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SUMMARY:CAFÉ ELEKTRIC | Gerhard Gruber (Klavier)
DESCRIPTION:“Es ist nie der Film allein\, es ist immer die Dreiheit Film – Musik – Publikum\, und deshalb ist jeder Abend auch ein eigenes Erlebnis.” Gerhard Gruber \nDer österreichische Musiker Gerhard Gruber\, der zu den renommiertesten Interpreten von Stummfilmen gehört\, bringt “Café Elektric” ins Österreichische Kulturforum\, eine österreichische Produktion aus dem Jahr 1928 unter der Regie von Gustav Ucicky mit Marlene Dietrich und Willi Forst in den Rollen der Protagonisten. \nGerhard Grubers Zugang zur musikalischen Untermalung des Stummfilmkinos ist die Improvisation\, die er in direktem und in sich ständig weiterentwickelndem Dialog mit den Geschehnissen auf der Leinwand während des gesamten Films zum Ausdruck bringt. \nInterview mit Gerhard Gruber von Marco Bellano (2008\, auf Italienisch und Deutsch)\nwww.silentfilmpianist.com/venues-veranstaltungsorte/padova-2009 \n  \nÜber den Film \n1925 ermöglichte Marlene Dietrich eine Heiratsvereinbarung\, trotz ihres Ehemannes Rudolf Sieber und der 1924 geborenen Maria “Geld zu verdienen”. Das Kind kam in die Obhut von Dietrichs Mutter\, Josefine von Losch. Nach kurzen Auftritten in Berliner Kinoproduktionen\, interpretierte Dietrich 1927 kleinere Rollen in Wien\, zu Anfang jene der Ballerina Ruby im Stück Broadway an den Wiener Kammerspielen. Hier traf sie auf Willi Forst\, dem es trotz der Einwände der Produktion gelang\, der noch weitgehend unbekannten Schauspielerin eine Rolle in der Verfilmung von Café Elektric unter der Regie von Gustav Ucicky zu verschaffen.\nDer Film basiert auf einem Theatererfolg von Felix Fischer\, Die Liebesbörse. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Dieb und Zuhälter Ferdl (Forst)\, der nicht nur die junge Hansi (Nina Vanna) verführt\, sondern auch die reiche und einflussreiche Erni Göttlinger (Dietrich)\, die für Ferdl sogar ihren Vater\, den Industriellen Göttlinger\, ausraubt. Auch dessen Angestellter\, Max Stöger (Igo Sym)\, wird in die kriminellen Machenschaften verwickelt. \nInsbesondere Forst brilliert in der Rolle des verdorbenen und skrupellosen Kriminellen. Mit ihrer Interpretation der Erni\, einer verführerischen jungen Frau aus gutem Haus\, machte Dietrich mehr auf sich aufmerksam als die Hauptdarstellerin Ninna Vanna. Sie ließ sich auf eine Affäre mit Forst ein und bewahrte auch die ihr vom polnischen Schauspieler Igo Sym geschenkte “Singende Säge” auf\, von dem sie das Spiel darauf gelernt hatte: Sie nahm sie zu Dreharbeiten mit und benutzte sie bei Aufführungen zum Unterhalten der US-Truppen. Das Instrument wird heute unter den von der Schauspielerin hinterlassenen Gegenständen aufbewahrt.\n(Italienischer Originaltext von Silke Ronneburg\, Quelle: https://festival.ilcinemaritrovato.it/film/cafe-electric/) \nZum Musiker \nGerhard Gruber (*1951)\, der sich auf Jazzimprovisation spezialisiert hat\, ist seit 1988 als Klavierbegleiter von Stummfilmen aktiv\, und hat schon mehr als 650 Filme live begleitet. Diese Aufführungen fanden weltweit statt\, darunter: Los Angeles\, Washington\, Neu-Delhi\, Mumbai\, Pune\, Tokyo\, Hobart\, Rotorua/NZ\, Pauda\, Bordeaux\, Hamburg\, München\, Wien\, Montona. In Österreich gilt er als führender Vertreter seines Fachs. \nfilmmusik.at \n 
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