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SUMMARY:WHO CARES | Ina Ivanceanu
DESCRIPTION:Ist es Liebe oder unbezahlte Arbeit? Seite an Seite mit der feministischen Denkerin und Aktivistin Silvia Federici\, die ihren Lebensgefährten George in New York pflegt\, und der Alzheimer-Diagnose ihrer Mutter aus Wien im Gepäck\, macht sich die Filmemacherin auf die Suche nach Lösungen für ihre persönlichen ebenso wie die gesellschaftlichen Care-Herausforderungen. Ein Film\, der Mut macht. (Österreichisches Filminstitut) \nIna Ivanceanu studierte Afrikanistik und Gender Studies in Wien und Leiden (NL). Sie arbeitet an der Schnittstelle von Film\, Kunst\, Kultur und Wissenschaft\, u. a. für die Wiener Festwochen\, die Kunstuniversität Linz und den ORF. Als Radiojournalistin bei Ö1 und Geschäftsführerin von Oikodrom leitete sie interdisziplinäre Projekte zwischen Wien\, dem Kaukasus\, China und Subsahara-Afrika. Als Dramaturgin\, Autorin und Regisseurin realisierte sie mit Elke Groen den Film Bunica (2005) und war an Bady Mincks In the Beginning was the Eye und Mappa Mundi beteiligt. Seit 2005 arbeitet sie mit Amour Fou zusammen und verantwortet dort seit 2021 die Entwicklung und Betreuung von Dokumentarfilmen und hybriden Projekten. https://www.austrianfilms.com/films/Who_Cares \nPraktische Infos \nTickets \nEinzelticket – Nachmittagsvorstellung\nNormalpreis: 8 € · Ermäßigt: 6 € \nEinzelticket – Abendvorstellung (ab 20:30 Uhr)\nNormalpreis: 8 € · Ermäßigt: 6 € \nFestivalpass\nNormalpreis: 60 € · Ermäßigt: 40 € \nTagespass\nNormalpreis: 12 € · Ermäßigt: 10 € \nWeb: Festival dei Popoli\nFB: https://www.facebook.com/share/14r7EYUBe75/\nIG: https://www.instagram.com/festivaldeipopoli?stkn=MXY2emxpYWwwemV5cA==
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LOCATION:Florenz – CINEMA LA COMPAGNIA\, Via Cavour 50r
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SUMMARY:EKLIPSE | Manuel Wetscher
DESCRIPTION:Die sechzehnte Ausgabe des Festivals „Il cinema esteso. Venezia a Napoli“ präsentiert EKLIPSE. Der Spielfilm von Manuel Wetscher kommt nach Neapel\, nachdem er bei der 83. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Venedig im Wettbewerb der Sektion Orizzonti seine Premiere gefeiert hat. \nDie Einführung zum Film übernimmt die Kamerafrau Simone Hart\, die beim PREMIO PEDICINI eine besondere Erwähnung für ihre Kameraarbeit erhielt. \nEKLIPSE (Österreich\, Italien\, 2026\, 91 Min.) \nvon Manuel Wetscher\nFilm in Originalsprache mit italienischen Untertiteln. \n  \nHandlung\nTirol\, 1999. Tomy und Chris verbringen die letzten Tage ihrer Kindheit auf einer Alm. Als dem besten Freund verraten wird\, dass Tomys Vater an der “Schwulenkrankheit” leidet\, entspinnt sich inmitten der Idylle ein Netz aus Schweigen\, Überforderung und Stigma. Zwischen all dem kämpfen die Jungen um ihre Freundschaft und ihre eigenen Stimmen. Österreichisches Filminstitut \nStatement des Regisseurs\nEklipse handelt von den Tabus rund um AIDS und der Angst vor sozialer Ausgrenzung. Der Film zeigt\, wie Vorurteile und Unwissenheit die Freundschaft zweier Jungen belasten und wie gesellschaftliche Ängste in die Familie hineinwirken. Mein Vater starb Anfang der 1990er-Jahre an einem durch AIDS verursachten Kaposi-Sarkom. Ich erfuhr davon erst Jahre später\, weil meine Familie mich vor gesellschaftlicher Diskriminierung schützen wollte. Eklipse setzt sich mit diesem Spannungsfeld zwischen Wahrheit und Verschweigen auseinander. Das Unvermögen\, offen über AIDS zu sprechen\, stellt die Freundschaft der beiden Jungen auf eine harte Probe.\nDie Geschichte kreist um das Verhältnis von Wissen und Nichtwissen\, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. Die Sonnenfinsternis von 1999\, die dem Film seinen Titel gibt\, verankert die Handlung in einer konkreten Zeit und wird zugleich zum Sinnbild für das\, was sichtbar und verborgen bleibt. Private VHS-Aufnahmen verwischen zusätzlich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.\nMit Eklipse möchte ich Erinnerungen schaffen und die sinnliche\, unmittelbare Dimension des Kinos erfahrbar machen. \n  \nPraktische Infos \n  \nVenezia a Napoli – Il cinema esteso – Rassegna cinematografica \nEinzelticket für eine Filmvorführung: 5 Euro \nAkkreditierungen: Eine Akkreditierung für alle Filme: Studierende: 10 Euro (ab 18 Jahren\, eingeschrieben in einem beliebigen Bildungsgang)\, Regulärer Preis: 25 Euro
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LOCATION:Neapel – CINEMA MODERNISSIMO\, Via Cisterna dell’Olio\, 49/59
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SUMMARY:LE STAGIONI DELL’ANIMA | Florentina Serles (Mezzosopran) Toomas Kaldaru (Klavier)
DESCRIPTION:LE STAGIONI DELL’ANIMA\nLandschaften und Farben zwischen Lied\, Oper und Gefühl\nMusik von Mozart\, Brahms\, Bizet und Wolf \nLE STAGIONI DELL’ANIMA (Die Jahreszeiten der Seele) ist eine musikalische Reise in vier Bildern\, konzipiert von der jungen Mezzosopranistin Florentina Serles. Frühling\, Sommer\, Herbst und Winter werden zu Spiegeln menschlicher Gefühlswelten – vom Aufblühen der jungen Liebe bis hin zu Melancholie und stiller Einkehr. Gemeinsam mit dem Pianisten Toomas Kaldaru widmet sich die Sängerin dem Lied- und Opernrepertoire und folgt dabei dem roten Faden der Emotionen statt einer chronologischen Ordnung. Neben Liedern von Brahms und Wolf erklingen einige der schönsten und bekanntesten Arien und Melodien der Opernliteratur\, von Mozart bis zu Bizets Carmen. Ein abwechslungsreiches Programm\, das dazu einlädt\, in den Jahreszeiten der Natur auch die eigenen inneren Stimmungen und Lebensphasen wiederzuentdecken. \nAnlässlich des Konzerts wird die Associazione Giacomo Lauri Volpi der jungen und vielversprechenden Mezzosopranistin Florentina Serles das vierte Stipendium „Giovanna Savarese“ verleihen. \nDas Stipendium wird nun bereits zum vierten Mal vergeben und ist Giovanna Savarese gewidmet\, einer geschätzten Freundin der Vereinigung\, einer hervorragenden Pianistin und angesehenen Pädagogin\, die ihre berufliche Laufbahn dem Unterricht an italienischen Konservatorien gewidmet hat. \nDiese Auszeichnung soll nicht nur die Erinnerung an sie lebendig halten\, sondern zugleich das Talent und die künstlerische Entwicklung der jungen Generation fördern. \nFlorentina Serles \nDie österreichische Mezzosopranistin Florentina Serles war in den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26 Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie am Mozarteum in Salzburg. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zu ihrem Repertoire zählen Rollen wie Cherubino\, Hänsel\, Orlofsky\, Nancy\, Javotte\, Flora Bervoix und Cenerentola\, die sie an renommierten Opernhäusern und Konzertorten interpretiert hat\, darunter die Wiener Staatsoper\, das Landestheater Linz\, der Musikverein Graz und der Wolkenturm Grafenegg. Sie wurde mit dem Kulturförderpreis der Stadt Klosterneuburg sowie dem ersten Preis der International Crossover Competition ausgezeichnet. \nToomas Kaldaru \nDer aus Estland stammende Pianist und Vocal Coach Toomas Kaldaru absolvierte sein Studium am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Zu seinen künstlerischen Kooperationen zählen die Accademia Nazionale di Santa Cecilia\, das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz\, das Teatro dell’Opera di Roma\, das Teatro San Carlo in Neapel\, die Estnische Nationaloper\, die Kammeroper Köln in Deutschland\, die Oper von Schymkent in Kasachstan\, das Vanemuine-Theater in Tartu (Estland)\, das Reate Festival sowie das Musikkonservatorium „Ottorino Respighi“ in Latina. Derzeit ist er als Chef-Repetitor am Vanemuine-Theater in Tartu (Estland) tätig. Regelmäßig betreut er Sängerinnen und Sänger bei der musikalischen und szenischen Vorbereitung ihrer Opernrollen – sowohl in Italien als auch international. \n  \nPraktische Infos   \nFreier Eintritt nach vorheriger Anmeldung\, solange Plätze verfügbar sind: events.rom-kf@bmeia.gv.at
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LOCATION:Rom – ÖSTERREICHISCHES KULTURFORUM ROM\, Viale Bruno Buozzi 113
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SUMMARY:BORSCH. Das Überlebensrezept meiner Urgroßmutter | Maryna Smilanets
DESCRIPTION:Österreich nimmt an der Ausgabe 2026 der internationalen Reihe für zeitgenössische Dramatik „In altre parole“ mit BORSCH. Das Überlebensrezept meiner Urgroßmutter teil\, einem Stück der ukrainischen Dramatikerin Maryna Smilianets. \nDer Text wurde von Julia Kovalchuk übersetzt und von Caterina Misasi betreut. Aufgeführt wird das Stück von den Schauspielerinnen und Schauspielern des Teatro Azione. \nHANDLUNG \nDer russisch-ukrainische Krieg wird durch die Augen derjenigen erzählt\, die ihn am eigenen Leib erleben – fernab der großen historischen Diskurse. In einem von der Besatzung bedrohten Haus bereitet eine Mutter Borschtsch zu\, während ihr Sohn versucht\, sie zur Flucht zu bewegen. Zwischen Erinnerungen\, Angst und kleinen alltäglichen Gesten wird das Essen zum Erinnerungsstück an ein Leben\, eine Familie und eine Heimat\, die es zu bewahren gilt. \nDie verschiedenen Geschichten verweben sich miteinander und geben gewöhnlichen Menschen eine Stimme\, die vom Krieg überwältigt werden. Eine intime und zugleich kraftvolle Dramaturgie über die Widerstandskraft des Menschen und über das Bedürfnis\, selbst im Schrecken das zu bewahren\, was für uns Heimat bedeutet. \nMaryna Smilianets (geboren 1992 in Kiew) ist eine ukrainische Dramaturgin\, Drehbuchautorin\, Journalistin und Schauspielerin. Sie studierte Dramaturgie für Film und Fernsehen und hat mehr als 15 Theaterstücke geschrieben\, die in der Ukraine und im Ausland aufgeführt wurden. Sie wurde bei bedeutenden Wettbewerben ausgezeichnet und ist seit 2022 Artist in Residence am Schauspiel Stuttgart. \nBesetzung: Eleonora Casoli\, Dario Marini\, Serena Tumbarello\, Elena Russo\nLeonardo E. Grosso\, Emilio Sartoni\nRegieassistenz: Valeria Pellicciotta\nTon & Effekte: Ruggero Misasi \nPraktische Infos \nEintritt frei\nhttps://spaziodiamante.it/spettacoli/progetti-e-festival/in-altre-parole-xxi-edizione/ \n  \nIn altre parole \nDie nunmehr 21. Ausgabe des Festivals will die Kenntnis zeitgenössischer\, in Italien bisher unveröffentlichter Texte aus dem Ausland fördern\, unter Beteiligung von Autor:innen\, Schauspieler:innen\, Regisseur:innen sowie Übersetzer:innen und in ständigem Austausch mit dem Publikum.
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LOCATION:Rom – SPAZIO DIAMANTE\, Via Prenestina 230/B
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SUMMARY:3CM OF COMPLEXITY | Anna Vasof
DESCRIPTION:3cm of Complexity ist ein 20-minütiger Film\, der mit Humor\, Ironie und Momenten der Selbstreflexion eine metaphorische Auseinandersetzung mit Reparatur\, Widerstandskraft und den Widersprüchen des zeitgenössischen Lebens entfaltet. https://www.refreshingfilms.com/en/films/3cm-of-complexity \nAnna Vasof ist Architektin und arbeitet als Medien- und zeitbasierte Künstlerin. Sie studierte Architektur an der Universität Thessalien in Griechenland (2010) und Transmedia Art an der Universität für angewandte Kunst Wien (2014). Seit 2004 werden ihre Videos und Kurzfilme auf zahlreichen Festivals gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet. 2020 schloss sie ihre Dissertation über eine von ihr entwickelte filmische Technik\, „Non Stop Stop Motion“\, ab. Sie entwickelt und baut innovative Mechanismen für kritische Videos\, Filme\, Aktionen und Installationen. \nAbout | Anna Vasof \nPraktische Infos \nTickets \nEinzelticket – Nachmittagsvorstellung\nNormalpreis: 8 € · Ermäßigt: 6 € \nEinzelticket – Abendvorstellung (ab 20:30 Uhr)\nNormalpreis: 8 € · Ermäßigt: 6 € \nFestivalpass\nNormalpreis: 60 € · Ermäßigt: 40 € \nTagespass\nNormalpreis: 12 € · Ermäßigt: 10 € \nWeb: Festival dei Popoli\nFB: https://www.facebook.com/share/14r7EYUBe75/\nIG: https://www.instagram.com/festivaldeipopoli?stkn=MXY2emxpYWwwemV5cA==
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LOCATION:Florenz – CINEMA ASTRA\, Piazza Beccaria
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SUMMARY:Hommage an Ingeborg Bachmann in vier Filmen
DESCRIPTION:Anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann widmet das Efebo d’Oro Film Festival der österreichischen Schriftstellerin eine filmische Hommage. Gezeigt werden Werke von Werner Schroeter\, Michael Haneke und Ruth Beckermann\, die sich auf eigenständige Weise mit Bachmanns Leben und Literatur auseinandersetzen. Ergänzt wird die Retrospektive durch Regina Schillings neuen Dokumentarfilm Ingeborg Bachmann – Jemand\, der einmal ich war\, der Archivaufnahmen mit der eindringlichen Präsenz der Schauspielerin Sandra Hüller verbindet. \n  \nSamstag 7. November | 18:00 \nMALINA \nWerner Schroeter / AT\, DE / 1991 / 125’ \nIngeborg Bachmann meets Elfriede Jelinek meets Werner Schroeter: Eine radikale Mischung\, die allerdings einen erstaunlich disziplinierten Film\, ganz auf Isabelle Huppert zugeschnitten\, ergibt: Eine namenlose Schriftstellerin lebt mit einem Mann namens Malina zusammen\, eher eine Vernunft- denn eine Liebesgemeinschaft. Eines Tages trifft sie Ivan\, an den sie Hals über Kopf ihr Herz verliert – und damit immer mehr zur Gefangenen ihrer Träume und Ängste wird. Georg Seeßlen: »Schroeters Kamera richtet sich unnachsichtig auf das Verfallen eines menschlichen Wesens\, das durch einen absoluten Anspruch des Gefühls auf eine ebenso absolute Einsamkeit zurückgeworfen wird. (…) Ihr bleibt bloß ein Verschwinden\, das nur der Tod sein kann.« (Florian Widegger\, Filmarchiv Austria) \n  \nDienstag 10. November | 22:30\nDIE GETRÄUMTEN \nRuth Beckermann / AT / 2016 / 89’ \n  \nDie dramatische\, leidenschaftliche und zugleich unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan beginnt 1948. Für Bachmann ist Celan die Liebe ihres Lebens\, bleibt ihr jedoch stets ein Fremder. Während er als Jude aus Czernowitz den Holocaust erlebt und seine Eltern verloren hat\, wächst Bachmann in Kärnten in einem nationalsozialistisch geprägten Umfeld auf. Liebe und Freundschaft\, Zweifel und Distanz prägen ihre Beziehung bis zu Celans Suizid 1971 in Paris. Die österreichische Regisseurin Ruth Beckermann verdichtet diese Geschichte zu einem berührenden\, theoretischen Melodram\, das durch die Kraft der Worte eine ganze Welt entstehen lässt. \n  \nMittwoch 11. November |  20:30 \nINGEBORG BACHMANN – JEMAND\, DER EINMAL ICH WAR \nRegina Schilling / DE\, AT 2026 / 95’ \n  \nDie Regisseurin begibt sich gemeinsam mit der Schauspielerin Sandra Hüller auf die Spuren der großen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann\, die fast zwanzig Jahre in Rom lebte. In einer imaginären Alltagsszene aus ihren letzten Lebenstagen taucht Hüller tief in Bachmanns Worte ein und verleiht ihnen eine intensive\, eindringliche Präsenz. Aus improvisierten Szenen\, Archivmaterial\, Tagebüchern und Briefen entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Dichterin: geprägt von Krieg\, literarischem Ruhm und schmerzhaften Liebesbeziehungen. Eine freie Frau\, die sich jeder Kategorisierung entzog und zeitlebens darum rang\, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden \n  \nSamstag 14. November | 22:30 \nDREI WEGE ZUM SEE \nMichael Haneke / AT\, BRD / 1976 / 97’ \n  \nWas ist eigentlich “Heimat”? Die internationale Star-Fotografin Elisabeth Matrei besucht ihren Vater für ein paar Tage in Klagenfurt. Lange Spaziergänge um den Wörthersee fördern ungelöste Konflikte zu Tage: von Kindheitserinnerungen bis hin zur unglücklichen Liebesbeziehung mit einem weiteren “Heimatlosen” aus altem Adelsgeschlecht. So wie sie den See nie zu erreichen scheint\, scheint sie auch von einem selbstbestimmten Leben entfernt zu sein – es bleiben nur kurze Momente des Glücks. Haneke greift die Fragmentierung der Vorlage auf\, übersetzt und steigert sie in seiner selten gezeigten Fernseharbeit und verknüpft sie mit seinem eigenen Lebensthema von der Welt\, die aus den Fugen gerarten ist. (Florian Widegger\, Filmarchiv Austria) \n  \n  \nPraktische Infos  \nhttps://www.efebodoro.it/ \nTicketinformationen: \n\n6\,50 € – regulärer Eintritt\n5\,00 € – ermäßigter Eintritt\n10\,00 € – Tageskarte (regulär)\n8\,00 € – Tageskarte (ermäßigt)\n35\,00 € – Abonnement (regulär)\n30\,00 € – Abonnement (ermäßigt)\n\nDie Ermäßigung gilt für folgende Personengruppen: Personen über 65 Jahre\, Personen unter 25 Jahren\, Studierende der Accademia di Belle Arti Palermo\, des Centro Sperimentale di Cinematografia – Standort Sizilien sowie anderer Filmschulen\, Studierende an Universitäten\, Mitglieder des Goethe-Instituts und des Institut Français sowie Mitglieder der ANDE Palermo und des Soroptimist Palermo.
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LOCATION:Palermo – CINEMA DE SETA\, Via Paolo Gili 4
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SUMMARY:INQUIETA | ex-cava (Patrik Lechner + Marco Döttlinger)
DESCRIPTION:Mit INQUIETA bündeln zwei renommierte österreichische Künstler der experimentellen audiovisuellen Kunst ihre Expertise im Duo ex-cava. \nDie Performance verbindet Döttlingers Serie machina inquieta mit Lechners visuellen Konzepten. Das digitale Instrument machina inquieta\, inspiriert von W. Ross Ashbys Prinzip der Ultrastabilität\, reagiert in Echtzeit auf komplexe musikalische Gesten und interagiert mit dreidimensionalen Strukturen\, die mittels Gaussian Splatting erzeugt werden. So entstehen abstrakte\, hypnotische Bildwelten\, die sich ständig verändern und die vielschichtigen Klanglandschaften visuell erfahrbar machen. Das technische System verbindet Klangsynthese und Klangfarbenanalyse mit lernenden neuronalen Netzwerken\, die musikalische Gesten in komplexe Klangstrukturen übersetzen. \n  \nMarco Döttlinger ist ein österreichischer Komponist und Klangkünstler. Er studierte Komposition\, elektronische Musik und Musiktheorie in Salzburg\, Paris und Basel. Heute arbeitet er am Studio für Elektronische Musik (SEM) der Universität Mozarteum Salzburg und forscht an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Zudem lehrt er im Programm „Science & Art“ und ist Mitglied des NAMES – New Art and Music Ensemble Salzburg. In seinen instrumentalen und elektroakustischen Kompositionen sowie audiovisuellen Installationen erforscht er subtile zeitliche Veränderungen zwischen Bewegung und Stillstand. \nPatrik Lechner ist ein österreichischer Künstler\, der seit Mitte der 2000er-Jahre experimentelle audiovisuelle Arbeiten entwickelt. Mit eigens programmierter Software verbindet er Klänge mit dreidimensionalen Grafiken\, die in Echtzeit entstehen. Dabei erforscht er die Möglichkeiten digitaler Technologien\, ohne den künstlerischen Ausdruck aus dem Blick zu verlieren. Seine audiovisuellen Performances führten ihn nach Österreich\, Belgien\, Italien\, Deutschland\, Kanada und Mexiko sowie zu internationalen Festivals wie MUTEK. 2010 trat er zudem im Österreich-Pavillon der Weltausstellung in Shanghai auf.\nhttps://vimeo.com/titled\nhttp://facebook.com/patriklechnerav \n  \nPraktische Infos  \nVon 20:00 bis 24:00 \nTickets: https://livecinemafestival.com/editions/2026-rome/tickets/ \n  \nWeb: https://livecinemafestival.com\nFB: https://www.facebook.com/livecinemafestival\nIG: https://www.instagram.com/livecinemafestival/ \nCOMUNICATO STAMPA
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LOCATION:Rom – MAM (Media Art Museum)\, Corso d’Italia 37/D
CATEGORIES:arte contemporanea,Film,Performance
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SUMMARY:80 PLUS | Sabine Hiebler\, Gerhard Ertl
DESCRIPTION:In Originalsprache mit italienischen Untertiteln. \n  \nHelene (gespielt von Christine Ostermayer) ist 86 Jahre alt\, war einst eine erfolgreiche Schauspielerin und hat sich\, da sie mittlerweile krank ist\, entschlossen\, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Ihr Neffe (Manuel Rubey) ist damit jedoch nicht einverstanden und tut alles\, um sie daran zu hindern. Toni (Margarethe Tiesel) hingegen ist 70 Jahre alt und hält sich vorübergehend im selben Altersheim auf\, wo sie nach einem Sturz eine von ihrer Versicherung bezahlte Woche verbringt. Sie schlägt der Frau vor\, gemeinsam zu fliehen\, um nach Zürich zu fahren\, wo Helene bereits Termine bei einigen Ärzten vereinbart hat. So beginnt ein spannendes Roadmovie voller Adrenalin und urkomischer Momente\, aber auch tiefgründiger Gespräche und Überlegungen über das Leben\, den Tod und die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen. \n  \nSABINE HIEBLER studierte an der Universität für Kunst und Design in Linz und arbeitet als Drehbuchautorin\, Regisseurin\, Produzentin und bildende Künstlerin. Seit 1987 arbeitet sie gemeinsam mit Gerhard Ertl. Zusammen haben Hiebler/Ertl Avantgardefilme produziert und inszeniert\, die bei zahlreichen Filmfestivals\, darunter die Berlinale\, das New York Film Festival und das Toronto Film Festival\, ausgewählt und ausgezeichnet wurden. Zu ihren Spielfilmen zählen Nogo\, Anfang 80\, Chucks und 80 Plus. \n  \nGERHARD ERTL ist ein österreichischer Drehbuchautor\, Regisseur und Produzent. Er studierte Experimentelles Design\, Malerei und Grafik an der Universität für Kunst und Design in Linz. Zusammen mit Sabine Hiebler bildet er das Duo Hiebler/Ertl. Ihre Filme reichen vom Experimentalfilm bis zum Spielfilm. Ihre gemeinsamen Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert\, darunter bei der Ars Electronica\, im Kunsthistorischen Museum in Wien und bei der Biennale de l’image in Paris. \nDer Film 80 Plus ist Teil der Winterkinoreihe CinemAUSTRIA 26/27. \n  \nWeb: https://www.orbrock.com/80plus\nIG: https://www.instagram.com/80plus.film/ \n  \nPraktische Infos  \nFreier Eintritt nach vorheriger Anmeldung\, solange Plätze verfügbar sind: events.rom-kf@bmeia.gv.at
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LOCATION:Rom – ÖSTERREICHISCHES KULTURFORUM ROM\, Viale Bruno Buozzi 113
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SUMMARY:SOUNDING JERUSALEM. Musik\, Begegnung und Hoffnung | Erich Oskar Huetter und Armin Egger
DESCRIPTION:Jubiläumskonzert: 20 Jahre SOUNDING JERUSALEM (2006–2026)\nErich Oskar Huetter – Violoncello\nArmin Egger – Gitarre \nSOUNDING JERUSALEM richtet den Blick auf die Räume dazwischen: dort\, wo Menschen einander zuhören\, wo Vielfalt hörbar wird und wo Musik genau dort zu sprechen beginnt\, wo Worte an ihre Grenzen kommen. Seit 2006 bringt es Menschen und Musikerinnen unterschiedlichster Herkunft zusammen und schafft Räume\, in denen Musik Brücken baut\, Fragen stellt und Begegnung ermöglicht. \nVon Bach bis Gulda\, von Elgar bis Philip Glass\, von jüdischen und arabischen Musiktraditionen bis zur Moderne: Das Programm spannt einen weiten musikalischen Bogen über Epochen\, Kulturen und Klangwelten hinweg. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach\, Francisco Tárrega\, Edward Elgar\, Enrique Granados\, Philip Glass\, Max Bruch\, Marwan Abado\, Ernest Bloch\, Mahmoud Abuwarda\, Salomon Sulzer und Friedrich Gulda. \nDieses Programm wurde im vergangenen Sommer an zwei besonders bedeutenden Orten Jerusalems aufgeführt: in der Erlöserkirche in der Altstadt\, nur wenige Schritte von der Grabeskirche entfernt\, sowie im Magnificat Music Institute der Terra Sancta\, im Herzen der Jerusalemer Altstadt. \nNun setzt es seine Reise nach Rom fort. Was in Jerusalem erklungen ist\, erklingt nun in der Ewigen Stadt – getragen von der Überzeugung\, dass Musik Grenzen\, Sprachen und unterschiedliche Traditionen miteinander verbinden kann. \nMusik – getragen vom Glauben an Frieden und Versöhnung und von der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. \nIm Anschluss an das Konzert lädt das Festival zu Begegnung und Dialog im Zeichen steirischer Gastfreundschaft ein. Die ausgezeichnete steirische Kulturinitiative „Vorsicht\, Gemüse!“ begleitet diesen Moment mit kleinen Gemüse-Kreationen\, die Sounding Jerusalem und der Verbindung von Orient und Okzident gewidmet sind. \n  \nZwei herausragende österreichische Musiker und eine mehr als zwanzigjährige künstlerische Zusammenarbeit: Der Cellist Erich Oskar Huetter und der Gitarrist Armin Egger zählen zu den profiliertesten österreichischen Musikern ihrer Generation und konzertieren als Solisten und Kammermusiker in Europa\, Nordamerika und darüber hinaus. \nErich Oskar Huetter\, Cellist und Gründer von Sounding Jerusalem\, arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim und studierte bei János Starker\, Ralph Kirshbaum und Mischa Maisky. Seine künstlerische Tätigkeit verbindet er mit einem besonderen gesellschaftlichen Engagement: Er ist überzeugt\, dass Musik Begegnung ermöglicht\, Brücken baut und zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen kann. \nArmin Egger ist ein international renommierter Gitarrist\, Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde 1999 mit dem renommierten Julian Bream Prize ausgezeichnet. Er konzertierte unter anderem mit dem Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Yehudi Menuhin. \nPraktische Infos \nEintritt frei\nReservierung: www.soundingjerusalem.com\nEine Online-Reservierung ist bis spätestens 7. November 2026 verpflichtend
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LOCATION:Vatikanstadt – CAMPO SANTO TEUTON
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SUMMARY:>1\,5°C Pyropolitics and the New World | Lukas Marxt
DESCRIPTION:Lukas Marxt widmet sich den Los Angeles Wildfires im Jänner 2025. Mit eigentümlicher Ruhe rückt er die nächtlichen Brände und die verzweifelten Eindämmungsmaßnahmen in den Fokus\, ebenso wie eine Notunterkunft\, angesengte Haustiere und die schwelenden Straßen im Morgengrauen. Seine Bilder werden zum politische Panorama einer Welt\, die die Augen vor der Klimakrise verschließt. (Falter) \nLukas Marxts Videoarbeiten und Installationen bedienen sich meist der Strategie und Ästhetik des Dokumentarischen. Seit 2017 untersucht er die ökologischen und sozio-politischen Strukturen rund um die prä-nukleare Geschichte des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges im südkalifornischen Imperial Valley.  Imperial Valley (cultivated run-off) (2018) war das erste Ergebnis dieses Arbeitszyklus\, gefolgt von Imperial Irrigation (2020)\, Loading Pit_revised (2019 – 2022)\, Marine Target (2022) und Valley Pride (2023). Seine Videoarbeiten sind regelmäßig bei internationalen Ausstellungen und Filmfestivals vertreten (u.a. Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart\, Berlin | ZKM\, Karlsruhe | Liverpool Biennial of Contemporary Art | Locarno Film Festival | International Film Festival Rotterdam | Internationale Filmfestspiele Berlin). (Sixpackfilm) \nWeb >1\,5°C Pyropolitics and the New World – Lo schermo dell’arte\nFB Lo schermo dell’arte\nIG Lo schermo dell’arte (@schermodellarte) \nPraktische Infos  \nDie Tickets sind ab Mittwoch\, dem 4. November 2026\, online unter cinemalacompagnia.ticka.it sowie an der Kasse des Cinema La Compagnia erhältlich. \nTICKETS \nNachmittagsvorstellungen: regulär 6 € – ermäßigt 5 €\nAbendvorstellungen: regulär 6 € – ermäßigt 5 €\nTagesticket: regulär 10 € – ermäßigt 8 €\nFestivalpass: 35 € – ermäßigt 25 € \nFreier Eintritt für Personen unter 30 Jahren sowie für alle\, die ein Ticket des Museums für Geologie und Paläontologie vorlegen\, das während der Festivaltage ausgestellt wurde.
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LOCATION:Florenz – Cinema La Compagnia\, Via Camillo Cavour 50/R
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SUMMARY:SARANNO I FRAGILI A SALVARE IL MONDO | Carla Lorenz\, Nanar Vorperian\, Ara und Suren Vorperian-Smith\, Daniel Turcheschi
DESCRIPTION:Carla Lorenz wie Nanar Vorperian betrachten die Welt mit den Augen jener\, die die Seite der “Schwachen” als die ihre wählten.  \nUnd darin stark sind. \n“Es werden die Schwachen sein\, die die Welt retten werden”\, so sagte Don Marco Belleri. \n  \nAuszüge aus dem Text “STARKE LÄMMER”von Carla Lorenz\, sowie Gedichte und der Kurzfilm “SHADOWBOY” (animierte Bilder und Texte des gleichnamigen Kinderbuchs mit Zeichnungen von Jono Nussbaum) der armenischen Dichterin und Musikerin Nanar Vorperian\, sowie armenische\, selbstkomponierte und andere Musik von Nanar Vorperian (Gesang)\, Ara & Suren Vorperian (Piano & Gitarre)\, Daniel Turcheschi (Schlagzeug). \n  \nCarla Lorenz\, 2001 in Wien geboren\, ist Autorin von Lyrik\, Prosa und Hörstücken. \nSie besuchte das Kolleg für Multimedia an der Graphischen Wien und studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. \nIhr Debüt erscheint im kommenden Jahr beim Verlag Matthes&Seitz\, Berlin. \n  \nNanar Vorperian\, eine armenische Poetin\, Sängerin und Komponistin\, ist geboren in Addis Abbeba\, Äthiopien\, und später wohnhaft in London. \nSie studierte Theater und Gesang. Früh trat sie in zahlreichen Konstellationen auf – und unterrichtet Schauspiel\, Medien\, englische Sprache und Literatur. \n  \nAra und Suren Vorperian-Smith wurden 2011 in Camden\, London\, geboren. Als Autodidakten brachten sie sich selbst das Lesen sowie das Spielen ihrer Hauptinstrumente – Klavier und Gitarre – bei. \nIm Sommer 2026 waren sie die jüngsten Teilnehmer ihrer Gruppe\, die für das Sommerprogramm der Berklee College of Music/Umbria Jazz Clinic für Klavier in Perugia 2026 angenommen wurden. \n  \nDaniel Turcheschi\, 1999 in Siena geboren\, entdeckt bereits in jungen Jahren seine Leidenschaft für die Musik – insbesondere für das Schlagzeug –\, die er von seinem Vater geerbt hat. So beginnt er\, sich intensiv mit Musik zu beschäftigen und Schlagzeug zu lernen. \nDerzeit studiert er an der Siena Jazz University und tritt in verschiedenen Besetzungen auf – sowohl als Solist als auch in großen Bands. Dabei entwickelt und verfolgt er kontinuierlich seine eigene musikalische Vision und seinen persönlichen Ansatz zum Instrument. \n  \n  \nPraktische Infos \nFreier Eintritt nach vorheriger Anmeldung\, solange Plätze verfügbar sind: events.rom-kf@bmeia.gv.at \n  \nInterview Carla Lorenz \nIn starke Lämmer treffen Prosa und Lyrik aufeinander\, Alltägliches und sehr poetische Bilder. Wie findest du die Form\, in der eine Geschichte erzählt werden muss – und wann weißt du: Genau so muss dieser Satz stehen? \nDie Form ist für mich das Wesentliche. Ich weiß: gäbe es diese Form nicht\, gäbe es diesen Text nicht. Ich würde sogar so weit gehen\, zu sagen\, dass die „Geschichte“ der Form entspricht\, also durch die Form durchscheint. \nDie Weise\, wie der Text lautet – sich zusammensetzt wäre mir zu technisch\, ich betrachte Text als etwas Lebendiges –\, ist eben eine Mischung. Auch aus zwei sich vermeintlich widersprechenden Haltungen: Kalkül und Unbewusstsein. Für mich gilt: Jeder Satz muss mit Freude ahnen\, warum er so steht\, wie er steht. \n„Da ist ein Zaun!“ – ein Satz\, der in deinem Text immer wiederkehrt. Wenn du beim Schreiben selbst vor einem Zaun stehst: Was machst du – drüber\, drumherum oder einfach weiter?  \nIch glaube schon an Zäune\, aber was ist ein Zaun\, wenn man ihn von Nahem anschaut. Es ist beides ein Genuss: Sich nähern\, mit den Dingen verschmelzen\, sie sich einverleiben. Oder auf Abstand gehen und sie benennen. Aus der Ferne ist es für mich einfacher\, den Dingen Namen zu geben. \n„Da ist ein Zaun!“ ist ein Satz\, der aus einiger Entfernung zum Zaun fällt. Ich würde den so nicht sagen\, käme ich ihm wirklich nahe. Beides soll möglich sein im Text. Wenn ich also vor einem Zaun stehe\, will ich das entweder als Anlass sehen\, ihn zu benennen. Oder näher kommen und das\, was ich gerade noch sagte und sah\, verschwinden sehen. \nWas bedeutet es für dich\, beim Schreiben eine Form zu suchen – und sie gleichzeitig wieder infrage zu stellen? Deine Instagram-Bio lautet „Klettern ist auch nur Bouldern“. Magst du Sätze\, die sich erst einmal wie eine Feststellung anhören und bei näherem Hinsehen ins Wanken geraten? \nDie ehrliche Antwort ist\, ich mag einfach gerne Sätze. Einzelne Sätze haben für mich eine große Magie. Über Klettern und Bouldern habe ich weiter nichts zu erzählen\, aber ich habe zumindest diesen Satz. \nDas Ich in starke Lämmer ist gleichzeitig Beobachterin und Betroffene. Wie verhält sich diese doppelte Perspektive zueinander? \nEs ist ein Ringen. In großen Worten könnte man sagen: Das Ich möchte andauernd die Zeit anhalten. Wie soll das sonst funktionieren mit dem Beobachten und zugleich Betroffen sein. Das Ich versucht\, sich gegen die Zeit aufzulehnen\, man könnte sagen\, es verhält sich recht rabiat gegenüber der Zeit. Es will das ordentliche Nacheinander nicht annehmen oder zumindest nicht glauben. Es liegt vielleicht eine Traurigkeit in so einem aussichtslosen Versuch\, aber es ist ein Versuch\, und das zählt. Sonst würde ja nichts dastehen! \nDu hast über deine Lesungen gesagt: „Ich liebe meine Zuhörer:innen\, weil sie mir zuhören. Darum mache ich ihnen eine gute Zeit.“ Was möchtest du\, dass das Publikum nach einer Lesung von starke Lämmer mitnimmt – einen Gedanken\, ein Bild oder vielleicht einfach ein Gefühl? \nIch selbst schulde dem Text beim Vorlesen meine volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Was dann weiter im Raum passiert\, nehme ich\, wie es kommt. Aber es ist ja möglich: ein abseitiges und unerwartetes Bild wirkt\, auch ohne Vorbereitung\, auf andere Menschen ein. Allein im Moment der Lesung. Das muss dann auch nicht zwingend mitgenommen werden. Es reicht schon während des Zuhörens. Dass sich der Text\, nachdem er vor dem – jetzt haben wir ihn wieder – Zaun des Verstandes angekommen ist\, zusammenzieht und auf der anderen Seite in neuer Form hervorkommt. So stelle ich mir das vor. \nDas Gespräch führte Maximilian Molzer
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SUMMARY:EDGAR ZILSEL: Forschung zur Wissenschafts- und der Philosophiegeschichte | Cristiano Barbieri
DESCRIPTION:Edgar Zilsel war einer der wichtigsten Protagonisten der österreichischen Kultur der 1920er und 30er Jahre. 1891 als Kind jüdischer Eltern geboren promovierte er 1915 an der Universität Wien. In seinen Werken beschäftigte er sich mit verschiedenen Disziplinen\, darunter Philosophie\, Geschichte und Soziologie. Zilsels philosophische Aktivität ist schwer einzuordnen\, da er\, obwohl er Gründungsmitglied des Wiener Kreises war\, die neopositivistische Philosophie kritisierte und sich dem Marxismus annäherte. Er verfasste wesentliche Arbeiten zum Konzept des Geniebegriffs\, zum politischen Denken sowie zur Geschichte der modernen Wissenschaft. Bekannt ist Zilsel vor allem für die berühmte „Zilsel-These“\, der zufolge die Entstehung der modernen Wissenschaft aus der sozialen Interaktion zwischen Gelehrten und fähigen Handwerkern hervorging. \n  \nDas Buch von Cristiano Barbieri\, “Edgar Zilsel: ricerche di storia della scienza e della filosofia” (Edgar Zilsel: Forschung zur Wissenschafts- und Philosophiegeschichte\, erschienen auf Italienisch bei Edizioni Efesto\, Roma 2025)\, ist die erste italienischsprachige kritische Auseinandersetzung mit der Person und dem Werk des Wiener Intellektuellen. Mit einem Vorwort von Prof. Paolo Savoia (Universität Bologna) und einer Einführung von Prof. Henrique Leitão (Universität Lissabon) gibt das Werk anhand theoretischer und biografischer Informationen Einblicke in die grundlegenden Themen und Überlegungen der Gedankenwelt Edgar Zilsels. \n\nCristiano Barbieri (1998): Nach der Matura an einem humanistischen Gymnasium und einem Bachelorstudium der Geschichte an der Universität Bologna (2021) folgte im Jahr 2023 der Abschluss in Geopolitik und globaler Sicherheit am Italienischen Institut für Internationale Politische Studien (ISPI) in Mailand. 2024 schloss Barbieri mit Auszeichnung das Masterstudium der Philosophie an der Universität Bologna ab. Er ist Autor zweier Monografien sowie diverser in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizierter Artikel. Seit Februar 2026 ist Barbieri wissenschaftlicher Mitarbeiter für Geschichte der politischen Lehren an der Universität Parma.   \n  \nPraktische Infos \nFreier Eintritt nach vorheriger Anmeldung\, solange Plätze verfügbar sind: events.rom-kf@bmeia.gv.at
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SUMMARY:SABINE SCHOLL | Frauen im Widerstand
DESCRIPTION:Sabine Scholl\, die mit ihrem Buch Die zweite Haut für den Österreichischen Buchpreis 2026 nominiert ist\, liest aus ihrem neuen Romanprojekt\, das der Rolle der Frauen in einer Episode des italienischen Widerstands gewidmet ist. Anschließend findet ein Gespräch mit Michele Vangi und Ute Weidenhiller statt. \nAls im September 1943 die Deutschen Italien besetzen\, wird der italienische Widerstand gegen Faschisten und Nationalsozialisten verstärkt aktiviert. Laura und ihre Freundinnen arbeiten als staffette\, Botinnen\, die die Kommunikation und Versorgung zwischen einzelnen Gruppen von Partisanen übernehmen. Manche von ihnen schließen sich auch Kampftruppen in den Bergen an\, wo sie sich zusammen mit den Männern verstecken und von der heimischen Bevölkerung unterstützt werden. \nDie Veranstaltung findet im Rahmen von Transformazioni statt\, der fortlaufenden Seminarreihe zur Übersetzung am Fachbereich für Fremdsprachen\, Literaturen und Kulturen der Universität Roma Tre. \nSABINE SCHOLL\, studierte in Wien\, lehrte in Aveiro\, Chicago\, New York\, Nagoya\, unterrichtete Literarisches Schreiben an der Schule für Dichtung Wien\, am Deutschen Literaturinstitut Leipzig\, an der UDK Berlin\, am Institut für Sprachkunst der Angewandten Wien. Publikationen (Auswahl): Transit Lissabon\, Roman (2024)\, Haben und Gehabe – Klasse und Herkunft in der Literatur (2025)\, Die Zweite Haut\, Memoir (2025).www.sabinescholl.com \nDie Lesung findet in deutscher Sprache mit italienischer Übersetzung statt.
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SUMMARY:SÜSSER ADVENT
DESCRIPTION:Ein unbeschwerter Moment vorweihnachtlicher Freude mit süßen und salzigen Köstlichkeiten der österreichischen Tradition zum sofortigen Genuss. Und Weihnachtskekse\, eine süße Verführung für eine stimmungsvolle Advents- und Weihnachtszeit! \nOhne Weihnachtsgebäck wäre Weihnachten nur halb so schön! Wer keine Zeit zum Selberbacken hat\, kann bei uns Kekse zusammen mit anderen süßen Spezialitäten\, Mozartkugeln und sonstigen Geschenkideen finden. \nUm 14.30 Uhr erheitert unsere Märchenfee Heidi die Kleinen mit einer Märchenlektüre. \nFür frisch-fröhliche Adventstimmung sorgen ein musikalisches Intermezzo (16.30 Uhr) des Chors Felix Austria und eine Tombola. \nEin Teil des Reingewinns fließt wohltätigen Zwecken zu. \nFlyer \nFür Infos: austriacinroma@gmail.com
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