literaturverein A Voce Alta \n 
URL:https://www.austriacult.roma.it/de/veranstaltung/eva-menasse-3/
LOCATION:Neapel – GOETHE-INSTITUT\, Via Santa Maria a Cappella Vecchia 31
CATEGORIES:Literatur
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.austriacult.roma.it/wp-content/uploads/2022/09/Animali-per-esperti-Bompiani.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR